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Dienstag, 26. Februar 2013

Hier kommt der " Eiermann "!


Nach dem Rind ( BSE ), dem Huhn ( Vogelgrippe ), dem Fisch (Würmer ) und aktuell dem Pferd ( statt Rinderhack ), nun erneut das Huhn. Nicht als Lebewesen, als Haustier, als nützliche Art, besser noch, als in einem KZ geschundene Kreatur, nein, nicht das Huhn, der Hahn, die Henne, steht im Mittelpunkt des medialen Interesses, sondern es ist das Produkt, dass in der veröffentlichten Kritik steht, nämlich das Ei.

Hühnereier sind längst normiert. Sie werden in Güteklassen eingeordnet. Weiterhin in Gewichtsklassen und dann auch noch nach der Haltungsform der Hennen.Und zu allem Überfluss gibt es auch noch eine doppelte Länderkennzeichnung ( EU - Staat, Bundesland ). Wer soll da als Verbraucher noch durch blicken?

http://de.wikipedia.org/wiki/Eierkennzeichnung

Allein in der BRD werden jährlich 11 Milliarden ( ! ) Hühnereier produziert, wovon 2 Milliarde in den Export gehen. Eine gigantische Zahl.  Da kann es schon mal vorkommen, dass es die Hersteller bei der Einhaltung der Kennzeichnungspflicht nicht so genau nehmen.
Zumal das profane Hühnerei als Massennahrungsmittel beim Bundesdeutsche einen hohen Stellenwert einnimmt.

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei#H.C3.BChnereier_als_Lebensmittel

So kam es denn in der vergangenen Woche, wie es längst hätte kommen müssen: Ein angeblicher " Eier " - Skandal wurde als neue Nachrichten - Sau durch das Deppendorf BRD gejagt.
Diese Medien - Sau nennt isch exakt: " Bio - Eier - Skandal ".

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Eier-Skandal-Gruenen-Politiker-kritisiert-Bio-Konzerne-artikel8281918.php

Nach eben jenen Medienberichten soll die Staatsanwaltschaft in Oldenburg allein in Niedersachsen gegen 150 Betrieb wegen möglicher Betrügereien im Zusammenhang mit falsch deklarierten " Bio " - Eiern strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet haben. Alles " Bio ", oder was denn sonst?

Nö, nicht überall, wo " Bio " drauf steht, ist auch " Bio " drin. Weshalb jetzt das Ei wiederum nach einem zunächst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgedeckten Eier - Nudel - Skandal, dem vor einigen Jahren hoch gejazzten " Dioxin " - Futtermittel - Skandal, der auch die Eierproduktion betraf, erneut in Verruf geraten ist. Tatsächlich? Machen wir uns doch nichts vor! Wer billige Eier verzehren möchte, darf eben nicht auf die Qualität achten. Für 14 bis 16 Eurocent pro angebotenem Hühnerei lässt sich keine adäquate Güte garantieren. Zumal die Futtermittelkosten, die Energiekosten und sonstige bertriebssepzifische Kosten mit einem weit darunter liegenden Erzeugerpreis nicht einmal ansatzweise decken lassen.


Da muss zwangsläufig getrickst, getarnt und getäuscht werden, um hier und da noch einen Cent mehr heraus zu kitzeln. Wenn Madame Aigner jetzt die Länder in die Pflicht nehmen will, die die an sich ausreichenden gesetzlichen Bestimmungen nicht oder nur sehr lax in Form von Kontrollen umsetzen bzw. nicht ordnungsgemäße Kontrollabläufe garantieren konnten, weil es bei einer Vielzahl von regionalen zu Durchstechereien innerhalb der zuständige Behörden kam, ist ihr nur zuzustimmen. Allerdings waren es in Niedersachsen bis vor einigen Monaten noch ihre politischen Freunde um MP McAllister, die dort das Sagen hatten und offensichtlich versagt haben. Wie sonst lässt sich nachvollziehen, dass in einigen Fällen die Herstellerbetriebe ihre Kontrolleure selbst aussuchen oder gar bestimmen konnten? Wenn dann der Eierproduzent Heinrich H., der auch Parteifreund des Behördenleiters Fritz F. ist, mit dem die gleichen Freizeitaktivitäten, wie Tennisspielen, die identischen Etablissements, wie eine Rotlichtbar in O. aufsucht, ergo: den gleichen Interessen frönt, besteht alle Male die Gefahr, dass hier gekungelt wird.
Und so war und ist es eben bei jenen Mitgliedern des nunmehr aufgedeckten " Bio " - Eier - Betrugskartells zu sehen.

Eine Hand wäscht die andere! Klar doch, denn das " " Deal " - System gab es nicht nur in der ach so schlimmen DDR, es gib es immer noch in den USA und es den anderen " demokratischen " Staaten.
Wie stellt der Musiker Jack Favell zutreffend fest:


Was ich will, ist ein Haus,
Kein Palast, nur eine Villa.
Vor dem Portal ein Cabrio,
Im Keller reichlich Veuv Cliquot.
Bisher versuchte ich es leider
Wie andre Trottel mit Talent und Fleiß.
Inzwischen habe ich gelernt,
In dieser Welt kommt man nur weiter,
Wenn man die goldne Regel weiß:

Eine Hand wäscht die andre Hand,
Ich halt das Maul und kassiere.
Geheimes Wissen ist wie ein Band,
Das jeden Feind mit mir vereint.
Solang ich profitiere.

Ich will in London meinen Schneider,
Ich will am Strand von Cannes mein Stammhotel.
Ich wil nicht knausern mit dem Geld,
Und wenn es einmal knapp wird, dann
Will ich Nachschub und zwar schnell.

Eine Hand wäscht die andre Hand,
Ich halt das Maul und kassiere.
Geheimes Wissen ist wie ein Band,
Das jeden Feind mit mir vereint.
Solang ich profitiere.

Natürlich steht ihr zu Max de Winter,
Ihr wohnt ja gut in seinem Haus.
Ihr trinkt den feinen Wein von ihm und
Steckt ihr in der Tinte,
Holt er euch selbstverständlich raus.

Eine Hand wäscht die andre Hand,
Jeder lässt sich gern schmieren.
Wer ist schon gern ein Denunziant?
Wir sind loyal, auf jeden Fall.
Solang wir profitieren.

Eine Hand wäscht die andre Hand,
Ich halt das Maul und kassiere.
Geheimes Wissen ist wie ein Band,
Das jeden Feind mit mir vereint.
Solang ich dabei profitiere.

So is´et!




1 Kommentar:

til_o. hat gesagt…

Steht doch schon drauf: Null = Bio-Ei. Mal davon abgesehen würde der Städter die Eier, die er sich wünscht, gar nicht kaufen. Ein kleiner Bauernhof mit einer überschaubaren Zahl an Legehennen sortiert seine Eier nicht. Hühner legen keine genormten Größen. Die kleinen und weniger schicken kommen auch mit in die Pappe und werden nicht aussortiert und als Flüssig-Ei verkauft. Die Farbe der Eierschalen ist auch nicht reinweiß oder schön braun. Je nach Hühnerrasse (ein Kleinbauer verläßt sich nicht auf eine) variiert die Farbe. Verfüttert er kein industriell hergestelltes Futter mit ordentlich Beta-Karotin, sondern das, was er selbst produziert, bekommt er weder eine schöne Eierschalenfarbe hin, noch kann er ganzjährig garantieren, daß das Eigelb schön kräftig gelb aussieht. Was den Geschmack übrigens kein bißchen beeinträchtigt. Würde der Bauer so eine bunte Mischung zum Verkauf anbieten, würde ihn der Bio-Kunde steinigen, obwohl er eine bessere Ware gar nicht bekommen kann.
Zu Zeiten der Ost-Eierproduktion im Kombinat industrielle Mast experimentierte man sehr erfolgreich und hoch wissenschaftlich mit Futtermischungen. Das Ergebnis war eine gediegene Überproduktion und der Slogan: »Nimm ein Ei mehr!« Allerdings war das nur dann ein Hochgenuss, wenn das Fischmehl im Futter nicht die Oberhand gewann.