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Mittwoch, 17. August 2011

Wo liegt eigentlich Salzwedel?



                                                                                            (C) Björn Gäde - WIKIPEDIA

Unsere "Angie" lässt sich nicht lumpen, wenn es darum geht, extreme Situationen, wie die angebliche Weltfinanzkrise, die Europaschuldenkrise und die Eurokrise durch intellektuell heraus ragende Stellungnahmen zu meistern. So hat sie dem alten Freund und Kesselflicker in " Froonkreisch ", dem Nikolas Sarkoszy, ihre Aufwartung gemacht, um über " Eurobonds ", Aufstockung des europäischen " Rettungsschirm " für " Not leidende " Betrüger und Berufszocker sowie die Installation eines EU-Finanzministerium oder einer EU-Regierung zu palavern. Schwere Zeiten verlangen einschneidende Maßnahmen.

Und während sie auf europäischem Parkett versucht jene Krisen zu meistern, werden ihre eigenen Umfragewerte daheim immer schlechter. Dazu kommen eigene Baustellen in der Partei. In dem nördlichsten Bundesland gab es Probleme mit einem Spitzenkandidaten, in Hamburg und Bremen eine Klatsche bei der Bürgerschaftswahl, in Niedersachsen den EHEC-Erreger und einen farblosen McAllister, in NRW sitzten ihre schwarzen Freunde auf den Oppostionsbänken, nach dem Rüttgers und Röttgen eine Bruchlandung hingelegt hatten, in Hessen hat Bouffier nicht gerade ein gut bestellten Stall von Koch übernommen, in Rheinland-Pfalz kam die Ex-Weinkönig gegen den bräsigen Landesvater Beck zwar zu einem passablen Ergebnis, ist jedoch nur Oppositionsführerin im dortigen Landtag geworden, im Saarland gab es nach dem Abgang des " Anden-Pakt"-Mitgliedes Müller einen holprigen Start für die biedere CDU-MP Kramp-Karrenbauer, in Baden-Württemberg hat der fette Mappus abdanken  und einer grün-roten Landesregierung den Platz an der Sonne überlassen müssen, in Bayer ticken die Uhren seit Jahrzehnten anders, womit Familienmensch Seehofer auch zukünftig fest im Sattel sitzend, seine bajuwarischen Bauer an die Berliner Front stellen wird, um Merkel zu ärgern, in Sachsen hat Tillich mit eigenen Problemen mehr als ausreichend eingedeckt, für europäische Politik keine Zeit, in Thüringen muss Lieberknecht mit den Althaus-Altlasten belastete, nun kleine Würstchen braten, in Sachsen-Anhalt bekämpfte sich die Große Koalition zunächst selbst und CDU-Landesvater Haseloff hatte Startschwierigkeiten, um in Böhmer's Fußstapfen zu treten, in Mecklenburg-Vorpommern, dem Bundesland, in der der Wahlkreis der Kanzlerin liegt, quält sich die SPD-CDU-Koalition mit Strukturproblemen und hoher Arbeitslosigkeit und in Brandenburg gibt es zurzeit keinen Blumentopf zu gewinnen, weil MP Platzeck populärer denn je ist.

Da hilft so manches Mal, den ständigen Frust über ständige Regierungsaufgaben, deren Lösungen oder Nichtlösungen ständig kritisiert werden, auf kleinere Ebenen abzuleiten.
So giftete Merkel bei einem Wahlkampfauftritt für den einstigen MP Mappus in Baden-Württemberg:


Zitat aus der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung, „Die Kanzlerin und das Rollenspiel“ vom 1.3.2011:

„Als Angela Merkel eintrifft, erwartet sie eine Schar von Demonstranten, die den Protest gegen ,Stuttgart 21‘ auf die Alb tragen. Merkel wird das Thema nicht mehr los, seit sie die Landtagswahl in Baden-Württemberg zu einer Volksabstimmung über den Bahnhofsneubau erklärt hat. Ihr geht es nicht um Gleise und Tunnel, sondern um die Moderne an sich. Wer gegen Stuttgart 21 ist, den verweist Merkel nach Salzwedel - ihr Schreckbild für die ,Dagegen-Republik‘. Die einstige Hansestadt, eine mittelalterliche Wirtschaftsmetropole, liegt heute im Schatten der Weltgeschichte. Sie hat einen Bahnhof, aber den Anschluss verpasst. Die Arbeitslosenquoten sind zweistellig. Und niemand wird es wundern, dass Linke, Grüne und Sozialdemokraten den Stadtrat beherrschen. Das ist eine der Geschichten, die die Kanzlerin gerne im Wahlkampf erzählt. Und dies nicht nur in Gammertingen.“



Nun ja, die Vergreisung der Republik lässt sich nicht leugnen, denn in der Hansestadt Salzwedel existieren inzwischen 5 Altersheime. Aber, was soll daran so schlecht sein? Die Kreisstadt im Altmarkkreis hat sich seit den Nachwendejahren wohl eher gemausert. Als ich im August 1990 der "alten" Salzwedel einst einen Besuch abstattete, um das dortige Gestüt zu besichtigen, wurde ich noch mit meinem 323 Mazda wie ein Außerirdischer angesehen. Längst sind die Spuren des so genannten " Zonenrandgebiets " beseitigt. Straßen wurden wieder mit einander verbunden. Eine geschichtlich orientierte Feststellung, dass die Hansestadt Salzwedel einst aufgrund der prosperierenden Handelsbeziehungen zu anderen Ländern und Staaten eine reiche Stadt war, ist nicht nur unzulässig sondern auch noch dumm dazu.

http://de.wikipedia.org/wiki/Salzwedel

Merkel sollte andere Beispiele heran ziehen, wenn es ihr darum geht, die Fehler ihres Übervaters Kohl und seiner Konsorten auf die Jetztzeit und die politischen Verhältnisse zu kaprizieren. Ihre Partei war nicht nur in Salzwedel über viele Jahre am Drücker und hat nichts daraus gemacht, wenn ihre Behauptungen von oben zuträfen. 


Erst nachdenken, dann reden, Frau Bundeskanzlerin!

Kommentare:

Octapolis hat gesagt…

Das wäre ja ganz was neues, haha...

Lobster53 hat gesagt…

Auch dieses Mal hat die BKin voll ins Schwarze getroffen!