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Sonntag, 10. April 2011

Der MDR und sein laxer Umgang mit den Zwangsgebühren der GEZ-Gebeutelten.


                                                                                                                      (c) Dirk Goldhahn

Schon vor einigen Monaten sorgte eine Meldung aus den Niederungen der öffentlich rechtlichen Rundfunk-und Fernsehanstalten für reichlich Furore.
Ein Mitarbeiter des Kinderkanals, dessen Sitz bekanntlich in Erfurt ist und der als ein Gemeinschaftssender der ARD und des ZDF, unter anderem deshalb gegründet wurde, um die TV-Süchtigen mit pädagogisch wertvollerer Kost, als jene, die von den - noch durch grelle, blöde und einfältige Brüllwerbung unterbrochenen - Schwachsinnssendungen der Privaten den Kids kredenzt wird, ab 6.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr zu bedienen, ins Leben gerufen wurde, soll über viele Jahre Millionenbeträge veruntreut haben.

Zunächst ging die Intendanz des KiKa im Dezember 2010 noch von einem Gesamtschaden in Höhe von etwas mehr als 4 Millionen Euro aus; nunmehr beläuft sich der Schaden auf 8,2 Millionen Euro. Nicht nur, dass die kriminellen Machenschaften seit 2002 durch eine mangelhafte Kontrolle dem Zwangsgebührenzahler einen derart immensen Schaden beibringen konnte,nein, auch die dreiste Art und Weise, mit der ein leitender Mitarbeiter unter Einbeziehung weiterer KiKA-Beschäftigte über viele Jahre betrügen konnte,stimmt dem Fernsehzuschauer verdrießlich.

Wie konnte eine Fachaufsicht so lange so tief schlafen? Aber, wo waren die Kontrollmechanismen bei dem zuständigen MDR? Diese Fragen werden seit Anfang des Jahres durch die Staatsanwaltschaft Erfurt geklärt werden müssen. War es nun ein zu laxer Umgang in der eher hierarchisch strukturierten Fernsehanstalt oder war es eie weitere Ausgeburt der Vetternwirtschaft in diesem Anstalten?

Während MDR-Intendant Reiter noch Hilfe suchend die weiteren Verantwortlichen befragen lässt, steht für mich bereits fest, warum ein dermaßen groß angelegter, systematischer Betrug zugunsten der Funktionsträger des KikA zustande gekommen ist. Es sind wieder einmal die Faktoren: Parteiproporz, inzestiöses Postengeschiebe durch bestimmte leitende ARD und ZDF- Mitarbeiter und der aufgeblähte Verwaltungsapparat der ÖR, der in dieser Konstellation einen solchen, gigantischen Betrugsfall entstehen lassen konnte.Reiter selbst gibt sich nach außen hin ahnungslos.
" Ich bin der Betrogene, nicht der Betrüger!"
Aja, allerdings ist Meister Reiter für sein Personal und des Handeln im Namen der Sendeanstalt auch verantwortlich.

http://www.tagesspiegel.de/medien/ich-bin-der-betrogene-nicht-der-betrueger/3693364.html

Seltsam ist auch, dass ausgerechnet beim MDR, dessen Mitarbeiter gleich nach der Wiedervereinigung und der Abwicklung des einstigen DDR-Staatsfernsehens sowie der dortigen Rundfunkanstalten sofort nach West-Gehalt bezahlt wurden, mit dem einstigen WDR/ARD-Sportredakteur Winfried Mohren einem weiteren Großbetrüger auf dem Leim gegangen sind. Zwar hat es ähnliche - wenn auch nicht in jener Größenordnung . gelagerte Fälle in den ÖR-Anstalten zuvor gegeben ( Dr. Jürgen Emig beim HR oder Ernst Huberty beim WDR ), dennoch ist die kriminelle Energie, die sich hinter diesem jetzt aufgedeckten System der Scheinabrechnungen schon erstaunlich.

Wie in den Fällen von Emig und Mohren muss sich auch hier der GEZ-Gebeutelte fragen, ob nicht der gesamte Verwaltungsapparat der ÖR, der unisono aufgebläht wurde, dessen Gebäude sich in den besten Lagen diverser Städte befinden und vom Feinsten ausgestattet wurden und deren Mitarbeiter ungerechtfertigt hohe Einkommen beziehen, nicht gleich mit auf den Prüfstand gehört, wenn die Frage zu stellen ist, ob nicht vornehmlich die mangelhafte Kontrolle, gepaart mit einem erheblichen Maß an Naivität zu einer gewissen Unfähigkeit geführt hat, die solche Betrügereien ermöglicht.

 

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Was heißt, auf den Prüfstande? Abschaffen wäre die einzig faire Lösung. Die paar Arbeitslosen mehr machen es dann auch nicht fett.