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Donnerstag, 4. August 2011

Der antifaschistische Schutzwall, die Lüge des Jahres 1961 und warum 50 Jahre nach dem Mauer in Berlin die Emotionen immer noch hoch kochen.

                                 (C) WIKIPEDIA

Die Presskonferenz mit dem damaligen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 in Ost-Berlin sollte in die Geschichte eingehen, als sich folgendes zu trug:

" Zunächst hatte er sich auf einer Pressekonferenz am 15. Juni 1961 bemüht, derartige Absichten öffentlich zu dementieren, auch indem er auf die Frage der westdeutschen Journalistin Annamarie Doherr: „Ich möchte eine Zusatzfrage stellen. Doherr, Frankfurter Rundschau. Herr Vorsitzender, bedeutet die Bildung einer freien Stadt Ihrer Meinung nach, dass die Staatsgrenze am Brandenburger Tor errichtet wird? Und sind Sie entschlossen, dieser Tatsache mit allen Konsequenzen Rechnung zu tragen?“ antwortete: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“Obwohl nicht speziell nach der Art der Abriegelungsmaßnahmen gefragt wurde, war Ulbricht selbst damit der erste, der den Begriff „Mauer“ diesbezüglich in den Raum stellte. Ob er dies aus einer Unachtsamkeit heraus oder mit Absicht tat, konnte nie abschließend geklärt werden. "

- Zitatende - aus WIKIPEDIA, Walter Ulbricht

Genau 59 Tage nach jener Pressekonferenz mit dem Staatsratsvorsitzenden der Deutschen Demokratischen Republik begannen Bautrupps unter Bewachung durch DDR-Volksarmisten in Berlin mit der Absperrung des Ostsektors von den drei Westsektoren. Der Rest des geschichtlichen Ablaufs ist bekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer

Wenn sich nun der 50 Jahrestag des Mauerbaus in Berlin nähernd, wird die Medienmeute mit geballter Ladung ihre Informationen in die Öffentlichkeit bringen. Da wird von den Toten an der innerdeutschen Grenze die Rede sein, da werden die Fluchtversuche geschildert, die sich in den mehr als 28 Jahren der Existenz der  Grenze abspielten und da wird der Propaganda ein breiter Raum gewidmet, die - wechselseitig - von beiden deutschen Staaten verbreitet wurde.
Die SED - Führung führte Wortschöpfungen wie " antifaschistischer Schutzwall " oder " antiimperialistischer Schutzzaun " zur Begründung der immer ausgeklügelteren Grenzabsperrung ins Feld. Der Springer-Konzern und seine Latrinenzeitungen holzten mit " Mord-Mauer" und " Schandmauer " zurück und schrieben die DDR bis weit in die 80er Jahre in " Gänsefüßchen ".

Alle wichtigen Staatsmänner des Westens gaben eine Visite an der Berliner Mauer ab. Diese wurde in den Jahren nach ihrer Errichtung zum Synonym eines  geteilten Deutschland. Wer als Westdeutscher nach Berlin reiste, musste sie auf jeden Fall gesehen haben, denn sie gehörte zum Pflichtprogramm des Touristen. Für die Berliner selbst hatte die Mauer zunächst den Charakter eines Hassobjekts; später lebten die Folgegenerationen eher mit dem Gebilde, dass alsbald zum Kunstobjekt der Westseite avancierte.

Mythos Berliner Mauer? Tatsächlich war sie nur ein winziger Teil eines Grenzverlaufs, welcher mit Hilfe ständig erneuerter Techniken beinahe unüberwindbar gemacht wurde. So zeigen es auch die Dokumentationen, die bis zum 13. August in den vielen Fernsehkanälen ausgestrahlt werden.
Ob die High-Tech-Grenze wirklich ihre Berechtigung hatte, bleibt zweifelhaft.
Wenn die DDR sich nicht gegenüber dem übrigen Teil Deutschlands abgegrenzt hätte, wäre vielleicht ihre Existenzberechtigung nie in Zweifel gezogen worden. Andererseits bliebe es zweifelhaft, ob sie überhaupt hätte existieren können, denn durch das tatsächliche Ausbluten des Staates aufgrund des Wegzugs von Menschen und vor allem Arbeitskräften kann selbst das Hetz - und Lügenblatt aus dem Springer-Konzern auch heute keine gewichtigen Gegenargumente liefern.

Fakt ist: Die DDR wäre wegen des Wegzugs von qualifizierten Fachkräften in den "Goldenen Westen " in den Folgejahren nach 1961 wirtschaftlich in einen Teufelskreis geraten, zumal sie die Reparationszahlungen an die UdSSR alleine zu schultern hatte. Fakt ist auch, dass die DDR den Mauerbau nicht allein zu verantworten hatte, sondern die Sowjetunion mehr als nur ihre Zustimmung hierzu gegeben hat. Fakt ist allerdings ebenfalls, dass die innerdeutsche Grenze in der späteren Form zusammen mit den dortigen Toten ein humanistisches Verbrechen war.

Wenn nun die Erinnerungen an jenen 13.August 1961 wieder wach gerüttelten werden, dann kann sich zwar eine Majorität an jenes Ereignis erinnern, die Bewertung jenes Tages bleibt aber den nach der Wiedervereinigung Geboren nur durch Geschichtsbücher und sonstige Dokumentationen vorbehalten, denn dieses Generationen sind zumeist vorurteilsfrei.

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