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Donnerstag, 3. März 2011

Internetsüchtg?

Da hat doch ein technischer Defekt meinen Netzzugang verbaut. Nach einigen Tagen der relativen Ruhe ist es mir gelungen,auf einem verschlungenen Weg über den tragbaren Koffer-Computer, bekannt als Laptop,vulgo: Schlepptop,in die unendlichen Weiten des Netzes vorzudringen. Schnell die Chance beim Schopfe gepackt und einen neuen Post geschrieben.
Dass die modernen Kommunikationsmittel auch viele Tücken und Gefahren in sich bergen, hatte ich bereits vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren können. Einst verbargen sich hinter einer bestimmten Spezies von Webseiten so genannte Dialerprogramme, die - nach dem Anklicken eines bestimmten "Button " ein Miniprogramm heimlich und illegal auf die Festplatte des eigenen Rechners installierten und damit den Internetzugang über eine kostenpflichtige Mehrwertnummer umleiteten. Wer die rechtswidrige Manipulation nicht rechtzeitig bemerkte,dem flatterte einige Wochen später eine oft vierstellige Rechnung unserer allseits so heiß geliebten Deutsche Telekom AG in den Briefkasten. Da war guter Rat sehr teuer,denn der Kunde musste nachweisen,dass er diese Telefonnummer gar nicht selbst gewählt hat.
Was folgte waren stressige Zeiten und eine Palette an Sanktionen von Seiten des Anbieters.

Die angelegten Daumenschrauben des einstigen Monopolisten waren schmerzhaft. Es begann mit Mahnungen, Nerv tötender Korrespondenz und im schlimmsten Fall mit einer Zugangssperre. Alsbald war die Dritte Gewalt gefragt. Zaghaft entschieden die Gerichte in den vielen Fällen von betrügerisch erschlichener Forderungen, dann sukzessive zugunsten der Kunden.Dennoch blieb immer ein schaler Nachgeschmack übrig. So mussten eben die Kunden beweisen,dass ein Dialerprogramm sich auf einer besuchten Seite befunden und dieses dann unbemerkt über den Zugang zum Internet eine Mehrwertnummer angewählt hat.
Eine solche Beweisführung war nicht nur problematisch sondern häufig auch peinlich. Dann nämlich,wenn die angeklickte Seite pornographische Inhalte anbot.
Aber auch hinter völlig unverfänglichen Webseiten verbargen sich Kostenfallen, die von Betrügern aufgestellt,den Nutzern sagenhafte Summen aus dem Portemonnaie ziehen wollten.
Über Zugriffsseiten, wie " Hausaufgaben ", " Schülerhilfe " oder " Jobsuche " zockten diese Halunken den Arglosen Gelder für sinnlose oder unbrauchbare Gegenleistungen aus der Tasche.

Das Netz ist seit dem die Abzock-Mode über Dialer und Mehrwertnummern drastisch zurück gegangen ist, keineswegs sicherer geworden. Im Gegenteil: Es lauern weitere Gefahren in unerkannten und ungenannten Varianten auf den Netzbesucher,wenn er sich den Seiteninhalt nicht exakt und mit der erforderlichen kritischen Distanz durchliest. Schnell können Abonnementverträge aus einem unbedachten Klick auf ein Seitenfeld geschlossen worden sein. Ebenso schnell sind persönliche Daten einfach weiter geleitet, und auf einmal wird das E.-Mailfach mit Werbung, Spams und manipulierten nachrichten überschwemmt.

Oft sind es aber nicht betrügerisch aufgemachte Webseiten, die zu Geldverlust, Dauerfrust und einem gerüttelt Maß an Verdrießlichkeit führen. Hinter dem Betreiber einer seriös aufgemachten Seite oder eines Warenangebots lauert nicht sehr selten ein Betrüger, der vorgaukelt die kaufmännischen Gepflogenheiten der alten Schule einhalten zu wollen. Ist der Kunde darauf eingegangen, hat der Banause erst seinen geforderten Betrag erhalten, erfolgt keine Lieferung oder es wird Ware von minderer Qualität abgegeben.

Die Leichtgläubigkeit vieler Menschen lässt sich hierbei nicht nur auf den individuellen Intellekt reduzieren. Es gibt neben ungezählten Micheln, auch durchaus Protagonisten, die eine höhere Schulausbildung vorzuweisen haben. Manchmal sind dann die "Geiz-ist-geil"-Mentalität, die "Sparfuchs"-Denke oder einfach der profane Jäger- Sammler-Urinstinkt als Triebfeder des Handelns zu sehen.Ist der Betrug gelungen, sind die Betrüger meistens nicht mehr greifbar.

Wer das Internet regelmäßig nutzt,um seine vielfachen Vorteile auszukosten,sollte sich darüber im Klaren sein,dass Licht und Schatten sich die Waage halten. Wenn das Online-Sein zu einer Sucht, zu einer krankhaften Veränderung der eigenen Persönlichkeit führt,wenn das Denken und handeln nur in einer virtuellen Welt statt findet, ist die einzige Therapie " Ausschalten".
Nun, ich habe die Tage ohne Netzzugang - der immer noch nicht vollständig gewährleistet ist-unbeschadet überstanden und mich anderen Dingen - die eigentlich wichtiger waren - gewidmet.
Internetsüchtig bin ich also nicht!    

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Da isser ja wieder! ;o)