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Montag, 23. Juni 2014

Nachlese zum Osterfeuer 2011.

Im Internet kann ein Nutzer beinahe alle Informationen erlangen, die er für sich selbst als wichtig und/oder wissenswert einstufen möchte. Das Netz als barrierefrei Bezugsquelle? Nicht ganz, denn auch hier gelten bestimmte Regeln. Jene Verhaltensweisen, die eine Zivilgesellschaft von einer barbarischen oder anarchistischen unterschieden? Auch nicht ganz, denn wer Regeln aufstellt, sollte sie auch selbst einhalten. Das fällt so manchen Nutzer schwer. Schließlich lässt sich über und mit dem WWW. zudem noch - viel - Geld verdienen.

Das Online - Lexikon " Wikipedia " ist aus der weltweiten Vernetzung hervor gegangen. Es wurde gegründet, um Informationen zu vermitteln. Die weltweit, auf freiwilliger Basis tätigen " Wikipedia " - Akteure sind dort zum überwiegenden Teil in seriöser Absicht tätig. Nun, da kommt es dann hier und da vor, dass einige Ungereimtheiten in den eingestellten Beiträgen auftauchen. Sei es auf sachlicher oder auch auf ideologischer Ebene. Einige Artikel sind unvollständig und entsprechen damit nicht den strengen Kriterien des Online - Lexikons.

Hierunter zählte wohl vor mehr als 3 Jahren ein Beitrag, der unter dem Begriff " Osterfeuer " einzulesen war. Hier stand einst:



" In Westfalen kennt man das Osterfeuer bereits seit dem 17. Jahrhundert. Historische Quellen deuten darauf hin, dass in der Bauernschaft Menninghausen in Oelde auf dem Anwesen Micke das erste „ostara fiur” (Osterfeuer) für „nahgiburo” (Nachbarschaft) und „friuntschaft” (Freunde) bereits gegen 1664 gefeiert wurde. Dieser traditionelle Brauch wird auch heute noch jedes Jahr tief verwurzelt im christlichen Glauben und getragen von der Heimatverbundenheit gemeinsam mit Nachbarn und Freunden gelebt. "


Sicherlich kann eine Nachrecherche zu dem Wahrheitsgehalt dieses Abschnitts in Rahmen einer exakten, journalistischen Berichterstattung durchaus Erkenntnisse erbringen. Dazu müssten allerdings erhebliche Zweifel bestehen. Diese hatte ich indes nicht, als ich folgendes Posting am 25. 04. 2011 in meinem Blog eigestellt habe.


https://draft.blogger.com/blogger.g?blogID=8221564797470254880#editor/target=post;postID=2462298492999005307;onPublishedMenu=allposts;onClosedMenu=allposts;postNum=5;src=postname

Als ich vor einigen Wochen diese Mail bekam:

" Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie bitten, den unten angegebenen Passus von Ihrer Internetseite zu nehmen, da dieses NICHT der Wahrheit entspricht, sondern in einer "Bierlaune" vor vielen Jahren im Freundeskreis verfasst wurde und ins Internet gelangte. Seitdem wird der Text leider immer mal wieder kopiert und auf neuen Seiten veröffentlicht.

 

"In Westfalen kennt man das Osterfeuer bereits seit dem 17. Jahrhundert. Historische Quellen deuten darauf hin, dass in der Bauernschaft Menninghausen in Oelde auf dem Anwesen Micke das erste „ostara fiur” (Osterfeuer) für „nahgiburo” (Nachbarschaft) und „friuntschaft” (Freunde) bereits gegen 1664 gefeiert wurde. Dieser traditionelle Brauch wird auch heute noch jedes Jahr tief verwurzelt im christlichen Glauben und getragen von der Heimatverbundenheit gemeinsam mit Nachbarn und Freunden gelebt."

 

Mit freundlichen Grüßen

Familie Micke "

- Zitatende -

wahr ich denn schon ein wenig verwundert. Schließlich war der Text nicht auf meinem eigenen " Mist " gewachsen, sondern entstammte eben dem Artikel über das " Osterfeuer " in " Wikipedia ".

Tja, Spassvögel gibt es den zuhauf. Ihre Ideen sind vielfältig und die Kreativität des Menschen - vor allem unter Einfluss geistiger Getränke - kennt keine Grenzen.
Pech, wenn ein in seriöser Absicht Handelnder jenen Ulknudeln auf den berühmten Leim gegangen ist.
Rechtlich betrachtet besteht ein Anspruch auf Löschung nicht, denn die unwahre Tatsachenbehauptung ist von mir in Form eines Zitats einst eingestellt worden, welches zudem mit einer Quellenangabe versehen war.
 
Juristische Scharmützel dieser Art sind indes so unnötig, wie ein Kropf, weshalb ich die Passage nachträglich aus dem Post entfernt habe.
Möge der Bier seligen Laune damit genüge getan sein und die selbst verursachte Peinlichkeit einer personifizierten Verknüpfung mit dem Brauchtum des " Osterfeuer " auf diese Weise aus der virtuellen Welt entfleucht sein; so, wie einst der Geist aus der Flasche entwich, um dem Menschen Gutes zu tun.
Na, denn Prost!


 

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

das ist ja schon ne nachnachnachlese... ;o)

cooler feuerbehälter!