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Freitag, 28. September 2012

Die Spinne im Netz.



Zu den herbstlichen Besonderheiten zählt ein Phänomen, das im Volksmund nur " Altweibersommer " heisst. Was darunter zu verstehen ist, wissen sicherlich viele Naturfreunde, die sich das oft imposante Schauspiel auf den Freiwiesen immer wieder gerne ansehen.

" Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet. In norddeutschen Dialekten nennt man die Altweibersommerfäden Metten, Mettken oder Mettjen (als Verkleinerungsform von Made, das heißt, man hielt sie für Raupengespinst). Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet.



Im Volksglauben wurden diese Spinnweben aber auch für Gespinste von Elfen, Zwergen, der Nornen oder der Jungfrau Maria („Marienfäden“, „Mariengarn“, „Marienseide“, „Marienhaar“ oder „Unserer Lieben Frauen Gespinst“, „Mutter Gottes Gespinst“) gehalten. Weitere Bezeichnungen sind Ähnlsummer, Frauensommer, Mädchensommer, Mettensommer, Mettkensommer, Metjensommer, Witwensömmerli, Liebfrauenhaar und fliegender Sommer. Im Volksglauben nahm man an, dass es baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.



Das Landgericht Darmstadt hat im Jahr 1989 festgestellt, dass die Verwendung des Ausdrucks Altweibersommer durch die Medien keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von älteren Damen darstellt.[1] "

- Zitatende - aus: WIKIPEDIA - Altweibersommer

Im häufig kurz geschoren Gras der eigenen Rasenfläche lässt sich die Arbeit der Spinnen kaum entdecken. Dafür entwickeln jene - eher unbeliebten und ungebetenen - Gäste an anderen Orten ihre Webkunst.
So auch jene wohl genährte Kreuzspinne, deren Netz sich fast über die Hälfte der Terrassenbreite spannte und von mir beinahe zerstört wurde.
Weil ich dieses Kunstwerk jedoch rechtzeitig erkannte, bekam ich als kleine Belohnung das Fangen und Fressen eines geflügelten Beutetiers präsentiert.



Sicherlich ist der Mitbewohner nicht gerade klein und sieht auch nicht possierlich aus, aber es soll auf dieser Erde noch größere Exemplare geben und dieses in vielen Variationen.
Besonders imposant aber dürfte jene " Monsterspinne " aus der Verfilmung des " Herr der Ringe " im 3. Band sein. Das Riesenviech wollte - wenn auch erfolglos - dem Hobbit Frodo ans Leder. Von derartigen Ausmaßen ist indes der Vertreter der Kreuzspinne hier weit entfernt.




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