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Freitag, 25. März 2011

Unheilige Allianz der Selbstdarsteller.




                                                                                                      NicoJenner. Original uploader was NicoJenner at de.wikipedia


Auweia, war das eine gequirlte Scheiße, die dem Zwangsgebührenzahler gestern Abend ab 20.15 Uhr von der "Echo"-Verleihung aus Berlin in die Glotzkisten-Räume übertragen wurde. Da saßen sie nun fast alle, die vermeintlich Creme de'la'Creme des bundesdeutschen Musiknonsens und freuten sich des Lebens. Der fade Veranstaltungsabend begann mit einem ebenso faden Auftritt der Moderatorin Ina Müller ( nie gehört!) und endete noch fader im Nirwana. Zwischendurch trat auch Onkel Herbert Grönemeier auf und kredenzte dem mit offenen Mündern sitzenden Frohsinnsgeweihten einen Titel aus seinem neuen Album. Wie längst diagnostiziert: Er ist nicht mehr der Frischeste, tanzen kann er immer noch nicht und singen schon gar nicht. Das sind drei wahrhafte Gründe, an seiner Tournee, die wiederum in Großkampfarenen stattfinden soll und das zu Eintrittspreisen,die sich gesalzen haben ( dafür kann ein HARTZER 2 1/2 Wochen lang leben )eben nicht teilzunehmen.

Was die Deutsche Phonoakademie in Berlin sonst so an musikalischem Müll aufwarten ließ, lässt sich hier nachlesen:


http://de.wikipedia.org/wiki/Echoverleihung_2011

Die Preisverleihorgie ist nun, nachdem das 1. Quartal des Jahres bald zu Ende geht, bald überstanden. Ob nun Grammy, Goldene Kamera oder Oscar, die Grade der Akteure,deren Namen von der Medienmeute permanent im Zusammenhang mit sinnfreien Nachrichten benannt wird, vergrößert sich von Jahr zu Jahr. Eine Linderung der Ohrenschmerzen, die durch die Klangsoße hervorgerufen werden, ist nicht in Sicht; ebenso sind jene augentränenden Auftritte auch in Zukunft kaum zu vermeiden.

Was fehlte waren die wahren Brüller des Unterschichtsfernsehens: Dniela Katzenberger, Heidi Klum und Daniel Kübelböck - alle sollen ihren Versuch mit Blei in der Kehle ein Liedchen trällern zu wollen, bereits hinter sich gebracht haben.
Vielleicht bleiben sie dem GEZ-Gebeutelten doch noch erspart. Allerdings sicher bin ich mir dann doch nicht, denn die ÖR haben es trotzt der ab den 80er Jahren verordneten Zwangspause ein innovatives Programm anzubieten,immer wieder geschafft, den formatierten Abfall aus den Sparten der Privatfernseh-Verarschungssoaps so zu verschlimm bessern, dass nur noch der farbige Ausschaltknopf die Dauerverblödung verhindert.

Eine geheiligte Allianz mit unheiligen Mitteln des Einwegnutzers wird uns solange erhalten bleiben, wie der Pool der eitlen Selbstdarsteller ständig neue Mutationen hervor bringt.
 

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Habs mir gerade durchgelesen. Ungerecht, die Amigos bekommen einen, Volbeat nicht... ;o)

Wenn man´s nicht mitfinanzieren würde, könnte man das einfach ignorieren, aber was soll´s, da kann man sich immer noch ein Bild vom damaligen Staatsratsvorsitzenden vor den Fernseher kleben und dieses zwei Stunden lang anstarren. Auch gut.