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Freitag, 8. Juni 2012

Elf Freunde solltet ihr sein!

Mensch, wenn mich gestern Abend der MDR-Verbraucherschützer und Robin Hood des Ostens, Peter Escher, nicht daran erinnern hätte, wäre mir glatt entfallen, dass am 8. Juni ja die Europameisterschaft der Fußballnationalmannschaften in der Ukraine und in Polen eröffnet wird. Da sagt der doch glatt, dass er erst Anfang Juli wieder auf Sendung geht. Ab diesem Wochenende regiert nämlich König Fußball für 24 Tage.

Mit dieser Information und der Gewissheit, dass andere Dresdner oder sächsische MitbürgerInnen dieses Großereignis auch nicht verpassen möchten, verstand ich nun auch den Sinn jener beflaggten oder bewimpelten, auf Hochglanz polierten, frisch gewaschenen, rollenden Wohnzimmer, die an uns während der wöchentlichen Einkaufsfahrt vorbei jagten. Da flatterten die schwarz-rot.goldenen (gelben) Fähnchen munter im Fahrtwind, da leuchteten die im gleichen Farbmuster hergestellten Überzüge für die Außenspiegel in der Mittagssonne und es schaukelten die Wimpelketten in der Heckscheibe wegen des kräftigen Zugs der Klimaanlage hin und her.

Schwarz - Rot - Gold ist für einige Wochen wieder en vogue. Ab Morgen dürfen dann die ungezählten Menschen auf den so genannten Public Viewing wieder kollektiv aufschreien, wenn die Löw - Truppe ein Tor schießt, laut stöhnend, wie beim Libido, in sich zusammen sacken, wenn ein bundesdeutscher Kicker eine Chance vergibt oder wie ein Schloßhund heulen, wenn ein Spiel - dank einer besseren Mannschaft - den BRD - Millionären fußballerisch die Grenzen aufzeigt.

Für das leibliche Wohl bei der Zusammenkünften der angeblichen Fußballfans in den Kleingärten, Gartenanlagen und vor den Gartenhütten wurde bereits am frühen Vormittag gesorgt. Grillwürstchen, Brote und Bier lagen beinahe jedem zweiten Einkaufswagen. Ein Blick in diese Gefährten zeigt allerdings auch, dass der angebliche Rückgang beim Bierkonsum ab heute nicht mehr zutrifft. So mancher dickbäuchige und grauhaarige Einkaufswütige schleppten manchmal mehr als drei Kisten des flüssigen Grundnahrungsmittels aus dem Kaufland-Konsumtempel heraus.

Na, denn: Prost! Auf die elf hoch bezahlten Akteure in jedem Team, die sich beim Anpfiff eines der Spiele gegenüber stehen: Elf Freunde solltet ihr sein, wenn das aber noch zutrifft?

1 Kommentar:

til_o. hat gesagt…

Public Dingsda gibts bei uns im Garten nebenan. Aber dem sehe ich gelassen entgegen. Der Hauptnachbar ist verständig und der Garant dafür, daß alles halbwegs sittsam wieder vorübergeht. Aufgebaut wurde der Breitbildfernseher, Gartenstühle, der Grill und ein paar Kästen Bier. Beteiligt sind ein paar Halbstarke aus der Rotte seines Sohnes, die erfahrungsgemäß nach dem zweiten Bier sowieso nichts mehr mitbekommen, und die übliche Mietermeute, die ihr einfach gehaltenes Gemüt beim Schwatz unter Nachbarn unterhalten wollen. Fällt ein Tor, schreien die mal kurz huhu oder auch nicht. Ist dann das Spiel zu Ende werden die Halbstarken geweckt und nach Hause geschickt. Das war es schon.