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Dienstag, 19. Juni 2012

" Too much alcohol! "



                                       Fotograf / Zeichner: Peter Niemayer - WIKIPEDIA

Wie sang einst der Ire und Ausnahme - Gitarrist Rory Gallagher auf seiner " Irish Tour ´74 " zutreffend?:

Yeahhh...

Too much alcohol,

Yeahhh....

I went down on 31st Street,
To pick up a jug of alcohol,
Well, I went down on 31st Street,
To pick up a jug of alcohol.

Ahhh.........

Told the man to put in some water,
But he wouldn't put in a drop at all.

I was drinking my straight alcy,
And I went walking on down the street,
Well, I was drinking my straight alcy,
And I went walking on down the street.

Yeahhh....

Well, my eyes got so heavy,
I nearly fell half asleep.

Well, I like sherry brandy,
My baby sure like gin,
Well, that little girl I got,
Sure put me in the,
Spin I'm in.

Well, I went down on 31st Street,
To pick up a jug of alcohol.

Yeahhh....

I told the man to put in some water,
But he wouldn't put in a drop at all.

Whisky make me drowsey,
And gin can make you think,
Well, a common cold can kill ya,
But, my baby tell me to drink,

I went down on 31st Street,
To pick up a jug of alcohol,

Yeahhh....

I told the guy to put in some water,
But he wouldn't put in a drop at all,
One hundred per cent alcohol,
Well, let me have some.

Well, I like sherry and brandy,
My baby sure likes gin,
And that little girl I got,
Sure put me in,
The spin I'm in.

I went down on 31st Street,
To pick up, pick up a jug of alcohol,

Yeahhh....

I told the man to put in some water,
But he won't put in a drop at all.

Ninety one per cent,
Better make it ninety two,
Ninety three per cent,
Ninety four, that'll do,
Ninety five,
Ninety six,
Ninety seven per cent,
Ninetyeight,
Bartender that's ninety nine,
Make it one hundred per cent,
One hundred per cent,
One hundred per cent,
Wanna try some,
I wanna try some,
One hundred per cent,
Then I won't feel a thing at all.

20 Jahre später verstarb jener Ire im Alter von zarten 47 Jahren in London an einer " Beton " - Leber. Er soff sich quasi zu Tode. Und nicht nur er!

Das Drogenproblem Alkoholismus ist schon damals in der Gesellschaft allgegenwärtig gewesen und hat sich seit dem eher noch verschärft. Waren es einst von den Medien eher nicht weiter beachtete Trinkexzesse in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft, durfte vormals auf öffentlichen Plätzen nicht gesoffen werden, weil es als moralisch verwerflich galt, ja unanständig war, die Flasche im Park, auf der Bank im Grün der allgemein zugänglichen Anlagen an den Hals zu nehmen, so wird heute ungeniert in fast sämtlichen Bereichen der Öffentlichkeit Alkohol getrunken. Ob nun Alkoholverbote in Öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen helfen, das Suchtverhalten einzudämmen, ist zweifelhaft.

Während das Komasaufen als Modeerscheinung bereits bei 12jährigen zum " guten Ton " gehört, verzettelt sich die hilflos agierende Politik, insbesondere das Schröder´sche Ministerium in blindem Aktionismus. Aufklärung beginnt in der Familie. Dafür scheint Schröder jedoch kein offenes Ohr zu haben. Statt dessen stellt sie ein schwachsinniges Buch vor, das sich gegen den Feminismus richtet. Der säuft indes nicht Wodka aus Flaschen an den möglichen und unmöglichen Plätzen dieses Landes.
Deshalb sollte die Bundesfamilienministerin den Realzustand der für Flat - Rate - Trinken anfälligen Jugendlichen beispielsweise durch eine kleine Stippvisite an einem Freitagabend im Juni 2012 an den Dresdner Elbwiesen ansatzweise kennen lernen. Sie würde ihren Augen nicht trauen, was dort abgeht.

Torkelnde 12 bis 16jährige im Rudel. Kotzende Teenies im Doppelpack. Besinnungslose Minderjährige, die im Minutentakt von den Notarztwagen eingesammelt werden. Saufen bis zum Umfallen, Kotzen bis die Galle hoch kommt und orientierunglos Herumschwanken bis zum Zusammenbruch und danach der Arzt erscheint. Die Masse dieser Alkoholkonsumenten kennt selbst kein Maß, erfährt keine Kontrolle durch die Eltern und fühlt sich als Trinkerprobte in der Gruppe erst dann bestätigt, wenn der nächste Tag in der Notaufnahme des erreichbaren Krankenhauses anbricht.

Die Säufermonde werden immer jünger, der Alkoholkonsum steigt stetig und die Sinnlosigkeit des Suffs erhält über erforderliche elterliche Aufklärung keine Grenzen. Alkoholgewöhnt bedeutet aber, dass es ohne die Droge schon bald keinen regulären Alltag gibt. Alkoholsüchtige mit 18, 19, 20 sind deshalb keine Seltenheit. Während die Suffköppe immer jünger und zunehmend aggressiver werden, wird ein Kosten-Tsunami auf die Solidargemeinschaft zurollen, denn nicht nur der Krankenwageneinsatz ist zu bezahlen. Auch der Aufenthalt in der Notaufnahme der Klinik selbst, bishin zur späteren Therapie geht richtig ins Geld. Wer je mit Drogensüchtigen in Kontakt gekommen ist, wird sehr schnell erkennen, dass dort verkorkste Biografien, gebrochene Persönlichkeiten und oft perspektivlose junge Menschen als Konsequenz des staatlich erlaubten Drogenkonsums zu verzeichnen sind.

http://www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/alkohol/alkohol-situation-in-deutschland.html

Da fragt sich ein kritischer Betrachter der " Tiger - Enten " - Politik in Berlin, was im Hause des FDPlers und Gesundheitsministers Bahr eigentlich gegen die Seuche Alkoholsucht an Lösungsvorschlägen vorgelegt wird? Das Verwalten von Zahlen, Statistiken und farbigen Diagrammen durch die Bundesbeauftragte ist doch nur ein Veröffentlichen des gesellschaftlichen Zustands.  Bahr selbst zeigt sich ahnungslos und verweist eher auf sinnfreie PR-Aktionen wie jene der DAK, die propagiert: " bunt statt blau!" Häh, bunt? Das sehen doch viele TV-Glotzer jeden Tag ab 10.00 Uhr vormittags bis weit nach Mitternacht oder jene Jugendliche, die in dieser Zeit am Computer herum daddeln. In dieser Zeit findet sich nicht ein Hinweis auf die gesundheitlichen Gefahren in Bezug auf Suchtverhalten. Warum auch? Denn der Fiskus kassiert mit jeder Flasche Schnaps, mit jener Sendeminute und jedem PC-Spiel kräftig ab.

Bahr und Konsorten verstehen Aufklärung als Umsetzung des Grundsatzes: " Hilf Dir keiner, dann hilf Dir selbst oder notfalls der Liebe Gott!"

So wird weiter unter den Augen der erziehungsunfähigen Erziehungsberechtigten kräftig gesoffen, geglotzt und gedaddelt. Dieses Land benötigt solche Folgegenerationen, damit die Traditionen der Eltern fort geschrieben werden. Hoch die Tassen bis zum Morgengrauen oder Umfallen.

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Der Kelch wird immer erhoben, egal in welcher Gesellschaftsordnung und egal zu welcher Zeitphase der Geschichte. Irgendwelche Verbote sind bewiesen sinnlos, Aufklärung sicher nötig, jedoch auch fruchtlos.

Andererseits geht jegliche Ernährungskulur den Bach runter, wider des Wissens, dass die aus Fettleibigkeit resultierenden Krankheiten zahlreich und am Ende ebenso teuer für das Gesundheitssystem wären. Was soll also anders sein am Alkoholkonsum junger Menschen und deren volljähriger Vorbilder? Eben.

Der Mensch neigt zur Unvernunft. Keiner will nen atomaren Sprengkopf in seiner Wohnung detonieren sehen und trotzdem wird damit Handel betrieben. Keiner will Lungenprobleme und selbst der Kanzler lutscht Zigarren. Keiner will noch fetter werden, aber viele bewegen sich immer weniger bei gleichzeitig seltsamer Ernährung. Und keiner will an einer Puck-Leber (klein, schwarz, hart, hehe) sterben und trotzdem wird dem Alkohol gefrönt. Ist so.

Und darauf ein eisgekühltes Prosit!