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Freitag, 26. August 2011

Wenn aus triple "A", ein quadruple " V " wird.


Im noch hoch sommerlichen Berlin brennt die Luft. Nicht, weil Merkel wieder aus dem Urlaub zurück gekehrt ist und nun mit voller Energie sich den ungelösten Problemen dieses Landes, Europas und der weiten Welt hingeben darf,nein, sie brennt deshalb, weil der Wulff, Christian, seines Amtes als Bundespräsident schon jetzt vom vielen Repräsentieren müde, wohl überdrüssig ist und sich mutig, besser formuliert: übermütig, in die Niederungen der Tagespolitik begibt.
Da hat er doch glatt die gesamte europäische Politikelite, die immer noch nach Lösung für die Behebung der vermeintlichen Schuldenkrise sucht, durch seine eigene Meinung von der Sinnlosigkeit dieses Aktionismus, im wahrsten Sinne des Wortes vor den bereits wieder ausgepackten Reisekoffer gesch.. .

Als wäre die Kritik nicht schon für die gut erholte "Angie" genug, meldete sich die Mumie aus Oggersheim auch noch zu Wort und stieß mit seiner Kritik an dem Schuldenkrisenmanagement fast in das gleiche Horn.
Begierig nahm die nach aktuellen Themen lechzende Pressemeute die heraus gerotzten Meinungen der beiden CDUler auf und verwursteten diese schnell mit dem eigenen Senf.

Und da wäre, last but not least, der nach außen auftretende Grand Signeure des bundesdeutschen Parlamentarismus, Sir Norbert Lammert. Ein sich zum Dauerkritiker der Merkelśchen Hauruck-Methoden verstehender Bundestagspräsident Norbert Lammert, der seine unangenehmen öffentlichen Bekundungen zur Aufrechterhaltung der Wertschätzung grundrechtlicher Prinzipien, wie die der Gewaltenteilung, dann mit Merkel's Understatement hierzu vergleichen und die Bundeskanzlerin dabei jedes Mal sehr alt aussehen lässt.

Diesem Trio Infernale wird durch die laufende Berichterstattung in  dem Flaggschiff der Vierten Gewalt, dem Nachrichtenmagazin aus Hamburg, noch ein weiterer Dauerkritiker hinzu gesetzt.

Bereits einige Wochen zuvor titelte " DER "SPIEGEL" mit " Euroland ist abgebrannt " oder " Die Welt vor dem Abgrund ". Was sich reißerisch aufgemacht verkaufen muss, waren klare Informationen zu der wirtschaftlich angespannten Situation in den USA und einigen Ländern Europas. Es ist in der Tat zurzeit nicht gut bestellt mit der noch führenden Wirtschaftsmacht USA. Von den Pleite-Kandidaten in Europa ( PIIGS-Staaten ) einmal ganz zu schweigen.

Da schauen viele Länder dieser Erde eher ein wenig ehrfurchtsvoll, denn neidisch, auf das bundesdeutsche Wirtschaftswunder des 3. Jahrtausend. Noch vor  einigen Jahren war das anders. Die BRD meldete über 4,5 Millionen offiziell geführte Arbeitslose. Die Dunkelziffer wurde sogar mit über 6 Millionen angegeben. Mitleidsvoll sahen die Iren, der einstige Keltische Tiger, der als Bettvorleger gelandet ist, die Engländer oder auch die Niederländer auf den lahmenden Gaul BRD herab.

Nachdem die HARTZ-Gesetze der Regierung Schröder zum Aufhänger für die Einführung von Billig-Jobs wurden, die Anzahl der prekären Arbeitsverhältnisse astronomische Dimensionen angenommen hatte, sollte nun ein umfangreiches Förderprogramm für ältere Langzeitarbeitslose, initiiert vom Hause der Ministerin Ursula von der Leyen, baldige Abhilfe für die unschönen Statistiken erbringen.

Da stampfte die Mutti aus Niedersachsen ein Maßnahmenkatalog zusammen, den es in der so komprimierten Form bislang nicht gegeben hat. Förderung, Förderung, Förderung! Bei solch geballter Ladung an Förderkraft verliert so manche zuständige Agentur für Arbeit schnell den Überblick. Was soll denn eigentlich gefördert werden? Der Arbeitslose oder die Agentur und deren jeweilige Erfüllungsgehilfen in Gestalt der ungezählten Anbieter von Fördermaßnahmen?

Diese und noch andere Fragen sollte die nun im Kurzhaarschnitt auftretende, blonde Ministerin in einem Beitrag der ARD, der gestern ab 21.45 Uhr gesendet wurde, beantworten. Dazu sollte es nicht kommen, denn die sonst nicht medienscheue Mutter von 7 Kindern, Macherin im Familienpolitikbereich und Meisterin der publicity-trächtigen darstellung der hauseigenen Kampfmittel gegen die Unbill des Kapitalismus, unterbrach die Ad - Hoc -Befragung schon nach kurzer Zeit.

In dem Film von Oliver Heinsch und Thomas Reuter wurde das Ammenmärchen der Bundesregierung, die ständig ein rosiges Bild von der Arbeitsmarktsituation der Älteren, die sie als die Gewinner am Arbeitsmarkt darstellen möchte, als Lügengebilde entlarvt.. Da wird behauptet, dass immer mehr ältere Arbeitnehmer wieder in eine Beschäftigung gebracht worden seien. Das zumindest wird von der  Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gerne betont. Rente mit 67? Oder sogar Rente mit 69? Diese wird mittlerweile offen diskutiert. Doch die vermeintliche  Erfolgsgeschichte lässt sich schnell als Heißluftballon erkennen.
Denn der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist gerade an vielen älteren Arbeitslosen vorbeigegangen. Und das, obwohl sie gut qualifiziert, hochmotiviert und ständig auf Arbeitssuche sein müssen. Hierbei zeigt sich jedoch:  Wer über 50 ist und arbeitslos wird, gilt trotz aller Klagen über Fachkräftemangel noch immer als kaum vermittelbar. Die Politik hat teure 50-Plus-Programme aufgelegt, um gegenzusteuern. Zahlreiche Massnahmen, die den Betroffen wieder in den Arbeitsmarkt bringen sollen. Unternehmen, die Ältere einstellen, werden zudem grosszügig gefördert. Für keine Gruppe gibt die Bundesagentur für Arbeit mehr Beschäftigungszuschüsse als für die Älteren aus.
Doch viele dieser Maßnahmen sind sinnlos.  Um die vermeintlichen Erfolge zu kaschieren, tauchen viele ältere Arbeitslose, die verzweifelt einen Job suchen, in offiziellen Arbeitslosenstatistiken nicht auf. Denn wer sich zum Beispiel mit Minijobs über Wasser hält, wer in einer Massnahme ist, oder vom Ersparten lebt, der zählt nicht mit.

Dieser Bericht lässt eigentlich nur erahnen, mit welcher Akribie die Verantwortlichen aus dem Hause von der Leyen viele Statistiken schönen, um sich als Retter der  Alten. Armen und Arbeitslosen feiern zu lassen. Von der Leyen selbst hat nach dem Wechsel aus dem Familienministerium, als jetzige  Arbeitsministerin immer vollmundige Versprechungen abgegeben. Von einem " Jobwunder " war da die Rede, von einem " Aufschwung ", der allen Bevölkerungsgruppen zugute käme und von einer " nachhaltigen Politik " auf die die Bürgerinnen und Bürger vertrauen könnten. Leere Sprechblasen, dämliche Allgemeinplätze und dreiste Lügen.
Was von der Leyen allerdings erreicht hat, ist der Anstieg von schwachsinnigen Maßnahmen, die für viel Geld von privaten Trägern über die Bundesagentur für Arbeit vermittelt und finanzielle getragen werden.

Inhaltsloser Mist von einem Haufen, der von Jahr zu Jahr größer wird, weil die Anzahl der dortigen Scharlatane progressiv mit der Zahl der älteren Arbeitssuchenden wächst. Ob nun ein regelmäßiger Spaziergang am Rhein, der Mosel oder der Weser zwecks Muschelsuche, damit die Balance zwischen Leib und Seele wieder ausgeglichen wird und ein Bastelkurs, der die Aufrechterhaltung der Kreativität erreichen soll oder ein Grundkurs in der Anwendung moderner Kommunikationsmöglichkeiten am Beispiel des Facebook, sie alle sind reinrassige Produkte von ebenfalls arbeitslosen Pädagogen, Soziologen, Politologen und Philosophen, deren eigene Schicksale im Rahmen des auch so prekären Beschäftigungsverhältnisses bei den Gründer jener Anbieterfirmen mit der den regelmässigen Zahlungen durch die Agentur für Arbeit verknüpft sind.

Auch sie werden in wenigen Jahren zu der ansteigenden Gruppe der triple "A" gebrandmarkten zählen ( ARM, ALT,ARBEITSLOS ) die sich bei dem abgegeben Gewäsch aus dem Verantwortungsbereich der von der Leyen als quadruple " V "  vorkommen müssen ( VERARSCHT; VERDUMMT,VERGESSEN;VERLOREN ).   

Kommentare:

Octapolis hat gesagt…

Oh ja, unsere Damen in Berlin... ;o)

Was meintest du mit nicht mit dir sprechen? Hast du versucht mich irgendwie zu kontaktieren oder so was?

Lobster53 hat gesagt…

Nee, war 'nen Scherz zum Schaf. Aber nicht der mit dem double "a". Schafe, insbesondere auf den wunderbaren Deichen in Norddeutschland kauen, ja, sie kauen wieder und wenn du vor ihnen stehts, sie dich anglotzten, kannste denken, sie sprechen mit dir statt zu kauen.
Aber die Frage mit dem Kontaktieren könnten wir ja mal im Auge behalten. Ich mache noch ein paar Tage blau, an der grauen Ostsee, danach könnte es ja mal klappen.

Octapolis hat gesagt…

Okay, ich dachte schon, ich habe was vermasselt... ;o)

Viel Spaß noch an der Ostsee!!!