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Freitag, 29. März 2013

50 Jahre ZDF - so alt wird keine Sau!



 Gestern, also Gründonnerstag, als bei " Liga total " fest stand, dass die Dynamos aus Dresden nach gutem Spiel in Braunschweig nur knapp 1:2 verloren hatten, nachdem der Ex-Alkoholiker, Ex - Heidekönig und jetzige Familien - Opa Heiner Lauterbach in der ARD den bösen Kindesvater mimend doch in den Knast musste, zappte ich - ein wenig Erholung suchend - zum Rentnerkanal ZDF rüber. Wie es der Blogger - Kollege Verdins aus Österreich schon sehr richtig erkannt hatte: die Lerchen vom Lerchenberg in Main feiern sich dort selbst. Die Oberfeiertante hieß Maybritt Illner. Sie versuchte durch flapsige Sprüche ein wenig Schwung in die von ergaruten, jedoch mit getönten Haaren und Facelifting auf der großen Bühne der Selbstbeweihräucherung herum stehenden Ölgötzen aus dem Stall der Zwangsgebühren finanzierten Akteure zu bringen.

Alles sah ein bißchen plump gemacht aus. Vieles war bieder, bräsig, blöd. Anderes zu nostalgisch aufgebauscht. Nur die Lerchenberger selbst in ihrem exklusiven Heim aus Glas, Beton und Designer - Möbeln fanden es lustig, als jene alten Zossen aus der Zeit des Schwarz-Weiß - Fernsehens, der grell - poppigen 70er, der öden 80er, der von Angst vor Quotenverluste getriebenen 90er und der sinnfreien Sendeformate der Nachmillenniumsjahre aus der Konserve galoppierten.

Wenn das Zweite Deutsche Fernsehen sich feiert, dann setzt es von der Konkurrenz aus der Zunft der Printmedien ordentlich Hiebe. Weil der Ruch der inzestiösen Fleischbeschauung jener längst in die Jahre gekommenen Damen und Herren auch durch exklusive Sendetechniken nicht abgelegt werden kann.
In  einem " SPIEGEL " - Artikel wird orakelt, dass aus dem unendlichen Fundus von 5 Dekaden Programm, eigentlich nur drei wirkliche Säulenheiligen zu nennen sind: " Matula, der Privatdetektiv, Derrick, der Kriminalkommissar und Hans Rosenthal der ulkige Quiz - Moderator. So erhält der " SPIEGEL " - Beitrag deshalb den Titel " Matula, hol schon mal den Wagen, aber dalli, dalli! "

http://www.spiegel.de/kultur/tv/50-jahre-zdf-matula-derrick-kdd-nina-ruge-dalli-dalli-a-889491.html

Die ZDF - Sendungen mit einem höheren Bekanntheitsgrad lassen sich jedoch nicht nur an jenen drei Protagonisten fest halten. Zu erwähnen wären da: " Das Aktuelle Sportstudio, Der Große Preis,
Wette, das..., Disco, Die ZDF - Hitparade, Kennzeichen D,  ", um nur einige aus 50 Jahren zu nennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ZDF-Sendungen

Mensch, wie die Zeit vergeht!

Und weil die schwarze Garde aus Mainz so richtig die Sau beim Feiern heraus lassen will, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es deren Arbeitsplätze mit Beamten ähnlicher Verrentungsgarantie auf Pensionsanspruchsniveau nur deshalb gibt, weil der erste westdeutsche Bundeskanzler, der Urkanzler , der ewige Kanzler also, Dr. Konrad Adenauer zu Beginn der 60er Jahre hinter jedem Busch, jedem Strauch und jeder Hecke einen " Sowjeet " - Agenten lauern sah, der ihn, seine CDU / CSU und die vielen Wähler aus der Gruppe der Altfaschisten ans Leder wollte. So schwang sich denn der Kanzler-Greis aufs Podest und wetterte vom " Rotfunk " ARD so lange in das " Grundig " - Mikrofon, bis auch der letzte Depp aus Bayern verstanden hatte, dass er ein anderes Fernsehen wollte; das " Adenauer - Fernsehen ".
Dieses sollte von der CDU unterstützenden Großindustrie mit finanziert werden, unter der Fuchtel der Schwarzen stehen und jene missliebigen Beiträge erst gar nicht in das Programm aufnehmen, die der schwarz-braunen Mischpoke von damals nicht passten, weil angeblich zuviel Kritik geäußert wurde.
Das Bundesverfassungsgericht kassierte dieses Vorhaben bereits kurz nach Beginn dessen Umsetzungsvorbereitungen in dem Urteil vom 28. Februar 1961. Statt des " Adenauer - Fernsehens " gab es dann ab dem 1. April 1963 das Zweite Deutsche Fernsehen. Zu empfangen war der Sender jedoch nur mit Zusatzantennen, die dann auf dem Dach eines Hauses installiert werden mussten.

http://de.wikipedia.org/wiki/ZDF#Geschichte_und_Entwicklung

Was zu Versuchszwecken bis März 1963 noch eher primitiv und spartanisch als Studio eingerichtet war, wurde im Laufe der vielen Jahre - dank der vielen Gebühren - Milliarden - immer opulenter und luxuriöser. Die Studios und technischen Einrichtungen entwickelten sich von Holzbaracken zu Luxus - Ressorts. Im Gleichschritt stieg die Mitarbeiterzahl sowie auch deren Gehälter. Aus der einstigen Notlösung eines weiteren westdeutschen Fernsehprogramms mutierte eine der größten Sendeanstalten Europas, die zusammen mit dem Ersten sowie eines bundesweiten Radiosenders, nämlich dem Deutschlandradio das Fundament des öffentlich - rechtlichen Rundfunks und Fernsehens darstellt.

50 Jahre ZDF ist aber auch mit vielen Namen verbunden. Da waren es die Nachrichtensprecher, wie Heinz Wrobel, Gerhard Klarner oder auch Hajo Friederichs, Armin Basche, Wim Thoelke oder Rainer Günzler, Harry Valerien, Dieter Kürten.

 https://de.wikipedia.org/wiki/Heute_(Fernsehsendung)#1960er_Jahre

Was vor 50 Jahren eher als Ergänzung zum Ersten Fernsehprogramm gesehen wurde, verstand sich alsbald als Konkurrent zur ARD und dann auch den Privaten. Mit der tief greifenden Veränderung der Medienlandschaft, dem Einzug neuer Kommunikationsmittel, erreicht das Zweite Deutsche Fernsehen seit vielen Jahren aus dem Zuschauerspektrum kaum noch jüngere Menschen, weshalb das ermittelte Durchschnittsalter der ZDF - Glotzer bei sagenhaften 61 Jahren liegt.
Also doch: Rentnerprogramm!
Weshalb in dem zweiten Aufguss der Schulterklopforgie mit Illner und Company am morgigen Samstag die grau melierten Herren, die faltigen oder herunter gehungerten Damen sowie die ollen Kamellen aus der ZDF - Mottenkisten das Sagen haben werden.

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Ein guter Zeitpunkt um die Mumie in Benzin einzulegen und mal das Feuerzeug dran zu halten... ;o)