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Donnerstag, 27. Januar 2011

Sarrazin die Zweite.

Nachdem der Rächer der von der Überfremdung und dem sozialen Schmarotzertum durch Undeutsche arg gebeutelten Teutonen, ein gewisser Dr. Thilo Sarrazin, seine kognitiven Verrenkungen hierzu medien - und verkaufsträchtig an die - nach Satisfaktion, ob des Jahrzehnte lang erduldeten Unbills durch hier lebende muslimische Horden - lechzenden Mannes und der nicht minder sich überfremdet fühlenden deutschen Frau,anbringen durfte, schien zunächst Ruhe auf der Sarrazinśchen Arche Noah zu herrschen.
Sein Traktat hält eisern die Nummer Eins der wöchentlichen "SPIEGEL"-Bestsellerliste fest in der rechten Hand, seine Konten füllten sich so prall, wie unser gestern eingeblasene Pellettssack und die - zur Brüllshow gegen seine Kritiker verkommenen Buchlesungen - waren bislang immer ausverkauft.
Das arg gerupfte gesamt-deutsche Volk nimmt es - soweit nicht Sarrazin-Fan - mit einem wohl wollenden Grunzen bei Bier, Bratwurst und Grillfleisch zur Kenntnis.
Getreu dem Grundsatz: " Wir lassen uns unser Deutschtum nicht überfremden!"

Jawoll,ja, ihr Protagonisten aus den wilden Horden der Rechtsdenker, Fernurlauber und Deutschtümler, da hat der gute Onkel Thilo doch so richtig vom Leder gezogen und die fremdenfeindliche Brühe zum kochen gebracht.
Dennoch: " Alles hat ein Ende, nur die Brühwurst nicht!"
Da machte sich doch Onkel Thilo auf, um in England seine Hypothesen von der Gefährlichkeit des Islams, seiner in die christlichen Länder einsickernden Hassprediger und die Überfremdung durch muslimische Großfamilien zum besten zu geben.
Doch, da stand er nun und versuchte seine nicht belegbaren Behauptungen ins Englische zu übersetzen. Es soll - laut Medienberichten - eine grausame Show gewesen sein. Schlimmer noch als der Fasenachtshansel Oettinger von der CDU seinen Auftritt im Europäischen Parlament in Straßburg zum wahren Desaster hat werden lassen, weil das Spätzle-Fresser Schwäbisch und das Schwäbisch-Deutsch( nicht Hochdeutsch)-Englisch zu einer explosiven Mixtur wurde, die bei jedem gesprochen Satz dem Zuhörer die Lachtränen in die Augen trieb.

Sarrazin-Oettinger, gibt es jetzt noch eine Steigerung?

Anscheinend doch! Denn nun wurde über die Medien ruchbar,dass die bessere Hälfte des Herrn Dr. Thilo Sarrazin, nämlich Frau Ursula Sarrazin,mit der Schulverwaltung in Berlin auf Kriegsfuß stehen soll. Einige Berichte behaupten, sie - die andere Seite des Herrn Dr. Sarrazin - wegen ihrer angeblich rigiden Unterrichtsmethoden - Es geht hier allerdings um Grundschüler/Innen - bei einer Reihe von Eltern in die Kritik geraten. Aber was heißt das schon?
Nachdem ihr Gatte in der Öffentlichkeit sich durch sein " Deutschland schafft sich ab "nicht nur Freunde gemacht hat. Läge es zunächst auf der Hand, dass auch Frau Sarrazin im Wege der - nicht so selten vorkommenden - "Sippenhaft" nun an den Pranger gestellt werden soll.

Vielleicht liegt es aber auch daran,dass einige Eltern - wie ebenso nicht so selten vorkommend - einfach eine zu dünne Haut zeigen,wenn es darum geht,ihren schulpflichtigen Nachwuchs zu erziehen. Denn häufig wird eben dieses im Elternhaus erst gar nicht versucht. Daraus resultieren dann eben jene kleinen Monster,die es nicht nur den Pädagogen im Unterricht schwer machen. Aus den Schilderungen einer Grundschullehrerin meines einstigen Bremer Bekanntenkreises kann ich berichten,dass diese jeden Morgen erst einmal eine Viertelstunde benötigte,um mit dem Unterricht beginnen zu können,weil nämlich die Ein-Kind-Monster es nicht fertig brachten ihre Arbeitsutensilien streßfrei auf ihren Tisch zu legen. Dann dauerte es weitere 10 Minuten,ehe die lieben Kleinen - aber nicht erzogenen - Schüler/Innen endlich so zur Ruhe kamen,dass die Lehrerin mit dem Unterricht auch anfangen konnte,ohne gleich los brüllen zu müssen.

Nein,der Schulalltag in den bundesdeutschen Lernanstalten ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Für den "Lehrkörper" nicht, für die SchülerInnen nicht und auch für die Eltern öfters nicht. Für Letztere dann nicht,wenn sie meinen,dass sich ihr unerzogenes Früchtchen von den Lehrern in irgendeiner Weise schlecht behandelt fühlt und sie dieses nicht hinnehmend gleich einen Kollegen mit der Angelegenheit betrauen und  bevollmächtigen. Nein,die Schule macht heutzutage keinen richtigen Spaß mehr. Genauso wenig, wie sie - aus anderen Gründen - einst Spaß gemacht hat. Während vor 5 Dekaden die prügelnden Lehrer vielen Schülern Angst und Schrecken einjagten,sind es in der Jetztzeit die gewalttätigen Schüler, die bei den Lehrern Angst und Schrecken verbreiten.
Wie sich doch die Zeiten ändern!

Aber zurück zu Frau Ursula Sarrazin. Bereits im November 2008 berichtete die "Berliner Zeitung" von diversen Elternbeschwerden zu dem Umgangsformen der Frau Sarrazin mit Schülern und Eltern. Das ist mehr als 2 Jahre her. Wenn es nunmehr aktuelle Beschwerden gibt,dann dürfte das Argument der "Sippenhaft" im Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung ihres Mannes hier wohl kaum schlüssig sein. 


http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/113363/index.php

Ob die Vorwürfe gegen die Lehrerin tatsächlich hieb - und stichfest sind lässt sich für einen Außenstehenden kaum nachvollziehen. Fakt ist nur,dass die demnächst 60 Jahre alte Pädagogin keine Lust mehr auf den stressigen Schuldienst hat und bereits angekündigte,ein Buch schreiben zu wollen. Wenn es einen derartig hanebüchenen Unsinn,wie den im Traktat ihres Mannes,enthalten sollte, ist ihr ein Bestseller schon gewiß.
Dafür lässt sich jeder vom lästigen Schuldienst befreien,denn ein Buch zu schreiben ist nicht mehr  als aus dem Gedächtnis die vielen dort haften gebliebenen Ereignisse zurückzuholen, um sie dann mein der eigenen Sicht der Dinge verziert,dem Leser zum besten zu geben.
Da bleibt eben die Kunst des nieder geschrieben Wortes doch in der Familie Sarrazin,denn große Rhetoriker sind sie beide nicht die abgeschafften Deutschen.
Dieses war in der Maischberger Sendung vom 25. Januar 2011 deutlich zu hören und sehen. Warum die ARD hierfür 2 lange Stunden zur fast Nacht schlafenden Zeit opfern musste,bleibt ebenso das Geheimnis der Programmoberen, wie von der Moderatorin selbst.
Wem solche Zirkusnummern nutzen sollen, war allerdings seit den 80er Jahren fraglich,zu jenem Zeitpunkt nämlich,als die Öffentlich-Rechtlichen den Privaten nachzueifern begannen,um in 2011 in jener Maischberger Sendung zu fragen:


"Dichter, Denker, Dumpfbacken: Deutschland setzen, 6!"


Da kann der Glotzer nur antworten: " Sarrazindebatte 2? Wo denn? Au,Backe!"

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Nervtötend! Aber die Leute kaufen den Mist, als wenn es kein morgen gäbe. Bin mir manchmal nicht sicher, ob der am Ende des Abends einfach sein gält zählt und seine angepriesene Moral selbst belächelt...