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Montag, 23. Juni 2014

Samba do Brazil: Wenn Edin Dzeko über den Schiri flucht, Louis van Gaal die FIFA kritisiert und Diego Armando Maradona dem eigenen Verbandspräsidenten den " Stinkefinger " zeigt.


Nun ist der letzte Spieltag der WM - Vorrunde, der Gruppenphase in Brasilien eingeläutet.
Nicht alle Beteiligten sehen in dem bisherigen Verlauf des Turniers eine großartige Leistung des Veranstalters, des Gastgeberlandes und der noch beteiligten 32 Nationalmannschaften.
Warum sollten auch sämtliche Beteiligte in einer Friede, Freude - Eierkuchen - Apathie verfallen?
Zu kritisieren gab es bislang nicht so sehr viel.

Ein leidiges Thema indes sind immer wieder die Leistungen der Referees. Die ersten Unparteiischen hatten nicht unbedingt Weltniveau. Ärgerlich waren deren Fehlentscheidungen mit verweigerten Treffern und Strafstößen schon, aber wirklich entscheidend ist ihre seltsame Regelauslegung dann doch nicht gewesen.
Das sieht allerdings der Bosnier und Ex - Bundesligaprofi Edin Dzeko etwas anders. Er kartete gegen den neuseeländischen Schiri Peter O´´ Leary kräftig nach und warf diesem eklatante Fehlentscheidungen vor, die das Ausscheiden der Mannschaft von Bosnien - Herzegowina bedingt hätten.
Ganz Unrecht hat der einstige Wolfsburger Spieler nicht. Aber letztendlich brachten es seine Mannen nicht fertig, gegen Nigeria zu punkten. Das war´s denn, Edin!

Auch Louis van Gaal, der Bondscoach der Niederlande hatte etwa auszusetzen. Ihm passte es nicht, dass er nach dem Sieg gegen Chile am heutigen Abend, den künftigen Gegner erst gegen Mitternacht präsentiert bekommt. Aber, aber, Herr van Gaal! Nur 4 Stunden Zeitunterschied zwischen den Begegnungen der Gruppe A und B sind doch wohl noch zu verschmerzen. Oder sollte Holland gar Angst vor Brasilien haben? Denn die wären " nur " Gruppenzweiter, wenn sie gegen Kamerun ein Remis erspielen würden und Mexiko oder Kroatien gewänne. Alles Spekulation, Louis. Ruhig bleiben und weiter diesen guten Fußball zeigen, dann ist das Achtelfinale nur eine Durchgangsstadion zum Finale. Oder, etwa nicht?

Ganz andere Sorgen macht sich der einstige Weltfußballer Maradona. Denn er sah eine nahezu hilflose Argentinischen Nationalmannschaft gegen tapfer kämpfende Iraner. Nachdem er gelangweilt das Stadion in Belo Horizonte verlassen hatte, gelang den Argentiniern tatsächlich der Siegtreffer durch Messi. Der Verbandspräsident Grondora behauptete daraufhin, die Mannschaft habe erst gewonnen, nachdem der Unglücksbringer Diego Maradona das Stadion verlassen habe.
Diego reagierte daraufhin überzogen und titulierte den Präsidenten mit " armer Dummkopf " und zeigte diesem in einem TV - Interview den so genannten " Stinkefinger ".  Niveauloser geht´s nimmer!

Fußball wurde dennoch hauptsächlich gespielt, womit auch eine Zwischenbilanz nach 12 Tagen gezogen werden kann:

1. Brasilien: Na, es geht wohl noch besser mit Neymar und Kollegen. Das torlose Remis gegen Mexiko zeigte keinen Titelanwärter. Gegen Kamerun bedarf es einer Leistungssteigerung, sonst wird´s eng.

2. Kroatien: Wurde eigentlich um das verdiente Unentschieden im Auftaktspiel gegen Brasilien durch eine sehr schwache Schiedsrichterleistung gebracht. Rappelte sich dann aber eindrucksvoll mit einem 4:0 gegen disziplinlose Kameruner wieder hoch. Platz 1 oder 2 ist noch greifbar.

3. Mexiko: Spielte bisher Minimalisten - Fußball und heimste 4 Punkte mit einem einzigen Tor ein. Klasse Leistung gegen Brasilien beim 0:0. Auch hier ist ein Achtelfinalplatz durch denkbar.

4. Kamerun: Nö, Herr Finke, das ist nix. Die Afrikaner zeigten sich nicht nur rauhbeinig, sondern waren zerstritten. Das Aus in der Vorrunde kommt so überraschend nicht.

5. Spanien: Nach dem 1:5 gegen Robben und Co. musste del Bosque bereits eingestehen, dass die Glanzzeit der Alonsos, Torres ´und wie sie alle heißen, vorbei sein könnte. Das 0:2 gegen Chile bestätigte jene Befürchtungen nur noch. Immerhin vermied der Weltmeister von 2010 den Gau und gewann souverän gegen Australien mit 3:0. Neuanfang, Neuaufbau, Neuorientierung!

6. Niederlande: Louis van Gaal hat in der Heimat keinen guten Stand vor dem Turnier gehabt. Die Beckmesser im Cruyff setzten ihm arg zu. Insgesamt ließ der Bondscoach seine Kritiker bereits durch das 5:1 gegen die Iberer verstummen. Das knappe 3:2 gegen tapfer kämpfende Australier dürfte kein Gradmesser für die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Oranje - Mannschaft gewesen sein. Dieses zeigte sich in dem letzten Gruppenspiel gegen Chile, dass Robin Robben ungefährdet mit 2:0 nach Hause fuhren. Holland im Achtelfinale - wir werden sehen!

7. Chile: Zeigte erfrischenden Offensivfußball und gewann glatt mit 3:1 gegen Australien. Das 2:0 gegen Spanien war ein Glanzstück. Im Achtelfinale wartet nun der Sieger der Gruppe A auf die Südamerikaner.

8. Australien: Die " Soccereros " mussten mal wieder Lehrgeld zahlen. Sie hielten sich dennoch gut. Und wenn bedacht werden sollte, dass sie sich aus über 200 Nationen qualifiziert haben, ist dieses so schlecht nun auch wieder nicht. Vielleicht bis zur nächsten WM 2018?

9. Kolumbien: Alle Achtung! Die Kolumbianer im Achtelfinale. Das 3:0 gegen fußlahme Griechen war vielleicht nicht so überraschend. Dafür aber der Sieg gegen die Ivorer um den Alt - Star Drogba. In der ersten KO - Runde wird es allerdings schwer.

10. Elfenbeinküste: Bisher konnte der Weltstar Drogba nicht unbedingt die notwendigen Akzente setzen. Doch der Einzug in das Achtelfinale bist noch möglich.

11. Griechenland: Die sensationelle EM in Portugal liegt bereits eine Dekade zurück. Otto Herakles ist in Rente gegangen. Das 0:3 gegen gut aufgelegte Kolumbianer war eine Lehrstunde für schnellen Offensivfußball, den die in die Jahre bekommenden Herren um Gekas und Kollegen gnadenlos erhielten. Ob es für die KO - Runde reicht, ist sehr fraglich.

12. Japan: Eigentlich können die Männer aus dem Land der aufgehenden Sonne mehr, als sie bisher gezeigt haben. 1 Remis, 1 Niederlage - Das wird wohl nicht reichen.
   
13. Uruguay: Blamierte sich bei dem 1:3 gegen Costa Rica bis auf die Knochen. Diego Forlan wird wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Mit 35 Jahren dürfte er für Power - Fußball bei 30 Grad im Schatten zu alt sein. Gegen schwache Engländer konnten die " Urus " dan einen Sieg einfahren. Gegen Italien wird es schwerer werden.

14. Costa Rica: Überraschte mit klasse Konter - Fußball aus dem Lehrbuch. Wer zwei starke Fußballnationen, wie Uruguay und Italien besiegt, kann es zu mehr bringen. Warten wir´s ab.

15. England: Schied in der Vorrunde aus, weil die Mannschaft keinen Biß hatte. Zwei zwar knappe 1:2 - Niederlagen zeigen nicht unbedingt, dass die Three Liosns keinen guten Fußball gespielt haben, sondern nur, dass es für das Achtelfinale in dieser Gruppe nicht gereicht hat. Neuaufbau und ein anderes englisches Team stellt sich in vier Jahren vor.

16. Italien: Wir haben Pirlo und ihr? Die Minimalisten aus dem Stiefelland können es trotzt der blamablen Niederlande mit 0:1 gegen Costa Rica noch ins Achtelfinale schaffen. Aber dann?

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