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Dienstag, 11. September 2012

Die Laußnitzer Heide, ein Kleinod vor den Toren der Großstadt Dresden.






 Wer auf der Suche nach Erholung nicht zu viele Kilometer hinter sich lassen möchte, findet im nahen Umfeld der sächsischen Landeshauptstadt alle Male einen Ort, an dem längere Spaziergänge in der, wenn auch nicht immer, unberührten Natur möglich sind. Zu jenen Refugien, die dazu einladen gehört sicherlich die Laußnitzer Heide. Ein einstiges Sumpfgebiet, dass nach dem dort belegenen Ort Laußnitz benannt ist. Dessen Name aus dem sorbischen Wort " luh " bzw. " lug " abgeleitet ist, was für eine sumpfige, wasserreiche Gegend steht.




Die Gemeinde Laußnitz liegt in der westlichen Oberlausitz. Damit direkt in der überwiegend bewaldeten Laußnitzer Heide. Geographisch beschrieben, liegt sie etwa 2,5 km südwestlich von Königsbrück und ca. 25 km nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden. Über die Autobahn 4 kommend, kann der Besucher die Abfahrt Ottendorf - Okrilla nutzen, über die A 13 fahrend, die Anschlussstelle Thiendorf. Während die A 4 verläuft in  südlicher Richtung verläuft, kann die Zufahrt über die  A 13 ( in Richtung Berlin ), demnach westlich von Dresden aus erfolgen.. In Laußnitz endet die B 98 an der B 97. Auch die Bahnstrecke Dresden-Königsbrück führt durch das Gemeindegebiet.

Das dieses Gebiet auf einen durchaus bemerkenswerten historischen Hintergund verweisen kann, ergibt sich bereits aus den noch vorhandenen Fragmenten einer Kursächsischen Ganzmeilensäule von 1722,die vormals gefühtre Verkehrsverbindung einer Poststraße Bezug nehmen. Es handelte sich hierbei um die
alte Land-, Heer- und Poststraße, welche seit dem 13. Jahrhunderte Dresden und Königsbrück verband und Jahrhunderte hindurch den Handel Frankreichs und der Rheingegenden durch das Meißner Land mit Schlesien und Polen vermittelte.

Weitere Informationen sind über diesen Link zu erhalten:

http://de.wikisource.org/wiki/Die_Lau%C3%9Fnitzer_Heide

Jenseits der Historie und der Tatsache, dass in jener Region vor vielen Dekaden noch Wölfe lebten, weshalb hier auch eine Wolfsdenkmal erbaut wurde, fuhren wir an jenem Sonntagnachmittag im September 2012 in Richtung Ottendorf-Okrilla, verließen die Bundestraße 97 einige Kilometer nach dem Ortsausgang und befanden uns mitten in der Laußnitzer Heide. Jenseits eines Betonwerks befinden sich ausgeprägte Heideflächen und Mischwaldgebiete.
Die Hoffnung, darin Pilze zu finden, zerstob bereits nach einigen hundert Meter. Der Boden war viel zu trocken. Die wenigen Regentage im August und Anfang September reichten nicht aus, um den " Schwammerln " ideale Wachstumsbedingungen zu verschaffen. Dafür lockte uns ein wild gewachsener Apfelbaum an der Zufahrtstraße zu dem Werk mit seinen schon rötlich - orange gefärbten Früchten. Wir konnten natürlich nicht widerstehen und - Diebstahl, Mundraub oder Fruchtion hin oder her , das Recht des Finders heraus hebend - nahmen wir gleich einen Korb voll mit. Weitere, eventuell verwertbare Gaben des Waldes fanden wir jedoch nicht mehr. So beließen wir es bei einer weiteren Fahrt mit dem PKW und einem anschließenden Spaziergang durch die Heidefläche. Immerhin war überall deutlich zu erkennen, dass der Herbst - kalendarischer Beginn - vor der Tür steht.

Kommentare:

Forker hat gesagt…

Das Wolfsdenkmal wurde im Gedenken an den letzten geschossenen Wolf im 18. Jahrhundert errichtet.
Inzwischen sind die Wölfe ja wieder da

Lobster53 hat gesagt…

Danke für den Hinweis. Ich meine, in der " SZ " gelesen zu haben, dass sich sogar ein Wolfspaar dort aufhalten soll. Tortz der - für uns nicht plausiblen - Bedenken: Es kehrt damit ein Stück Natur zurück!

Octapolis hat gesagt…

Schön, dass es wieder Wölfe gibt. Was automatisch schießwütige Jäger auf den Plan ruft. (Wir erinnern uns: Jäger haben kurze Pimmel, hehe...)

Die Laussnitzer Heide ist der Klassiker für Flachlandwanderungen und Pilzsammler. Immer wieder schön!