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Sonntag, 8. Juli 2012

Wladimir Klitschko, Michael Buffer und sonst große Langeweile.



VHG
Genehmigung
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Trabalho de minha autoria




Da hat der Unterschichts-Adapted im Bunt-Format RTL gestern Abend wieder einen richtigen Quotenbringer in die Wohnzimmer gebeamt: Profiboxen! Ab 22.10 Uhr sollte es laut Programmzeitschrift rund gehen. Es traten an:

1. Dr. Wladimir Klitschko, Weltmeister aller Klassen der Version IBF,WBA,WBO und IBO
und
2. Tony Thomson, Herausforderer.

Gegen 23.15, also mehr als eine geschlagene Stunde später, rief der Ringsprecher, Mr. Boxing-Entertainment, Michael Buffer zum Kampf auf: " Let´s get ready to rumble ". Was sinngemäß heißen könnte: " Jetzt geht die Sause gleich los."

Nach dem quälenden über 60 Minuten, gespickt mit Brüll-Müll-Reklame auf dem Klippschul-Niveau, elendig langen Einspielungen als Lückenfüller zu den beiden Kontrahenten und dem öden Geseiere des RTL-Moderators, ertönte gegen 23.18 Uhr der Gong zur ersten Runde. Er war danach noch insgesamt 100 Mal zu hören, dann war Schluss für den " Challenger " Thomson. Er lag wie ein Maikäfer auf dem Ringboden. Niedergestreckt von einer Schlagserie des Weltmeisters oder " Dr. Steelhammer " Wladimir Klitschko.
Der 61. Kampf des Ukrainers bedeutet auch der 58. Sieg, bei K.Os.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Klitschko

Wer sich die Show bei RTL genauer angesehen hat, wird mit Sicherheit zu der Erkenntnis kommen, das die Veranstaltung sportlich betrachtet nichts Neues erbrachte, denn es bleibt so wie es ist: Solange der Weltmeister nicht abtritt wird er nach aktuellen Stand jeden Herausforderer eine Tracht Prügel nach allen Regeln der Boxkunst verpassen.

Gleiches gilt auch für den älteren Bruder Vitali, den Weltmeister aller Klassen nach der WBC-Version.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vitali_Klitschko

Mit den Klitschko - Brüder lässt sich jede Menge Geld machen. das weiß nicht nur RTL. Deshalb werden die Boxkampf-Übertragungen wie ein Kaugummi durch gekatscht und zeitlich in die Länge gezogen. Ermüdend für den Sportinteressierten, gähnend langweilig für den interessierten Zuschauer, der nicht nur Kampf sondern auch Blut fließen sehen will und abstoßend für den Desinteressierten. RTL lässt diese Live-Sendung immer als Werbe-Dauerbrenner auf die Glotzergemeinde los. Darum ist es ratsam, erst frühestens eine Stunde nach dem offiziellen Sendebeginn wieder umzuschalten, denn die Kampfpausen von einer Minuten sind ebenfalls mit schwachsinnigen Werbeeinblendungen picke-packe voll gestopft.

Brüll!

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