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Samstag, 22. Januar 2011

Die letzten Tage des Condor.

                                                                                                      Image:BlankMap-World.png
              João Felipe C.S


Da ist sie nun dahin, die einstige Männerfreundschaft, der Männer aus der CDU,die sich vor vielen Jahren in einem Flug über die Anden die Nibelungentreue schworen. Da galt das Wort: " Einer für alle - alle für einen!"
Was sich damals so schön schwulstig und mit viel Testesteron behaftet anhörte, sollte allerdings über viele Jahre zu einer ernsthaften Gefahr im Politikstall der BRD werden. Der so genannte "Andenpakt ".
Eine Gemeinschaft von CDU-Hanseln, der neben dem brutalst möglichen Lügner Roland Koch, der "Schwiegermutter-Milchreisbubi Christian Wulff, der saarländische Landsknappe Peter Müller und weitere geistig Umnachtete aus dem JU-Dunstkreis anghörten, die sich nunmehr anschickten, in der schwarzen Politik so richtig Karriere zu machen.

Der 25. Juli 1979 war zwar nicht bedeutungsschwanger, weil sich an jenem Tag 12 Mitglieder der JU-Delegation in einem Flugzeug von Caracas, der venezulanischen Hauptstadt nach Santiago de Chile befanden und dabei dem Hochprozentigen mehr als ausreichend zugesprochen hatten, als in ihnen der Kleingeist empor stieg. Jene 12 Würstchen aus der JU schworen sich nicht nur die ewige Treue, sondern auch,dass sie in der CDU die Karriereleiter empor steigen wollten.
Der " Andenpakt " hielt bis es eine gewisse Angela Merkel aus der Uckermark schaffte, das gesamte Gefilde als Blendwerk zu entlarven und es auf den Müllhaufen der Geschichte zu katapultieren.  

Aus den ursprünglich 12 Seilschaftsknaben kamen weitere 5 hinzu, die sich wie das " Who is who " der gescheiterten CDU-Personalpolitik lesen:


Roland Koch, Christian Wulff, Friedbert Pflüger, Christoph Böhr, Matthias Wissmann, Günther Oettinger, Franz Josef Jung, Peter Jacoby, Volker Bouffier, Kurt Lauk, Elmar Brok, Hans-Gert Pöttering, Wulf Schönbohm, Jürgen Doetz, Bernd Huck, Helmut Aurenz, Heinrich Haasis.

Später wurden auch noch Friedrich Merz und Peter Müller in dem Geheimbund aufgenommen.
Was sich dann in den folgenden Jahren zu einer einflussreichen Männerrunde formierte - Frau waren hier genauso unerwünscht, wie ostdeutsche CDUler -, wurde alsbald zu einem Karrierekartell in einer Selbstbediener-Partei.
Obwohl der " Andenpakt " auch gegen Kohl opponierte, gelang es den feinen Herren nicht, den dicken Pfälzer vom Thron zu stossen. Im Gegenteil, der " Bimbes "-Kanzler mutierte zur Überfigur. Erst als er abgedankt hatte, witterte die Bagage um Koch ihre Chance. Inzwischen hatte sich auch Müller, der saarländische Oppositonsführer dazu gesellt.
Während ab 1998 die rot-grüne Koaltion in Berlin mit ihrer Flickschusterei begann, rangelten die " Andenpaktler " um Posten in der schwarzen Partei.

Zu einer Kandidatur als Kanzlerkandidat hat es indes keiner von den feinen Herren gebracht. Erst schoben die Bazis den Stotter-Eddie vor, dann wurde Merkel nominiert. Der Einfluss der " Andenpaktler " schwand, obwohl es Koch, Wulff, Oettinger und Bouffier zum Ministerpräsidentenamt brachten.
Weitere Bündnismitglieder brachten es zu Bundesministern oder Landesminister. Dennoch gelang der große Wurf, die Macht in Bonn/Berlin zu erringen nicht.

Das ist gut so. Sämtliche Schwarze verfügen nur über einen beschränkten geistigen Horizont. Die eher undemokratischen Aktionen der einstigen JU und RCDS-Verblendeten deuten auch daraufhin, dass sie alle aus einem Klippschul-Umfeld nie heraus gekommen sind. Wer sich durch Vorurteile gegenüber Frauen und Ostdeutsche so offen ausspricht, hat in der großen Politik nichts zu suchen. Folgerichtig zerbrach der " Andenpakt " als Merkel Kanzlerin wurde. Die Zeit der schwachsinnigen Männerbündnisse war eh längst vorbei.

Das Ergebnis der Männerrunde lies sich somit eher bescheiden:

- Koch zurückgetreten

- Müller zurückgetreten

- Wulff als Notkandidat zum Bundespräsidenten ernannt

- Oettinger zurückgetreten

- Wissmann als Autolobbyist und Ex-Minister auf ein Abstellgleis gestellt

- Jung als Verteidigungsminsiter zurückgetreten


- Pflüger nie über das Landesministeramt hinaus gekommen

- Der Rest mimte eher die graue Maus.

" El condor passa " heisst ein Lied, dass von den Soft-Pop-Gruppe " Simon  & Garfunkel " gecovert zu Weltruhm gelangte. Nun, die Tage des " Andenpakts " waren auch längst gezählt. Der Kondor flog vorüber und landete weit außerhalb der Sichtweite der blassen Herren der CDU. Seine letzten Tage waren aber auch damit gezählt. So, wie die der Herrenriege aus 1979.
Kein Verlust!

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