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Samstag, 10. Mai 2014

Muttertag - Modertag - Mudderdag - Mother´s Day !




Wenn am morgigen Sonntag, den 11. Mai 2014, die halbe westliche Welt den Muttertag begeht, dann ist jedoch den wenigsten der sich - vielleicht - für wenige Stunden anständig verhaltenen Männern, Hampelmännern und Kindern bewusst, dass der Ursprung jenes, an jedem zweiten Maisonntag im Jahr, wiederkehrenden, besonderen Tags, aus der anglo - amerikanischen Frauenrechtsbewegung entstammt.

" Der Muttertag hat seinen Ursprung in der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung. Die US-Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis versuchte 1865 eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu gründen. An von ihr organisierten Mothers Day Meetings konnten Mütter sich zu aktuellen Fragen austauschen.[1] 1870 wurde von Julia Ward Howeeine Mütter-Friedenstag-Initiative unter dem Schlagwort peace and motherhood gestartet. Sie hatte das Ziel, dass die Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden solle. "

- Zitatende - aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Muttertag

Und weil auch solche besonderen Jahrestage längst dem Kommerz zum Opfer gefallen sind, werden sie wieder zu sehen sein, die langen Schlangen männlicher Kunden vor den Blumengeschäften. Als wenn ein - edler - Strauß künstlich hoch gezüchteter, aber dafür eigens mit einem erhebliche Preisaufschlag zusammen geklaubter Blumen, die übrigen 364 Tage im Jahr wett machen könnte, an denen der Mann, ein Mann und der Mann, ein Kind im Manne bleibt?
Potzblitz, da gibt es doch immer noch genügend Geschlechtsgenossen, deren fester Glaube an die totale Überlegenheit des Mannes über der Frau, im christlich - dogmatischem Begründungsursprung dadurch hervor gerufen, dass " Gott " angeblich aus einer Rippe des von ihm geschaffenen Menschen mit dem Namen Adam, eine ihm zur Seite gestellte Frau mit dem Namen Eva stellen musste, womit klar definiert ist, dass die Frau von dem Manne abstammt und der Mann denn der wahre Ursprung allen menschlichen Seins, auf dieser, unserer Erde zu sein hat.

Doch, was ist, wenn es nicht so war? Wenn erst Eva, quasi als Urmutter aller menschlicher Existenz, eine Rippe dafür opfern musste, damit aus ihr ein Mann, also Adam, geformt wird? Eine undenkbare Vorstellung für alle Machos dieser Welt. Was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Deshalb gibt es zwar in vielen - halbwegs - zivilisierten Ländern des Erdballs eine Unzahl von Regeln, Vorschriften, Gesetzen, die vorsehen, dass Frau und Mann gleich zu behandeln sind.

Aber, die Realität sieht anders aus. Auch in jenen hoch entwickelten Staaten existieren zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung himmelweite Unterschiede.

Tja, und weil es eben diesen Himmel zwischen männlichen Personen und weiblichen Kreaturen auch hier gibt, ist die Anzahl der Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verschwindend gering, obwohl es in einigen Ländern, statistisch errechnet, mehr Frauen als Männer gibt.


Was waren das nicht für wunderbare Zeiten, die Nachkriegs - und Wirtschaftswunderjahre in Westdeutschland. Da galt der Mann noch etwas. Er hatte zu bestimmen, wieviel von seinem Arbeitseinkommen ( die westdeutsche Frau durfte nur mit Zustimmung des Mannes entgeltlich arbeiten ) für welche Dinge ausgegeben werden sollen. Die Ehefrau durfte ohne gleichzeitige oder vorliegende Unterschrift des Mannes keine Rechtsgeschäfte eingehen. Ob nun Kaufvertrag, Arbeitsvertrag oder Kreditvertrag; ohne den Friedrich - Wilhelm - Namenszug des Ehemannes lief gar nichts.


Die Frau durfte sich auch keine eigene Wohnung nehmen ( wenn es die überhaupt gab ), wenn sie nicht verheiratet war. Mit der Volljährigkeit ab dem 21 Lebensjahr, durfte sie auch erst aus eigenem Willen die Ehe schließen, weil zuvor ihre Eltern zustimmen mussten. Die Frau wurde danach von einer Abhängigkeit, in die nächste gejagt, denn nach den gesellschaftlich - klerikalen Vorgaben, hat die verheiratete Frau sich den drei berühmt - berüchtigten K´s zu widmen ( Küche, Kirche, Kinder ).

Und erst mit der Kanzlerschaft von Willy Brandt, zu Beginn der 1970er Jahre, wurden die grundrechtswidrigen Zustände abgeschafft, weil dann Frau und Mann gleiche Rechte erhielten.

Heute, also über vier Dekaden danach, kräht kein Hahn mehr danach, ob die Frau nun mit 18 einen Führerschein machen darf, eine Mallorca - Reise mit einem Bekannten antreten kann oder einen Dispo - Kredit eingeräumt bekommen will.

Ein schönes Gedicht aus jener Zeit der piefig - miefigen Adenauer - Ära besagt:




Ein Bild aus fernen Kindertagen

Ein Bild aus fernen Kindertagen
kommt mir grad heute in den Sinn.
Ich sehe mich von dir getragen,
hör dich sanft Tröstendes mir sagen
und weiß, dass ich geborgen bin.


Auch in Plattdeutsch gibt es Muttertagsgedichte:

Gedicht zum Muttertag op Platt von Heinrich Goldberg aus 1922



Roseknöppken


Roseknöppken, jong on schön,
och, eck mott, eck mott dech bräken,
häs et ganz mech angedohn,
op min Borsch well eck dech stäken.

Vogelsank on Frühlingspraach
lockten lang, dau gings nit open,
liets nit löchten frei an Dag,
wat din Sehnen, wat din Hopen.

Dat dau nett bös, wooß dau wal,
mar dau wooß nit open pronken;
on bei lende Sonnestrahl
bös in´t Sennen dau versonken.

Roseknöppken, jong on schön,
och, eck mott, eck mott dech bräken,
häs et ganz mech angedohn,
op min Borsch well eck dech stäken.

Dem Ursprung der Frauenrechtsbewegung und des Muttertags huldigend, sind " Poems ", also Gedichte, zum " Mother´s Day ", dem Muttertag, im Netz zu finden. So, wie jenes:

Mother 
If I could give you diamonds
for each tear you cried for me.
if I could five you sapphires
for each truth you've helped me see.
If I could give you rubies
for the heartache that you've known
If I could give you pearls
for the wisdom that you've shown. 
Then you'll have a treasure, mother,
that would mount up to the skies
That would almost match
the sparkle in your kind and loving eyes. 
But I have no pearls, no diamonds,
As I'm sure you're well aware
So I'll give you gifts more precious
My devotion, love and care. 

Also, immer schön daran denken, dass die Mutter nicht Mutter wäre, gebe es nicht Adam und Adam nicht Adam wäre, gäbe es nicht die Bibel, deren eigennützige Auslegung durch die Amtskirchen auch dazu geführt hat, dass Frauen und Mütter von jeher für ihre Rechte kämpfen mussten. gegen die verbrecherischen Strukturen in Staat, Kirche und Gesellschaft.



John Lennon " Mother " aus dem Jahr 1970:




Braunschweig und Nürnberg sind abgestiegen ( Auf Wiedersehen ), der HSV darf Nachsitzen ( 50 Jahre sind noch nicht genug ) und unsere Dynamos werden das wohl auch können - Ich geh´jetzt " ESC " glotzen! Auf wenn solche klasse Songs dort nicht vorgetragen werden.

Na, denn Gut´s Nächtle!


 

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