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Freitag, 4. März 2011

Gutte PLAG, die fünfte Sinfonie.


 (cPeter Heise-WIKIPEDIA



Nun ist er also weg, der Herr Karl-Theodor, Freiherr von und zu Guttenberg. Weg von der großen Politik; weg von den Fleischtöpfen der Macht und weg vom Fenster. Vorerst! Wer den Bundesmichel, der Biedermichel und Blödmichel kennt, der weiß, dass diese Spezies eher ein kurzen Gedächtnis, ein noch schlechteres Erinnerungsvermögen und ein großes Herz für Halunken, Betrüger und sonstige Gesetzesbrecher hat. Ausgeklammert hiervon sind jedoch RAF-Mitglieder, linke Gewalttäter und Kinderschänder sowie ausländische Gesetzesbrecher, die nämlich gehören entweder:
für immer hinter Schloss und Riegel
kastriert
unbefristet ausgewiesen und sofort – ohne Gerichtsverfahren – abgeschoben.

Nun, Gutte gehört nicht zu dieser Kategorie von Delinquenten, die ihr Dasein nach Verbüßen der möglichst harten Strafe im Angesicht des Volkszornes fristen müssen. Der Gutte fällt weich – butterweich. Die Amigos rund um das CSU-Netzwerk werden schon dafür sorgen, dass er einen gut dotierten Job in irgendeinem Aufsichtsrat eines bekannten bayrischen Konzerns erhält.
Und da der Michel sich eben nicht nach dem Yankee-Grundsatz „ They´ll never come back „ hält, besteht die Chance, dass Karl-Theodor nach einigen Jahren wieder im Rampenlicht der Medien erscheint. Da werden solche Schmierfinken, wie Wagner, Diekmann und Döpfner von dem Organ der selbstgerechten Rechten, der „BLÖD“-Zeitung schon sorgen.
Gutte wird auch kein HARTZ IV-Empfänger werden. Er wird sich nicht mit der täglichen Auseinandersetzung  zwischen schlecht bezahlten Teilzeitjob und der Ausbeutung durch gierigen Heuschrecken beschäftigen müssen. Den unverschämten Kasernenhofton so mancher ,ebenso unterbezahlten wie unqualifizierten Mitarbeiterin der ungezählten ARGEN und der Bundesanstalt für Arbeit ( einst Arbeitsamt ) muss er auch nicht genießen.
Gutte rockt weiter und zwar in den Glamour-Gazetten von „ BUNTE „, „ Bild der Frau „ und „SuperIllu“. Hier werden die Paparazzi ihm den Hof machen; er wiederum den Helden spielen, um daraus gemeinsam eine Lügengeschichte  zu kreieren. Gutte bleibt weiter präsent. Er wird auch dann noch in den Köpfen der Lobhudel-Journalisten hängen bleiben, wenn die Zeitspanne nach seinem Rücktritt mehrere  Jahre beträgt. Ein adliger Politiker ist immer eine Story wert. Nicht nur, weil er blau-blütig  geboren, reich und mit allen Wasser gewaschen ist, sondern weil ihm  der Teutone in seinem Obrigkeitsdenken so ziemlich alle Lügen abnimmt, die er aus dem Designer-Anzugärmel zaubert.
 Das „Revolverblatt“ aus Berlin, die selbst auserkorene Stimme des rechts und gerecht denkenden Volkes, das anti-kommunistische Hetzblatt  aus dem Springer-Multimedia-Konzern hat seine aufgeblähte Gallionsfigur im Kampf gegen den linken Meinungsterror aus der Linkspresse und dem linken Gesindel aus den Internetforen sowie den mit Steuergeldern aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen alimentierten linken Universitäten verloren. Wie könnte dazu der Aufmacher des Hetz – und Lügenblattes, das sich weder um Persönlichkeitsrechte, noch um Presserecht, geschweige denn um  Meinungsfreiheit schert, heißen?
„ Gutte ging mit erhobenem Haupt aus dem Amt“
„ Linke Meinungsmafia brachte Verteidigungsminister zu Fall!“
„ Deutschland trauert: Guttenberg gibt nach linkem Meinungsterror auf!“

Natürlich sprach  das bildende Blatt, mit dem sich der Blöde für 0,60 € werktäglich seine Meinung bilden soll, zuerst mit dem Ex. Das ist gut so, dann muss sich Deutschland nach der Bleibe-Kampagne keinerlei Sorgen machen, dass es das falsche Votum auf einen falschen Doktor abgegeben hat. Die gesamte Pro-Guttenberg-Kampagne war unisono ein einziges Blendwerk. Schon allein die geringe Beteiligung an der von dem Boulevardblatt initiierten Umfrage war nicht einmal ansatzweise repräsentativ. Was dieses selbst ernannte Organ der freien Meinung der freien Bürger dann daraus schlussfolgerte war ein lächerliches Traktat von Durchhalteparolen an zu Guttenberg.
Die Vereinfacher aus der rechtskonservativen Meinungsmafia in Deutschland hatten wohl nicht mit der vielfältigen Gegenöffentlichkeit gerechnet. Sie half dabei, Guttenberg als Lügner und Betrüger zu entlarven. Der Rücktritt am 01. März 2011 ist nur der Schlussstrich unter einer unsäglichen Provinzpossen, innerhalb derer nicht nur die Universität Bayreuth, die Bundeswehr und die Politik in Misskredit geraten ist, sondern auch Merkel als Kanzlerin.
Warum Merkel so lange an dem taumelnden und waidwunden Adligen fest hielt, muss zunächst ihr Geheimnis bleiben. Es könnte dahin gehend spekuliert werden, dass Merkel in zu Guttenberg den künftigen Nachfolger gesehen hat oder dass ihr dieser Ex-Minister eben als potenzieller Nachfolger aufoktroyiert worden ist, weil sie möglichweise selbst eine Leiche im Keller vergraben hat und die eigene DDR-Vergangenheit eben nicht hervor gekramt werden sollte.
Die CSU hat ja einst im Jahre 1980 mit Strauß einen Kanzlerkandidaten gegen Helmut Schmidt in den Wahlkampf geworfen, der dann kläglich scheiterte. Es folgten die bleiernden 16 Jahre in der Kohl-Ära ab 1982, ehe mit Stoiber 2002 wieder ein CSU-Aspirant auserkoren wurde, der ebenfalls scheiterte. Nun sollte mit Guttenberg ein dritter Versuch gestartet werden, endlich einen CSU-Kanzler, einen Bayern (wenn auch aus Franken) dem Michel auf das Tablett zu setzen.
Gut, dass die Lügengeschichte des von und zu Guttenberg  ihn nicht in der erwünschten Funktion als amtierenden Bundeskanzler eingeholt hat; der Ansehensverlust dieses Landes im Ausland wäre in exorbitante Größenordnung gestiegen.


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