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Samstag, 7. Juni 2014

An Tagen wie diesen - 25. Episode: " Gute Freunde kann niemand trennen ", denn " Fußball ist unser Leben " und " Buenos Diaz Argentina ".



Als die WM 1966 in England noch im vollem Gange war, besuchten unsere Eltern an einem Sonntagnachmittag weitläufige Verwandte in einem benachbarten Dorf. Solche Sonntagsnachmittagsbesuche verliefen damals immer nach dem gleichen Muster,. Pünktlich um 16.00 Uhr gab es Kaffee und oft selbst gebackenen Kuchen. Für uns Kinder dabei eher Kakao. Die Kaffeetafel wurde natürlich in der " Guten Stube " abgehalten, weil dort das bessere Geschirr, nämlich die etwas kostbareren Tassen und Teller in irgendeinem dunklen Eichenschrank stand.

Für uns Kinder waren solche Besuch eher öde, weil die Erwachsenen sich über Dinge unterhielten, die wir nicht verstanden und dabei - oft zu viel - Bier, Schnaps und Wein tranken. Nun, an jenem Nachmittag bei der Familie B. in Ahnsen vertrieben wir uns die Zeit mit einem " Tipp - Kick " - Spiel. " Tipp - Kick " bestand aus einem Miniatur - Fußballfeld in Form einer Kunststoff - Unterlage, die aufrollbar war, zwei Plastik - Toren, die jeweils an den Leisten zu dieser grünen Unterlage hinein gesteckt wurden,zwei Torhütern aus Plastik, die über einen Druckmechanismus sich links und rechts nach unten bewegen konnten sowie einem Spieler, auf dessen Kopf ein weißer Druckknopf das rechte Bein der aus Metall bestehenden Figur bewegte. Der Spielball war achteckig und zur Hälfte rot sowie weiß.

Ziel des Spiels war es, möglichst viele Tore in einer Zeit von zwei Mal 10 Minuten zu erzielen oder in dem gegnerischen Tor mindestens 10 Treffer unterzubringen. Tja, und die Tochter der Verwandten, die ebenfalls aus Oberschlesien stammten, war mit diesem " Tipp - Kick " - Spiel bestens vertraut. Zudem war sie älter und belesener als wir. So forderte sie uns zu einem Spiel heraus. Meine Schwester hatte dazu keine Lust, mein Bruder verlor gleich beim ersten Mal mit 10:0 gegen das Mädchen und mir erging es nicht viel besser. 1: 10 und 2:10 lauteten die ernüchternen Ergebnisse. Was viel erniedrigerend war, die Gegnerin kannte viele Fußballer aus den Nationalmannschaften anderer Länder, wie Pele, Garincha, Vava und andere Brasilianer. So spielte sie mich mit diesem Wissen gegen die Wand. Zudem war sie Fan von Eusebio, den sie gleich noch in ihre Elf mit aufnahm, obwohl der ja Portugiese war. Ich wusste nichts, von anderen Vertretungen, weil ich nichts gelesen hatte.

Nach der Blamage bei der Verwandten wünschte ich mir zu Weihnachten 1966 ein Buch über die WM in England, dass ich x - Male durchlas, weil ich mir die Namen, Daten und Spielorte, die Sieger und Verlierer merken wollte. So eine Demütigung sollte mir nicht noch einmal widerfahren.
Nun, die Jahre bis zur nächsten WM 1970 in Mexiko verflogen.

Am 31. Mai 1970 war es soweit, das Eröffnungsspiel in Mexiko - Stadt zwischen dem Gastgeberland und der Sowjetunion wurde angepfiffen. Die ARD, also das Erste, übertrug die Begegnung live. Sie endete nach einem äußerst müden Kick 0:0 und war lange Zeit keine Werbung für den Fußball.

Die bundesdeutsche Auswahl spielte am 3. Juni gegen Marokko und gewann schmeichelhaft mit 2:1. Es folgte dann am 7. Juni ein 5:2 gegen Bulgarien und am 10. Juni ein 3:1 gegen Peru.
Damit belegte die von Helmuth Schön trainierte Mannschaft den ersten Platz in der Gruppe D. Zweiter wurde die Auswahl Perus.

Im Viertelfinale traf die bundesdeutsche Elf auf England. Die Mannen von der Insel hatten sich zuvor mit jeweils einem dünnen 1:0 gegen die Rumänen und die CSSR sowie über ein 0:1 gegen Brasilien qualifiziert. 2 Tore, 4:2 Punkte, 1 Gegentor, das reichte für den 2. Platz im der Gruppe C. Tabellenerster wurde Brasilien, das die CSSR mit 4:1 und die Rumänen mit 3:2 besiegte und verlustpunktfrei die nächste Runde erreichte.

Italien kam durch ein 1:0 gegen Schweden und jeweils ein 0:0 gegen Israel und Uruguay mit 4:2 Punkten und nur einen einzigen Treffer als Tabellenerster der Gruppe B in die Viertelfinalrunde. Zweiter wurde Uruguay durch ein 2:0 gegen Israel und ein 1:0 gegen Schweden.

Die Gruppe A wurde von der Sowjetunion beherrscht, die Belgien mit 4:1 und El Salvador mit 2:0 besiegen konnte. Den zweiten Platz nahm der Gastgeber durch ein 4:0 gegen El Salvador und ein 1:0 gegen Belgien.

Am 14. Juni kam es zu folgenden Ansetzungen und Ergebnissen:

14. Juni 1970 in Mexiko-Stadt
Sowjetunion SowjetunionUruguay Uruguay0:1 n.V.
14. Juni 1970 in Toluca
Italien ItalienMexiko Mexiko4:1 (1:1)
14. Juni 1970 in Guadalajara
Brasilien BrasilienPeru Peru4:2 (2:1)
14. Juni 1970 in León
Bundesrepublik Deutschland BR DeutschlandEngland England3:2 n.V. (2:2, 0:1)
Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1970

Das Spiel der bundesdeutschen Vertretung gegen England war an Dramatik kaum zu überbieten
Die beiden Teams liefert sich in der Hitze von Leon´, einer Stadt, die 1800 Meter über dem Meeresspiegel liegt ab 12.00 Uhr Uhrzeit ( 20.00 Uhr MEZ ) eine wahre Schlacht. Die Männer von der Insel, trainiert vom Sir Alf Ramsey gingen durch die Tore von Mullery ( 31. ) und Peters ( 49. ) mit 2:0 in Führung. Alles sah nach einem Sieg der Engländer aus, die sich als Angstgegner entpuppten. In der 68. Minute erzielte Beckenbauer den Anschlusstreffer. 12 Minuten später segelte eine Flanke von rechts auf den Hinterkopf des Hamburgers Uwe Seeler, der in Form einer Bogenlampe das Leder zum 2:2 in die Maschen des englischen Tores bugsierte. Ausgleich! Es folgte eine packende Verlängerung, in der der " Bomber der Nation ", Gerd Müller in der 108. Minute den Siegtreffer erzielte.

Wir flippten vor dem Farb  - Fernseher, es war inzwischen ein Transistorengerät von Nordmende völlig aus. 3:2 gegen England! Rache ist süß!
Nun kam es zu einem Halbfinalspiel gegen Italien. Wir wollten Weltmeister werden, also mussten wir auch gegen die Azzuris gewinnen.

Ab dem 17. Juni wurden die Halbfinalspiele in Guadalajara zwischen Uruguay und Brasilien ( 1:3 ) und der Bundesrepublik Deutschland gegen Italien in Mexiko - Stadt ab 16.00 Uhr ausgetragen. Das Spiel begann nach MEZ um 23.00 Uhr. Die TV - Übertragung wurde von Ernst Huberty übertragen. Er kommentierte das " Jahrhundert - Spiel " mit all seiner Dramatik in einer Art und Weise, die mir noch heute in Erinnerung ist.

Die Tore fielen so:

Tor 1:0 Boninsegna (8.)


Tor 2:2 Burgnich (99.)
Tor 3:2 Riva (104.)

Tor 4:3 Rivera (111.)

Tor 1:1 Schnellinger (90.)
Tor 1:2 Müller (95.)


Tor 3:3 Müller (110.)

Damit kam es zu einem so genannten " kleinen Finale " am 20. Juni  zwischen Uruguay und der Bundesrepublik Deutschland, die durch ein Tor von Wolfgang Overath in der 27. Minute gewann.
Das Finale gewann Brasilien souverän mit 4:1 gegen Italien, die nach der " Schlacht " gegen Deutschland nichts hinzu zu setzten hatten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1970

Die WM in Mexiko zeigte indes, dass eine neue, eine andere Generation an Fußballspielern heran wuchs, Es waren selbstbewusste Individualisten, die sich auch zu vermarkten verstanden. Nicht nur in Italien, später in Spanien und in England, nein, auch in Westdeutschland wuchs ein neuer Typus Spieler heran, der sich nicht mehr mit Ruhm und Ehre, dem Patriotismus um jeden Preis und dem feuchten Händedruck eines DFB - Offiziellen zufrieden gab. Es ging längst um klingende Münze, um lukrative Werbeverträge und ein Luxusleben mit schnellen Autos, TV - Auftritten und sonstigen Wohltaten der Gesellschaft.

Als 1974 die Weltmeisterschaft im eigenen Land, als in der BRD stattfand, konnte der Bundestrainer Helmuth Schön auf eine Mannschaft bauen, die mit überdurchschnittlichen Spielern nur so gespickt war. Die technisch beste Nationalmannschaft, die der bundesdeutsche Fußball bislang hervor brachte, war indes die Europameister - Elf von 1972 mit Maier, Beckenbauer, Netzer, Müller, Hoeneß, Kremers usw, die die starke Sowjetunion in Brüssel mit 3:0 besiegte.

Am 14. Juni wurde das Turnier mit 16 Mannschaften von 99 Teams aus der Qualifikation in Berlin eröffnet. Der Gastgeber spielte gegen Chile und gewann nur knapp mit 1:0 durch ein Tor von Paul Breitner.
Das pikante an der BRD - Gruppe war, dass auch die DDR als zweite deutsche Mannschaft hier antrat.
Die DDR - Auswahl bestritt ihr ersten Spiel gegen Australien und siegte mit 2:0 durch Tore von Curran ( Eigentor ) und Streich.
Am 22. Juni kam es zum deutsch - deutschen Duell in Hamburg, dass die DDR mit 1:0 durch ein Tor von Jürgen Sparwasser gewann.
Die DDR wurde damit Gruppensieger, denn sie hatte zuvor gegen Chile 1:1 gespielt, während die BRD Australien mit 3:0 besiegte.

Die Gruppe II verlief dramatisch, da Brasilien gegen Jugoslawien nur 0:0 und Schottland gegen Zaire 2:0 gewann, entschied fortan das Torverhältnis, weil Schottland gegen Brasilien zwar 0:0 und gegen gegen Jugoslawien 1:1 spielte, jedoch Jugoslawien gegen Zaire mit sage und schreibe 9:0 siegte, während Brasilien gegen Zaire 3:0 gewann, war nur ein einziges Tor zugunsten Brasiliens ausschlaggebend.

In der dritten Gruppe gewannen die favorisierten Niederländer gegen Uruguay 2:0, gegen Bulgarien 4:1 und spielten gegen Schweden 0:0, so dass sie Tabellenerster wurden. Den zweiten Platz belegte Schweden mit einem weiteren 0:0 gegen Bulgarien  und einem 3:0 gegen Uruguay.

In der Gruppe IV siegte Polen mit einem 3:2 gegen Argentinien, einem 7.= gegen Haiti und einem 2:1 gegen Italien. Zweiter wurde Argentinien mit einem 1:1 gegen Italien und einem 4:1 gegen Haiti. Die Azzuris fuhren demnach zurück in das Stiefelland.

Ab 26. Juni wurden in den Gruppen A und B die Sieger ermittelt:


26. Juni 1974 in Gelsenkirchen
NiederlandeArgentinien4:0 (2:0)
26. Juni 1974 in Hannover
BrasilienDDR1:0 (0:0)
30. Juni 1974 in Gelsenkirchen
NiederlandeDDR2:0 (1:0)
30. Juni 1974 in Hannover
BrasilienArgentinien2:1 (1:1)
3. Juli 1974 in Gelsenkirchen
ArgentinienDDR1:1 (1:1)
3. Juli 1974 in Dortmund
NiederlandeBrasilien2:0 (0:0)


26. Juni 1974 in Düsseldorf
BR DeutschlandJugoslawien2:0 (1:0)
26. Juni 1974 in Stuttgart
PolenSchweden1:0 (1:0)
30. Juni 1974 in Frankfurt
PolenJugoslawien2:1 (1:1)
30. Juni 1974 in Düsseldorf
BR DeutschlandSchweden4:2 (0:1)
3. Juli 1974 in Frankfurt
BR DeutschlandPolen1:0 (0:0)
3. Juli 1974 in Düsseldorf
SchwedenJugoslawien2:1 (1:1)
Das legendäre Wasser - Spiel in Frankfurt ging dabei in die WM - Geschichte ein, als nach sintflutartigen Regenfällen der Rasen im Frankfurter Waldstadion eher einer Seenlandschaft, denn einem Fußballplatz ähnelte.
Die bundesdeutsche Auswahl siegte durch ein Müller - Tor in der 76. Minute gegen die wohl beste Auswahl Polens, die es je gegeben hat.

So spielten am 6. Juli in München die Auswahl Polens gegen den Weltmeister Brasilien und gewann völlig verdient mit 1:0. Das Tor schoss der Weltklassespieler Lato in der 76. Minute.

Im Finale am 7. Juli standen sich also der Gastgeber gegen den Nachbarn Niederlande gegenüber. Die eigentlich besseren Niederländer verloren mit 1:2, nachdem sie bereits in de 2. Minute durch einen Foulelfmeter von Johan Neeskens, den Vogts zuvor gegen Johan Cruyff verursacht hatte, führten. Paul Breitner mit einem weiteren - äußerst umstrittenen Foulelfmeter an Hölzenbein, glich in der 27. Minute aus, ehe Müller kurz vor der Halbzeit das Siegtor schoss. In der 2. Hälfte spielten nur die Niederländer, die eigentlich der wahre Weltmeister waren, weil sie eine technisch starke Elf aufboten.

Zu einem Eklat kam es beim Bankett in München, als die DFB - Funktionäre zunächst den Zutritt der Spielerfrauen verweigert und auf Druck der " Bayern - Fraktion ", diese dann doch einladen mussten.
Die  Diskrepanz zwischen Verbands - Standesdünkel und der Realität wurde nicht nur an diesem Skandal deutlich. DFB - Greise, wie Gössmann ( Präsident ) und andere Rückschrittliche mussten alsbald ihren Thron räumten.
Auch der Bundestrainer Helmuth Schön ( " Spielt euer Spiel " zu Beckenbauer vor dem Finale ) galt als nicht mehr zeitgemäß.
Ihm folgte später Jupp Derwall als Nachfolger.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1974

Die Fußballweltmeisterschft 1978 fand vom 1. Juni bis 25. Juni in Argentinien statt.
Ein Land, dass durch eine Mörderbande von Generälen und mit gnädiger Unterstützung der USA das eigene Volk knechtet und die Opposition gnadenlos niedermachte.

Fußball ist Fußball, also Sport ist Sport und Politik ist Politik, so wollte es der DFB und andere Verbände den Zuschauern weiß machen. Doch die Wahrheit war eine andere. Fußball ist Sport und Sport ist, war und bleibt alle Male Politik.
Als am 1. Juni 1978 die WM eröffnet wurde, kommentierte die Feier Fritz Klein vom NDR, ein biederer Hamburger mit CDU - Vassallentreue und einem HSV - Herz.
Ihm zur Seite indes stand ein Kollege aus der NDR - Politik - Abteilung, der dann während der aufgesetzten Veranstaltung, an der auch der Mörder Videla als Staatspräsident teilnahm, knallhart vom Leder zog und das Verbrecher - Regime geißelte.

Den Offiziellen passte dieses nicht und dieses Pack ließ einen Tag später den ahnungslosen " Fritze " Klein verhaften, weil sie vermuteten, dass dieser die berechtigte Kritik an dem Regime während der Eröffnungsfeier zu verantworten hatte. " Fritze " indes konnte seine Unschuld beweisen, weil der Kollege längst abgeflogen war und wieder in Hamburg saß, entging er nur knapp einer Inhaftierung der argentinischen Mörder.

Im Eröffnungsspiel am 1. Juni erspielte sich die Derwall - Truppe nur ein müdes 0:0 gegen Polen. Es folgte ein überzeugendes 6:0 gegen Mexiko und ein enttäuschendes 0:0 gegen Tunesien.
Diese Ergebnisse reichten für einen Einzug als Tabellenzweiter der 2. Gruppe  in die Finalgruppe A. Erster wurde die Vertretung Polens.

In der ersten Gruppe überzeugte Italien durch Siege gegen Frankreich ( 2:1 ), Ungarn ( 3:1 ) und Argentinien ( 1: 0 ). Hinter Italien qualifizierte sich das Gastgeberland mit jeweils einem 2:1 gegen Frankreich und Ungarn.

In der Gruppe 3 siegte Österreich überraschend gegen Spanien mit 2:1, besiegte Schweden mit 1:0 und verlor gegen Brasilien mit 0:1 und wurde dennoch Gruppenerster, weil Brasilien gegen Spanien nur 0:0 und gegen Schweden 1:1 spielte.

In der vierten Gruppe siegte Peru mit 3:1 gegen Schottland, spielte sensationell 0:0 gegen die Niederlande und besiegte den Iran mit 4:1. Somit zog das südamerikansiche Land als Gruppenerster vor den Niederlanden in die Finalgruppe B ein. Diese besiegten den Iran mit 3:0, verloren aber gegen Schottland mit 2:3.

In den Gruppenspielen A und B kam es zu folgenden Begegnungen:


14. Juni 1978 in Córdoba
ÖsterreichNiederlande1:5 (0:3)
14. Juni 1978 in Buenos Aires
BR DeutschlandItalien0:0
18. Juni 1978 in Córdoba
NiederlandeBR Deutschland2:2 (1:1)
18. Juni 1978 in Buenos Aires
ItalienÖsterreich1:0 (1:0)
21. Juni 1978 in Córdoba
ÖsterreichBR Deutschland3:2 (0:1)
21. Juni 1978 in Buenos Aires
NiederlandeItalien2:1 (0:1)

14. Juni 1978 in Mendoza
BrasilienPeru3:0 (1:0)
14. Juni 1978 in Rosario
PolenArgentinien0:2 (0:1)
18. Juni 1978 in Mendoza
PeruPolen0:1 (0:0)
18. Juni 1978 in Rosario
ArgentinienBrasilien0:0
21. Juni 1978 in Mendoza
BrasilienPolen3:1 (1:1)
21. Juni 1978 in Rosario
PeruArgentinien0:6 (0:2)

Am 24. Juni standen sich Brasilien und Italien im Spiel um den dritten Platz gegenüber. Die Südamerikaner gewannen glücklich mit 2:1.

Das Finale bestritten am 25. Juni der Gastgeber gegen die Niederländer und gewannen dieses in der Verlängerung mit 3:1.

Das Mörderpack in der argentinischen Junta hatte den Titel und konnte der Welt zeigen, dass das Land erfolgreich war. Ein Prestigegewinn war der Titel indes nicht.

Das Ausscheiden der bundesdeutschen Mannschaft, vor allem das blamable 2 : 3 gegen Österreich sorgte für reichlich Gesprächsstoff in den Medien. Es wurde vom " Ungeist von Ascochinga " fabuliert und irgendwelchen Eskapaden der bundesdeutschen Kicker während des Aufenthalt spekuliert. Fakt war aber: Es stand keine Mannschaft auf dem Platz, sondern ein Haufen Individualisten, deren der Leiter oder die Leitwölfe fehlten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_1978

Immerhin gaben sich die bundesdeutschen Kicker ab 1974, der WM im eigenen Lande äußerst sangesfreudig, wenn auch nicht zum Anhören geeignet. Da war der Schwachsinn des " Kaiser " Franz 1966 schon eher so etwas, wie melodiös:






Na, denn: Frohe Pfingsten und immer daran denken, dass in 5 Tagen die Welt eine andere Zeitrechnung bekommt:

Hot Tuna und " If This Is Love, I Want My Money Back:

 


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