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Montag, 14. Mai 2012

Die Arbeitsweise des Grubenponys.



http://unechti.unblog.fr/2008/04/16/le-cheval-et-la-mine/-WIKIPEDIA


Beim Lesen anderer Blogs wurde ich mit folgendem Post verlinkt:


http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.de/2012/05/wir-sind-die-grubenponys.html


Da fragt sich zunächst ein Leser: " Was ist denn ein Grubenpony?"
Im Zusammenhang mit historischen Aufnahmen über die Maloche unter Tage und die dortigen Arbeitsbedingungen - sowie - Mittel, könnte diese Frage eigentlich schnell beantwortet sein. Grubenponys sind Pferde, die wegen ihres Kleinwuchses geeignet waren, in den Flözen die dort eingesetzten Kipploren ( Eisenbahnwagons ) zu ziehen, damit die hierin eingebrachte Kohle möglichst schnell über einen Schachtaufzug nach oben transportiert wird.

Nun, wollte ich aber es ganz genau wissen und habe bei Wikipedia den Begriff " Grubenpony " aufgerufen. Neben dem Begriff " Arbeitspferd " erschien auch der des " Grubenpferd ", aber auch der des " Dülmener Wildpferd ":

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitspferd

http://de.wikipedia.org/wiki/Grubenpferd


http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BClmener_Wildpferd

Somit haben " Grubenponys " etwas mit Arbeit, genauer gesagt, mit Arbeit unter Tage zu tun. Diese Tätigkeit war bis zum endgültigen Zusammenbruch der Kohleförderung in der BRD, der unter dem Synonym " Zechensterben " subsumiert werden kann, eine Knochenarbeit. Unter widrigen Umständen fuhren Männer und eben auch diese speziell hierfür geeigneten Kleinpferde in die Kohlegrube ein. Dort mussten sie oft mehr als 9 Stunden arbeiten, ehe sie von der zweiten Schicht abgelöst wurden.

Diese Knochenarbeit gehört seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an. Was also will der Verfasser des Posts in seinem Blog eigentlich aussagen?
Nun, zieht der Leser Parallelen zum heutigen Leben, zur Arbeit und den Arbeitsmethoden im 3. Jahrtausend nach christlicher Zeitrechnung, so steht fest, dass die Fronarbeit von damals nur ein anderes Gesicht erhalten hat, jedoch inhaltlich gleich geblieben ist: Viele sind für wenige und für beinahe nichts berufstätig.
Sie mutieren zu modernen " Grubenponys ", denn sie werden für ein wenig Heu, eine Hand voll Hafer und einen Eimer Wasser als Arbeitspferde gehalten, um den Grubenbesitzern, den heutigen Kapitalisten den Profit einzufahren.

Wie stellte dazu einst der geniale Wilhelm Busch zutreffend fest:


           Eins, zwei drei im Sauseschritt. Läuft die Zeit, wir laufen mit,
                        Schaffen, schuften, werden älter
                         Träger, müder und auch kälter
                          Bis auf einmal man erkennt,
                          Daß das Leben geht zu End

                          Viel zu spät begreifen viele
                         Die versäumten Lebensziele,
                         Freude, Schönheit der Natur,
                      Gesundheit, Reisen und Kultur.
                     Darum, Mensch, sei zeitig weise!
                      Höchste Zeit ist´s! Reise, reise!


                                  (Wilhelm Busch)

  • 1 Kommentar:

    Octapolis hat gesagt…

    die armen viecher