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Dienstag, 7. Dezember 2010

Quo vadis Sport Verein Werder Bremen???

Heute Abend laufen sie zum letzten Mal in diesem Jahr zum über 90 minütigen Wettstreit in der UEFA-Champions League auf: die Protagonisten des SV Werder Bremen. Der Gegner heißt Internationale Mailand und steht bereits als Verein der nächsten Runde fest. Das Hinspiel in Mailand ging für meine Grün-Weißen mit 0:4 voll in die Büxen. Keine Chance, für niemanden, im Mailander Guiseppe Meazza Stadion, dort, wo bereits viele bundesdeutsche Mannschaften ordentlich unter die Räder gekommen sind.

Das ist leider nur ein schwacher Trost. Ebenso die Tatsache, dass die Vereinskasse im Jahr 2010 prall gefüllt ist. Zunächst gab es 16 Millionen Euro für die Qualifikation zu diesem Wettbewerb mit seinen 6 Spielen in der Gruppenphase,danach brachte der Transfer von Mesut Özil noch einmal satte 16 Millionen in die Schatulle und auch die Zuschauerzahl in der laufenden BuLi-Saison lassen sich sehen.

Leider ist das Geld nicht für einen adäquaten Mittelfeldspieler ausgegeben worden. Mesut fehlt an allen Ecken und Enden. Er hat eine riesige Lücke im Mannschaftsgefüge hinter lassen, die weder Torsten Frings, noch Aron Hunt, geschweige denn Phillip Bargfrede schließen konnte.

Von Verletzungen einiger, wichtiger Spieler gebeutelt hat sich der Verein durch die erste Halbserie in der BuLi gehangelt und dümpelt jetzt im Mittelefeld,ergo im Niemannsland herum. Es steht zu befürchten,dass sich diese Tabellensituation auch in der Rückrunde kaum verändert. Summa summarum: Die Saison 2010/2011 kann bereits heute als erfolglose abgehakt werden.

Sicherlich gab es auch schwierigere Jahre, als das Jetzige in der Vereinsgeschichte. Bereits in den 70ern gab es die "Pleite" mit dem Einkauf von teuren Spielern, dem so genannten " Millionensturm ", der sich dann als laues Lüftchen erwies; Ende der Dekade stieg der SVW sogar in die Zweitklassigkeit ab. Auch nach der Ära Otto Rehhagel hatte der Trainer-Fehleinkauf Aad de Mos den Verein in nur wenigen Monaten nahezu auf den berühmten Hund gebracht. Das Herumgeeiere nach dem Weggang von Rehhagel erbrachte dann in der Saison 1998/1999 die Beinnahe -Katastrophe, als nach einem miserablen Saisonstart der zweite BuLi-Abstieg drohte.

Nur das enge Zusammenspiel zwischen Spielern, Vereinsführung und Fans erbrachte in den Folgejahren eine Verbesserung. Hinzu kamen Personalien, die neben Thomas Schaaf als Trainer und Klaus Allofs als Manager sich sukzessive als die richtige Wahl heraus stellten. Kontinuität ist unisono eine SVW-Tugend. Und so sollte es auch bleiben. Selbst wenn die aktuelle Spielzeit nicht die gewünschten Ergebnisse erbracht hat.

Als langjähriger Anhänger des Vereins sehe ich die Notwendigkeit eines Neuaufbaus des Spielerkaders.Es gibt hier sehr viele junge, talentierte Fußballer, die durchaus aufgebaut werden können, um perspektivisch in den nächsten Jahren bestehen zu können. Ältere Profis sollten sich allerdings so langsam mit dem Abschied vertraut machen. Hierzu zählen neben Torsten Frings, auch Petri Pasanen, Tim Borowski und Claudio Pizarro. Wer bereits die 30 Jahre erreicht oder sogar überschritten hat, der wird es schwer haben, in dem Kader bestehen zu können.

Nun darf mich heute Abend noch einmal genüsslich in den Sessel zurück lehnen und der Reportage von Radio Bremen lauschen, ehe in den nächsten Wochen und Monaten der....
Fast hätte ich den Schluss ausgelassen, aber nur fast.

...der BVB 09 Borussia Dortmund einer weiteren Meisterschaft entgegen streben wird. Und das ist eben am kommenden samstag der nächste Gegner im Borussen-Stadion zu Dortmund, wo es für uns seit Jahren nie etwas zu ernten gab.

 

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Mein lieber Jürgen,

mein Beileid wird dich ewig begleiten... ;o)

Aber mal im Ernst: Man wird, wenngleich ich das verehrenswert finde, nicht ewig am Trainer festhalten. Momentan geht einfach z viel in die Hose. Die Ligaplatzierung verspricht keine Bewegungen in der zweiten Halbserie nach oben oder unten, aber wenn der europäische Vergleich auch scheitert, dann wird es wohl eng. Mal abgesehen, dass es bei den vermeintlichen "Gegenern" wie dem FCB und S04 nicht besser aussieht. Jugend voran! Das sagt die winterliche Spitze der B-Liga. Vielleicht sind Umbrüche auch einfach die Zeugen der Geschichte... Trotzdem viel Gück!