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Donnerstag, 17. Februar 2011

Der Karl Theodor, der Karl Theodor,der macht uns allen nur was vor!


                                                                                  Bundestagsbüro Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg MdB


Was ist ein Fake? Was ist ein Plagiat? Was ist eine falsche Versicherung an Eides Statt?
Nur der Insider wird einen Zusammenhang zwischen diesen drei Begriffen herstellen könne. Der Rest der BRD-Michel bleibt ahnungslos.
Dieses bezieht sich insbesondere auf die jüngsten Vorwürfe gegen den Noch-Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg,wonach dieser bei der Erstellung seiner Dissertation massiv geschummelt haben soll.
Während die Masse keinen Skandal hierin erkennen möchte,denn sie wird von der Materie keinen blassen Dunst haben,werden auch bislang keine Rücktrittsforderungen an dem Sunnyboy heran getragen.
Der Plebs verhält sich noch ruhig.

Und weil das so ist,tönt die Medien-Mafia denn auch schon,dass es dem Mann auf der Straße, der Frau hinter dem Tresen des Bäckereifachgeschäft und dem HARTZ IV-Empfänger völlig schnuppe sei,wer - mit oder ohne Doktortitel - das eher ungeliebte  Amt des Bundesverteidigungsminister ausübt.
Der dröge und unpopuläre Vorgänger mit Namen Jung hat sich schon längst aus dem Gedächtnis des mündigen Bürgers verabschiedet. Er war ohnehin nur eine Übergangslösung. Nachdem nun der Medien-Maulheld Karl Theodor zu Guttenberg aus Bayern, von der CSU, statt seiner in die Schlacht um die nicht vorhandene Wertschätzung der Bundeswehrsoldaten am Hindukusch gezogen ist,schien dieser für die Medienmafia die Idealbesetzung darzustellen.

Immer für ein reißerischen Interview abrufbar, ständig für ein "Cheese"-Breitwandlächeln parat und dann auch noch mit einer attraktiven Frau verheiratet; "BLÖD"-Zeitungsleser, wat willśte mehr? So wurde Karl Theodor aus Bayern, dem Bundesland, aus dem die vermeintlich schlausten Kinder stammen, die dicksten Konten bestehen und die größten Autos gefahren werden,
Innerhalb dieses - von Selbstgefälligkeit nur so strotzenden - Umfeldes ist unser Strahlemann Karl Theodor aufgewachsen. Er war bereits in seiner Kindheit auf der Sonnenseite des Lebens. Armut, Sparsamkeit und existenzielle Not sind ihm genauso fremd,wie die Frage,was er in seiner noch jungen politischen Laufbahn zu tun gedenkt,wenn er wegen der ihm aktuelle vorgeworfenen Unsauberkeiten im Zusammenhang mit einer vor 5 Jahren vorgelegten Dissertation tatsächlich den Hut nehmen müsste.

Was ihm nun - nach der Fehleinschätzung im Zusammenhang mit dem Bundeswehr-Desaster in Afghanistan und der Schauspieleinlage während eines Truppenbesuchs dort - um seine tauben Ohren geschlagen wird,ist erst beim zweiten Hinsehen durchaus brisant.

Karl Theodor soll in seiner Doktorarbeit längere Passagen wörtlich abgeschrieben haben, ohne diese als Zitate kenntlich zu machen. Das mag für den Außenstehenden eher eine kleine Schummelei sein; ist es aber nicht.
Jeder,der eine wissenschaftliche Arbeit dem Prüfungsausschuss vorlegt,hat damit gleichzeitig eine schriftliche Erklärung abzugeben,innerhalb derer er Eides gleich versichert,dass er bei der Ausarbeitung dieses Werkes sich nur der hierin angegebenen Hilfsmittel bedient hat. Wer also Meinungen, Forschungsergebnisse oder sonstige Materialien aus fremden Publikationen übernimmt, der muss dieses durch entsprechende Hinweise kenntlich machen. So genannte An - und Abführungsstriche sind hierbei üblich. Ferner ist die Quelle exakt anzugeben.

Wir Juristen sind hier sehr penibel. Nicht nur das in der Jurisprudenz so manches Wort auf die berühmte Goldwaage gelegt wird,nein,auch die wörtliche Übernahme ist präzise zu kennzeichnen.

Wenn  Karl Theodor nun in seiner  Promotion die fremden Gedankengänge als seine eigenen ausgegeben haben soll , so ist dieses so außergewöhnlich nicht. Es gibt eine ganze Litanei von Möglichkeiten, einen schmucken Titel, wie den des Dr. jur. zu erlangen. Wer genügend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, dann auch noch aus einem wohlhabenden Elternhaus mit einem Adelsstammbaum entsprungen ist, darf sich schon ruhig eines "Ghostwriters" bedienen, ohne das es in Bayern auffällt. Wer allerdings geizig ist und das wissenschaftliche Werk nicht für 50.000,-- Euro aufwärts erstellen lässt, sondern die billige Abschreibvariante wählt,der muss damit rechnen,dass er beim Täuschen erwischt wird.

So wird jetzt in den Gazetten über die Konsequenzen dieses Lügenkonstrukts a'la zu Guttenberg fleißig geschrieben. Aus dem "Superstar" des Merkel-Kabinetts ist vielleicht ein ertappter Betrüger geworden. Für Merkel kann es keine Rolle spielen, ob der gute Karl Theodor nun zu Unrecht das Dr. jur. in seinem Namen führt; für den Staatsanwalt wahrscheinlich auch nicht mehr,denn die mögliche Tat wäre wohl verjährt.

Moralisch betrachtet bleibt jedoch ein erheblicher Makel zurück. Einem möglichen Lügner und Betrüger kann wohl kaum ein Wähler in einer weiteren exponierten politischen Position sehen wollen. Die CSU in Bayern hat jetzt mit Sicherheit ein weiteres Personalproblem. Ob der mediale Beschuss des Ministers zu einem EDEKA-Fall wird, muss die Entscheidung des angerufenen Ombudsmannes zeigen. 

1 Kommentar:

kontraproduktiv hat gesagt…

..ich will ihn fallen sehn, ich will ihn fallen sehn, ich will ihn faaaaallen sehn...