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Montag, 24. Dezember 2012

In der Weihnachtsbäckerei.


Puuh, nicht jedes Jahr wird der Stress vor dem Fest sich so auswirken, wie in 2012. Die Innenstädte zeigten sich zum Bersten gefüllt, die Kaufhäuser, Supermärkte und sonstige Einzelhandelsgeschäfte auch. Das ist gut für den Handel, das ist gut für die Konjunktur, das ist gut für die Kanzlerin Merkel. Sie wird in einigen Tagen ihre obligatorische Neujahrsansprache vor einem Millionenpublikum halten dürfen. Die salbungsvollen Worte wurden - alle Jahre wieder - natürlich aufgezeichnet. Mit einer kraftvollen Gestik, einer entspannten, aber bestimmt wirkenden Miene, macht Merkel gegen alle Miesmacher, in diesem, unserem Land, mobil.
Das ist auch notwendig, denn im Wahljahr 2013 wird es für den Durchschnittsmichel knüppeldicke kommen: Höhere Strompreise, höhere Preise im öffentlichen Nahverkehr und saftige Nebenkostennachforderungen für die Mehrzahl der Mieter, sind nur einige Beispiele.

Da hilft es manchmal, um bei den Lebenshaltungskosten zu sparen, wenn man/frau wieder auf die gute alte Küche zurückgreift. Warum immer Fertigfraß? Warum eigentlich ewig " Mc Doof "? Und warum ständig Tiko - Pizzen? Selbst ist der Mann / die Frau, wenn es darum geht, sich Genießbares zuzubereiten.

Früher, ja früher, also vor einigen Jahrzehnten, galt es als selbst verständlich, wenn die Gerichte in der eigenen, eher bescheiden eingerichteten Küche gekocht, gebraten oder gebacken wurden. Ob nun Apfelkompott, Buntes Huhn, Cordon Blue , Dampfnudeln, Eisbein, Frikadellen, Grütze, Hühnersuppe, I , J , Kasseler-Kotelett, Labskaus, Meerettichsoße, Nudelsuppe, Ochsenschwanzsuppe, Pfannkuchen, Quarkkuchen, Rosinenstollen, Stampfkartoffeln ( Pürre´), Tomatencremesuppe, Ungarisches Reisfleisch , Vanillecreme , Wiener Schnitzel , X, Y, Zanderfilet, dieses alles wurde eigenhändig und zeitintensiv zubereitet und danach den Lieben von Mutti kredenzt.
Aber es wurde dabei ein riesiger Aufwand betrieben - genauso wie heute, nur dass es diese Auswahl und Mengen am Lebensmittel nicht gab.

Deshalb wurden einige Tage vor dem Fest der Backofen angeheizt, die Backbleche eingefettet und Backformen aus dem Schrank geholt. Wenn es draußen kalt und ungemütlich war, gab es rege Betriebsamkeit in der Küche. Mit Mehl, Milch, Zucker, Eiern, Kakao und Schokoladenstreuseln zogen die Hobbybäcker in das Schlachtfeld. Nachdem der Teig zubereitet war, hieß es die Plätzchen oder Kekse durch kleine Stechformen anzufertigen. Wer diese auch nicht hatte, ließ seiner Kreativität eben freien Lauf.
Zügig füllten die kleinen Hände das Backblech. Dieses verschwand dann im Ofen.
Nach einigen Minuten waren die Leckereien goldgelb oder leicht bräunlich ( schwarz durften sie nicht werden, denn sonst waren sie ungenießbar ).

Anschließend gab es einen Zuckerüberzug, einen Mantel aus Streuseln oder es wurde wurde mit einem Pinsel heiße Schokolade drüber gestrichen. Fertig!

Wie singt der gute Rolf Zuckowski in seinem Klassiker:


In der Weihnachtsbäckerei


gibt es manche Leckerei

Zwischen Mehl und Milch

macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei



Wo ist das Rezept geblieben

von den Plätzchen, die wir lieben?

wer hat das Rezept

verschleppt



Na, dann müssen wir es packen

einfach frei nach Schnauze backen

Schmeißt den Ofen an

ran!



In der Weihnachtsbäckerei

gibt es manche Leckerei

Zwischen Mehl und Milch

macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei



Brauchen wir nicht Schokolade,

Zucker, Honig und Succade

und ein bischen Zimt?

das stimmt.



Butter, Mehl und Milch verrühren

zwischendurch einmal probieren

und dann kommt das Ei

vorbei.



In der Weihnachtsbäckerei

gibt es manche Leckerei

Zwischen Mehl und Milch

macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei



Bitte mal zur Seite treten,

denn wir brauchen Platz zum kneten

Sind die Finger rein?

du Schwein!



Sind die Plätzchen, die wir stechen,

erstmal auf den Ofenblechen,

warten wir gespannt

verbrannt.



In der Weihnachtsbäckerei

gibt es manche Leckerei





Zwischen Mehl und Milch

macht so mancher Knilch

eine riesengroße Kleckerei.

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei

Na, denn: Allen Bloglesern hier ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage!

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