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Donnerstag, 3. Mai 2012

Wenn Springer mal rülpst!



Axel Cäsar Springer, geboren am Mai 1912 in Altona, einem Hamburger Stadtteil, gestorben am 22. September 1985 in Berlin.
Es ist viel über den einstigen Medienmodul, den so genannten " Pressezaren ", den selbst ernannten Meinungsmacher des Nachkriegsdeutschlands und vehementen Befürworters der Deutschen Wiedervereinigung geschrieben und gesprochen worden.


http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer


Dank seiner Hetzereien in dem Verblödungsblatt " BILD " und in der konservativen bis reaktionären Springer-Presse mutierte er in den 60er Jahren zum Hasssymbol der Studentenbewegung, der APO und der aus gut bürgerlichem Hause stammenden Berufs)-Revoluzzern.
Springer, dass war der Name für den journalistischen Boulevard, für Meinungsmache, für Nachrichten in kastrierter Form auf Klippschulniveau. Über all diesen simplen Arbeitsweisen thront - auch heute noch - das Flaggschiff des Hauses Springer, die " BILD "-Zeitung.
Dieses Blatt, auch " Revolverblatt "genannt wurde ab den WiWu-Jahren täglich millionenfach gekauft und gelesen.
" BILD "- Zeitung zu lesen, war gleich bedeutend mit Hirn ausschalten und in Schubladen denken.



Einige Wochen nach dem 100. Geburtstag des damaligen Verlegers Springer darf auch das Massenverblödungsblatt sein 60jähriges Bestehen feiern.
Die Truppe des Springer-Blattes hat sich deshalb etwas ganz Besonderes einfallen lassen:
Am 24. Juni 2012 wird das Kampfblatt aller billig und gerecht Denkenden gratis an sämtliche Haushalte verteilt.


Schon regt sich Widerstand wegen dieser Aktion.

http://campact.de/bild/info/5min

Dabei sein ist auch hier alles. So habe ich mich schnell als " BILD "- Verweigerer registrieren lassen und offiziell Widerspruch gegen die geplante Gratiszustellung beim " Lügen " - Konzern eingelegt.
Kein Schmierenblatt in meinem Briefkasten.
Keine kostenlose Ausgabe des Gossenjournalismus aus dem Hause Springer.
Kein Grund, um mit den Berufslügnern und Dauerhetzern aus dem Axel-Springer-Verlag in Berlin ein Jubiläum zu begehen.

Springer hat sich zwar wesentlich später von den Machenschaften seines Kindes distanzieren wollen, gelungen ist es ihm indes bis zu seinem Tod 1985 nicht. Springer = "BILD" = "Die WELT" = CDU/CSU-Propaganda in Reinkultur.

An den 100. Geburtstag des Verlegers in den Programmen der Öffentlich Rechtlichen zu erinnern, war bereits eine Zumutung. Neben eineigen Dokumentationen über Springers Leben wurde auch der Film " Der Verleger " wiederholt, der sich an Springers Wirken und Leben orientiert.
So viel Ehre für einen einstigen Lumpen?

Deshalb wäre es im Sinne der Ausgewogenheit und der angeblich neutralen Berichterstattung im Zwangsgebührenfernsehens erforderlich, an jenem 24. Juni 2012 den Kinofilm " Die verlorene Ehre der Katahrina Blum " nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Böll zu senden, die " BILD " - Reportage von Günter Wallraff zu zeigen und im Anschluss daran über die vielen " BILD " - Zeitungsgeschädigten zu berichten. Über jene Menschen also, die von dem Drecksblatt in den finanziellen und gesellschaftlichen Abgrund gestoßen wurden, weil über sie Lügen verbreitet wurden.

Springer und seine Latrinenblätter waren ein Abklatsch der faschistoiden Nachkriegsgesellschaft der 50er und 60er Jahre, in der Ex-Mörder, Ex-Nationalsozialisten wieder in Amt und Würden kommen konnten, später von der Solidargemeinschaft in Form von Renten und Pensionen auch noch alimentiert werden und bis heute noch den NS-Verbrecherstaat für ein Versehen halten.

Wie sangen vor 40 Jahren die Politikrocker von Floh de Cologne auf ihrem Vinylalbum " Fließbandbabys " zutreffend:

" Wenn Springer mal rülpst.
  Wenn Springer mal rülpst.

  Rauschst´s im deutschen Blätterwald.

  Wenn Abs einmal furzt.
  Wenn Abs einmal furzt.

  Wackeln alle Aktienkurse.

  Wen Flick Dünnschiss hat.
  Wenn Flick Dünnschiss hat.

  Entlässt Mercedes Arbeiter.

  Wenn ein Arbeiter kotzt.
  Wenn ein Arbeiter kotzt.

  Stinkts! "

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