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Samstag, 19. Januar 2013

An Tagen wie diesen. Siebter Teil: Von einem der herkommt, den anderen das Fürchten zu lernen.




Nun rollt er wieder, der Ball, das Leder, die High - Tech - Kugel. Ab gestern Abend 20.36 Uhr beginnt die Rückrunde zur 50. Saison der Fußball - Bundesliga. Und wie! Beinahe 200 Fernsehstation von fast genau so vielen Ländern dieses Planeten übertrugen das Eröffnungsspiel der BL - Rückrunde und durften sich - nach einem eher müden Kick in der ersten Halbzeit - dann über weitere 8 ( acht ! ) Tore erfreuen. Der Sieger hieß am Ende FC Schalke 04, denn er schlug den kleinen HSV, die Roten, die 96er aus Hannover mit 5:4 ( ! ). So könnte es eigentlich weiter gehen. Wird es aber nicht! Neben möglicher Weise ähnlich spektakulären Spielen wird es für den Fan oder Fußballbegeisterten wohl eher viel Schmalkost geben, denn der BL - Alltag dürfte auch in der 50. Spielzeit eher grau sein.Wenn so manches Gurkenspiel dann endlich doch nach mehr als 90 Minuten zu Ende geht, kann der Zuschauer im Stadion oder bei Liga Total und Sky an der HDTV - Glotze denn eher doch drei Kreuze machen und dem lieben Fußballgott sein Stoßgebet gen Himmel senden, dass es nun doch vorbei gegangen ist.

Aber bevor der Fußballanhänger sich überhaupt auf den 18. Januar 2013 freuen konnte, landeten die Verantwortlichen des viel zitierten Deutschen Rekordmeisters Rekordmeisters des Deutschen Rekordpokalsiegers und Deutschen Arroganzsiegers, des FC Bayern München, einen echten Coup. Der Bazi - Verein konnte den einst besten Vereinstrainers der Welt, den Spanier Pep Guardiola überreden, den FC Hollywood bis 2016 zu verpflichten. Er soll den nationalen Höhenflug nun auch auf internationaler Ebene fort setzen. Ein hoher Anspruch, denn in der letzten Saison konnte Heynckes nicht einen einzigen Blumentopf mit seiner Millionaro - Truppe holen.
Nachdem diese Nachricht wie eine verspätete Silvesterrakete am Fußballhimmel zerplatzte, überschlug sich die Nachrichtenindustrie mit Superlativen. Es brach eine Medienhype über die Rezipienten herein. Die gesamte Journalistenmeute hyperventilierte und fabrizierte Monsterschlagzeilen zu dieser Personalie. Selbst das bieder - bräsige ZDF spielte nach dem Handball WM - Vorrundenspiel zwischen der BRD und Montenegro mit und brachte eine anschließende Sondersendung.

Die englische Presse, immer für Krawallmeldungen und Meinungen, die meist unterhalb der Gürtellinie ihren Ursprung finden, zu haben, titelte dann so:



Pep Guardiola's Bayern Munich move sends Spanish media into meltdown



meinte die Londoner Tageszeitung " The Guardian "

Die Murduch´sche Latrinengazette " The Sun " zeigte sich tief enttäuscht und wusste:

Bayern move caught me off Guard


Und das Blättchen " The Dailymail " kokettierte mit dem Übertrainer Sir Alex Ferguson:

Pep decision took me by surprise but snubbing Chelsea for Bayern is the right choice, says Fergie.

Aja, aha, o la´la´, da kann den übrigen Vereinen schon vor dem Ende der 50. so richtig Angst und Bange werden. Neben der mit hoch klassigen Spielern nur so gespickten Mannschaft kommt jetzt auch noch ein Trainergott in das Arroganzstadion. Deshalb gab es seit Beginn dieser Januarwoche nur ein Sportthema: Pep Guardiola und die Bayern, die Bayern und Pep oder Guardiola und der FC Bayern. Da wurde spekuliert, da wurde gejubelt, gebetet udn Hosianna gesungen. Sei gedankt, Du allmächtiger Fußballgott, der Du nun endlich wieder ein Bayer bist. Aber nicht doch, der Pep ist doch eigentlich ein Spanier. Oder doch nicht? 
Denn eigentlich heißt Pep mit bürgerlichen Namen Josep Guardiola. Josep, dass klingt phonetisch wie Josef und Pep, wie Sepp. Sepp wiederum ist bayrisch, so wie Sepp´l, könnte Josep, also Pep, eben auch Pep´l sein. Ergo: Josep " Pep " Guardiola ist ein Bayer. Ein Urviech in blauweiß, in rotweiß, in schwarz-rot-braun.

http://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Guardiola

Und weil der Grad der Arschlöcherigkeit im speichelleckenden Reporter - sowie Journalistenumfeld um den FCB eben extrem hoch ist, gab es neben Sondermeldungen, Sondersendungen auch Sonderovationen zu dieser Großkampftruppe. Getreu dem Motto: " Jo mei, wer soll´n die Bayern doa noch stoppa?"

Dem auf kritischer Distanz zu diesem Bohai rund um Guardiola/FCB gehenden und das mediale Geschiße argwöhnisch betrachtende Fußballinteressierten bleibt indes die erhellende Erkenntnis, dass es bei dem FC Hollywood bekanntermaßen keine Kontinuität auf dem Gebiet der Trainer gibt, respektive je gab. Der Grund dafür ist so simpel wie auch nachvollziehbar. Neben dem für viel Geld jeweils eingekauften Trainer, stehen über diesen drei weitere Obertrainer, nämlich Franz " der Kaiser " Beckenbauer, " Uli " der Wurstkönig " Hoeneß und Karl-Heinz " der graue Zar " Rummenigge. An dieses Trio kommt keiner vorbei. Auch nicht Guardiola, denn der hatte einst in Barcelona oder bei Inter Mailand frei Hand, denn deren Vereinsverantwortliche hatten vom realen Fußball so viel Ahnung, wie die Kuh vom Eisstockschießen - nämlich überhaupt keine.

Wie war das noch gleich: " Der Ball ist rund. Das Spiel dauert 90 Minuten und entscheidend is´auf´m Platz, woll! "  

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