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Samstag, 1. September 2012

Kohlmania!

Picture taken by myself: Pyrus communis 'Conference';bei WIKIPEDIA-iIrne



Noch einige Wochen, dann beginnt für die Schwarzen, rund um ihre Führungsfigur Merkel, bereits die Vorweihnachtszeit. Anlass ist der 30. Jahrestag der Wahl des Oggersheimer Ex-Bundestagsabgeordneten und Ex-Bundesvorsitzenden der Christlich Demokratischen Union Deutschlands Dr. Helmut Kohl zum 6. Bundeskanzler der BRD am 1. Oktober 1982 im Deutschen Bundestag, der damals in Bonn zu einem konstruktiven Misstrauensvotum einberufen wurde. Helmut Schmidt, sein ihm intellektuell - auch heute noch - weit überlegener Widersacher von der SPD wurde abgewählt; Kohl war am Ziel seiner Träume und konnte 17 Jahre lang ( 3 Jahre länger, als sein großes politisches Vorbild, Adenauer ) in Bonn und Berlin den Kanzler mimen.
30 Jahre nach dem Amtsantritt soll er nun von seiner Partei dafür und nach allen Regeln der Kunst des Heuchelns, Lobhudelns und Antichambrierens festlich in den Himmel gehoben werden.

Da stellt sich dem kritischen Betrachter der Polit-Szenerie unweigerlich die Frage, womit hat denn Kohl das verdient? Der Konstrukteur der geistig, moralischen Wende nach 1982, der das öffentlich-rechtliche Abspielen der Deutschen Nationalhymne nach 24.00 Uhr im Fernsehen wieder einführte. Der die Parteien -Landschaftspflege von Großkonzernen wie Flick mittels illegaler Spendenaktionen über dessen einstigen Manager von Brauchitsch nicht nur wieder salonfähig machte, sondern legalisieren lassen wollte. Der als selbst ernannte Kanzler der Einheit Halunkenstücke wie den " ELF - Aquitaine " - Skandal unter den Teppich kehren ließ. Der sich eine Hausmacht in Bonn und Berlin aufbaute und deshalb parteiinterne Widersacher in die Wüste schickte. Der sich von Eierwerfern in dem so genannten Beitrittsgebiet derart provozieren ließ, dass er von eigenen Sicherheitsleuten zurück gehalten werden musste, als er versuchte diesen an den Kragen zu gehen. Der dringende Probleme einfach aussitzen ließ, statt sie zu lösen.

Nun, 14 Jahre nach seiner Abwahl durch die rot - grüne Bundesregierung mit ihrem Medien-Kanzler Schröder, wird von den Schwarzen dieses Alles in rosa-roten Blümchendesign dargestellt, als hätte es den wahren " Bimbes " - Kanzler Kohl so nie gegeben. Der Bundesdeutsche ist ein manipulierbares, vergessliches Wesen, was geschichtliche Fakten betrifft. Nicht nur, dass er dann dabei dazu neigt, die Geschichte selbst zu klittern. Dass er die negativen Ereignisse einfach entfernt, ausspart oder zum postiven hin verdreht, nein, er bezeichnet dann auch die Kritiker als Lügner. Das ist bei Kohl nicht anders. Das ist bei seinen Anhängern nicht anders gewesen. Das ist bei seinen Fans von heute nicht anders.

Kohl, Helmut, geboren am 3. April 1930 in Ludwigshafen, war zunächst in der Junge Union, die er 1947 in Ludwigshafen mitbegründete. Kohl heiratete nach einem Studium 1960 die Fremdsprachenkorrespondentin Hannelore Walther und zog später nach Oggersheim. Von 1969 bis 1976 war er rheinland - pfälzischer Ministerpräsident. Von 1976 Oppositionsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Kanzlerkandidat. 1980 verzichtete Kohl zugunsten des Bayern Strauß auf eine weitere Nominierung als Kanzlerkandidat. Strauß, der Kohl - zurecht - politisch für absolut unfähig hielt, verlor die Wahl gegen Helmut Schmidt krachend und verschwand in der Folgezeit als bayrischer Ministerpräsident in der Versenkung. Kohl wartete zunächst noch ab, ehe der Koalitionsbruch zwischen der SPD und der FDP, ihn das konstruktive Misstrauenvotum gegen den Bundeskanzler Helmut Schmidt am 1. Oktober 1982 zum Kanzler werden ließ.

http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Kohl

Kohl blieb - vor allem dank der Deutschen Einheit 1990 - länger im Amts als seine Vorgänger und auch Nachfolger. Nach seiner Wahlniederlage gegen den Herausforderer Schröder zog sich Kohl 1998 aus der aktiven Politik zurück. Wegen der Parteispendenaffäre, deren wahres Ausmaß sich erst Jahre später offenbarte, wurde auch Kohl von der eigenen Partei geschasst. Er verlor - auf Drängen von Kanzlerin Merkel - den Titel des Ehrenvorsitzenden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flick-Aff%C3%A4re

Auch Kohl´s Privatleben erhielt Blessuren, nachdem sich seine Frau Hannelore wegen angeblicher Lichtallergie, selbst tötete. Einige Jahre später berichteten die beiden Söhne des Politikers von dem wahren Familienmenschen Kohl, der dieser - entgegen der medialen Vermarktung dieses Images - überhaupt nie war.

Kohl´s Schattenseiten wurden dann auch von seinem Sohn Walter in einem Buch publiziert. Immerhin hat die Zeit über seine vielen Fehltritte Gras wachsen lassen. So dass die CDU ihrem " Vater der Einheit " inzwischen verziehen hat, ihn nun hoch leben lassen will und die " ollen " Kamellen von einst in der Gruft liegen lassen will. Damit darf der schwer erkrankte Ex-Kanzler auch damit richtig feiern, ohne sich schämen zu müssen. So läuft es eben in der Großen Politik!

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Über Tote wird ja im allgemeinen nur ungern schlecht geredet, über Halbtote scheinbar auch. ;o)