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Donnerstag, 28. Juni 2012

"BILD " - BALD - BLÖD: 60 Jahre Revolvergeschichten.




Da hat der Axel Springer - Verlag es trotz meines Widerspruchs gegen die geplante Zustellung einer " Sonderausgabe " der " BILD " - Zeitung zu deren 60jährigem Bestehen, geschafft, mir dieses Gratisblatt in den Briefkasten zu werfen. Tja, nun sinniere ich darüber, ob ich dem AS-Verlag eine Abmahnung zukommen lasse und ihm androhe, wegen der Mißachtung meines Willens, eine Unterlassungsklage gegen die Verantwortlichen einzureichen.

Neben den rechtlichen Aspekten in diesem Fall, frage ich mich allen Ernstes, ob der oben genannte Herausgeber nicht alle Tassen im Schrank hat. Da titelt das Latrinenblatt doch glatt: " 41 MIO. ZEITUNGEN - Frei-BILD für alle!"
Zutreffender wäre jedoch gewesen: " 41 MIO. ALTPAPIER-ZEITUNGEN " Die Machern der Klippschul-BILD-Zeitung!" Dabei hätte hier der Aufmacher für dieses Größenwahnprojekts endlich einmal die volle Wahrheit geschrieben. So aber blieb es bei einem untauglichen Versuch, aus dem nahezu unerschöpflichen Reservoir von Hetz-Dreck-und Lügengeschichten, die in den 60 Jahren aus dem von jenen verstorbenen Anti-Demokraten mit Namen  Axel Cäsar Springer gegründeten Verlag auf die Leserschaft herüber gekübelt wurde, die Sahnestücken auszuwählen und diese als "BILD "-typischen Journalismus zu deklarieren.

Ich habe dieses Baubuden - und Lokus - Blatt seit den späten 60er Jahren zunächst nur nicht gemocht; obwohl ich es während der Lehre, der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, einige Male selbst oder für die Mitarbeiter des Ausbildugsbetriebs im Rahmen meiner Botentätigkeit täglich gekauft habe. Damals, als die Schund-Zeitung nur 15 Deutsche Pfennig kostete. Später schlug die latente Aversion gegen die " BILD ", den Herausgeber und den gesamten Konzern in offenen Meinungskampf über. Springer und seine Vasallen gingen nicht zimperlich mit dem vermeintlich Gegnern, den Kommunisten, den "DDR"-Sympathisanten, den Abweichlern aus den Reihen der BRD-Einheitsmeinungsvertreter in Politik, Staat und Gesellschaft um.

Der Roman mit dem Titel " Die verlorene Ehre der Katharina Blum " von Heinrich Böll geschrieben, später von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta verfilmt, gibt den Realzustand der BRD in den 70er Jahren wieder und zeigt auf, welchen Anteil der Springer-Konzern und sein Gossen-Journalismus daran hat. Schweine-Joournalisten nannte ich die "BILD"-Redakteure um den Chef Peter Boenisch. Einem Drecksack, der es später unter Kohl sogar zum Regierungssprecher schaffte. Sein Nachfolger Günter Prinz war kein deut besser und auch der dann als Chefredakteur fungierende Horst Fust lässt sich nahtlos in das Raster eines gewissenlos tätigen Berufslügners einordnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild_(Zeitung)

Daran hat sich unter der Ägide des Schaumschlägers, Schmierlappens und Schimmelreiters im Umgang mit der Wahrheit, Kai Diekmann, rein gar nichts geändert.

" BILD  - BALD - BLÖD " las ich vor mehr als 3 Dekaden auf einem leicht zerdellten, mit Rostflecken und anderen Aufkleber versehenen, schon reichlich betagten Reanault 4 ( R 4 ) als ich im Bremer Szene-Viertel Ostertor einen Studienkollegen aufsuchen wollte. Witzig, aber wahr, so muss ich einst gedacht haben. Diese Feststellung hat auch bis zum heutigen Tage ihre Gültigkeit nicht verloren. Daran ändert auch nicht die Lobhudel-Ausgabe des - ansonsten kurz nach dem Kauf und dem Ablegen - stinkenden Drecksblattes etwas.

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