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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Ha!Ha!HSV!


Die heutige Meldung von dem Herzinfarkt des HSV-Sportchefs Holger Hieronymus machte mich nun doch sehr nachdenklich. Nicht nur deshalb, weil ich den guten Holger noch als vitalen Profi gegen meinen SVW über den Platz habe hüpfen sehen, auch deshalb nicht, weil ich viele Jahre später den schon leicht betagten Holger während des Heimspiels gegen meinen SVW im September 2000 im neuen HSV-Stadion zusammen mit dem Team-Manager Bernd Wehmeyer und dem inzwischen verstorbenen HSV-PräsidentenWerner Hackmann über den pampigen Rasen der "AOL"-Arena, wie die drei Ölgötzen, die beiden Hände fest in ihren Hosentaschen vergrabend, habe schlendern sehen und ich dabei die zutreffende Erkenntnis erhielt, dass das Trio Infernale einfach vor den knapp 52.000 Zuschauern " Einen raus hängen lassen wollte ", nein, deshalb, weil der H.H. noch um einige Jahre jünger ist als ich.

Diese Erkenntnis lässt den Rückschluss zu, dass das Profigeschäft im extrem gut bezahlten Profifußball nicht nur stressig ist, sondern sogar Herzinfarkt gefährdend. Hieronymus hat dieses bereits vor einem Jahr erkennen müssen.In seiner Frankfurter Wohnung erlitt Holger Hieronymus eine Hirnblutung und wurde über Monate wieder fit gemacht. Nun hat es den HSV-Sportchef erneut getroffen. Ein Herzinfarkt kann viele Ursachen haben. Vermutlich liegt diese bei dem HSV-Mitarbeiter in der jetzigen Situation des Vereins begründet. H.H. ist Hamburger mit Fleisch und Blut. H.H. ist HSVler mit Leib und Seele. Da tut es natürlich sehr weh, wenn H.H. die jetzige Tabellenlage des Vereins ständig vor Augen geführt bekommt.

Die Presselandschaft in der Hansestadt ist mit dem HSV nie zimperlich umgegangen. Erfolge, wie in den Zeiten der Seeler-Brüder, der Dörfels und des Torwart-Giganten Schnoor wurden ebenso bejubelt, wie die Ära Krohn ( Zirkus Krohn ), Netzer und des unvergessenen Weltklassetrainers Ernst Happel. Das ist lange, sehr lange, viel zu lange vorbei! Der HSV versank danach eher in das graue Mittelmaß; rappelte sich dann in den 90ern und zu Beginn der 2000er doch noch auf und erzielte einige - auch internationale - Erolge.Zum großen Wurf in Form eines Titelgewinns langte es nicht mehr. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Neben Vereinsverantwortlichen mit Visionen ( Krohn, Netzer, Happel ) und ehrlichen noch dazu Vereinstreuen ( Seeler,Kaltz,Nogly - Hermann Rieger -) oder Ausnahmespielern ( Seeler,Keegan, van der Vaart) fehlten dem Verein nach den glorreichen Endsiebzigern und frühen Achtzigern vor allem schlüssige Konzepte. Dass das Personalkarussell sich immer schneller drehte kommt als Manko noch dazu.


Einst fragte der NDR II-Sportjournalist Karl-Heinz Kammann in einem Lobhudel-Kommentar süffisant: " Ist dieser HSV zu stark für die Bundesliga?" Er durfte diese, dann in seinem Statement selbst beantwortete Frage völlig zu Recht stellen, weil der Hamburger Sportverein in der Ära Krohn/Klötzer, Krohn/Zebec/Benthien und Klein/Netzer/Happel zu den erfolgreichsten Vereinsmannschaften Europas zählte. In provakanter Weise diskutierten die einstigen NDR-Rundfunk-und Fernsehjournalisten oder - moderatoren um Fritz"Fritze" Klein, Peter Jensen,Karl Heinz Kammann,Günther Maletzko, Albrecht Breitschuh und Kurt "Emme" Emmerich über die Einführung einer Europaliga. Ganz zum Leidwesen der Bonzen des FC Bayern München posaunten diese Journalisten ihre Freude über die Vorreiterstellung des HSV in den Medien heraus.

Das ist längst Kalter Kaffee. Die Tabellensituation des Hamburger Sportvereins im Jahre 2011 ist zwar noch nicht bedrohlich, aber sie kann als prekär bezeichnet werden. Als eingefleischter Norddeutscher hoffe ich jedoch,dass sich der Dinosaurier der Fußballbundesliga, der als einziges Gründungsmitglied nie abgestiegen ist, diesen Nimbus beibehält. Die Bundesliga braucht den HSV. Deshalb sollte dort schnell Ruhe einkehren. Schon von daher muss der Interessierte dem Sportchef Holger Hieronymus gute Genesung wünschen, denn die Aufgaben, die er danach zu bewältigen hat, sind groß.

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