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Sonntag, 29. Juni 2014

Todesbrücke " Golden Gate ".


Als am 5. Januar 1933 die drei US - Amerikaner Joseph B. Strauss, Charles A. Ellis,
Irving F. Morrow (Architekt) ihre Planung einer Brücke über die Bucht von  San Francisco in die Tat umsetzten, konnten sie natürlich nicht ahnen, dass ihr dann am 19. April 1937 fertig gestellte Gebilde viele Jahrzehnte später nicht nur eine bautechnische, sondern eine menschlich - tragische Berühmtheit werden würde.

Neben etwa 120.000 Fahrzeugen, die das Wunderwerk amerikanischer Baukunst tagtäglich zu ertragen hat ( vor Jahrzehnten waren es erheblich weniger ), die mit ihrem Maut - Obulus von 5 bzw. 6 Dollar pro Fahrt dazu beitragen, dass die 2.737 Meter lange, 27 Meter breite und 227 Meter hohe Brücke nicht - wie viele Brüder und Schwestern im übrigen Land - dem schleichenden Verfall anheim fällt, dürfen natürlich auch Fußgänger und Radfahrer die Golden Gate nutzen. 

Und gerade die Passanten bereiten den Behörden in San Francisco seit vielen Jahren viele Problem, denn seit ihrer Fertigstellung haben sich mehr als 1.500 Menschen von dem Viadukt in das eiskalte Wasser der San Francisco Bucht gestürzt. Die Suizide und Suizidversuche nehmen - laut geführter Statistik - nicht nur zu, sondern es gelingt den eigens dafür heran gezogenen Spezialisten, wie Polizeipsychologen, immer weniger, die in Selbsttötungsabsicht über das nur 1,20 Meter hohe Brückengitter steigenden Menschen, an den Todessprung zu hindern.

Die eigens an bestimmten Stellen des Aufbaus angebrachten Krisen - Telefone können in der Praxis auch nicht weiter helfen, denn Gespräche mit einem verbundenen Helfer sind wegen des infernalischen Autolärm und durch die häufig auftretenen Windgeräusch nicht zu führen.

Nun sinnt die Stadt San Francisco über eine über ein flächendeckendes Fangnetz, das unterhalb des Brückenkorpuses angebracht werden soll, nach. Die Kosten sind immens, der Nutzen möglicher Weise fraglich. Andererseits werden den Jumpern, wie sie dort heißen, die Freuden an einem spektakulären Abgang, dem " Grateful Dead " genommen. Wer will schon gern, wie sonst die Trapezkünstler im Zirkus, nach einigen Meter hart auf seinem Allerwertesten oder dem dicken Fast - Food - Bauch landen? 

Und bei jenen Gesamtbaukosten von damals 35.000.000 USD ( heute, inflationsbereinigt: 654.000.000. USD ) fallen doch so ein paar Milliönchen gar nicht mehr ins Gewicht.  

http://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Gate_Bridge


Dazu : " The Grateful Dead " mit dem unvergessenen Jerry Garcia und " Little Red Rooster " aus dem 1980er - Konzert in der Radio City Hall von New York und " Loser " aus dem 1980er " Dead Set " - Live - Album.

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

Gut, gäbe es diese Brücke nicht, würden sie Gift schlucken, sich zu Tode saufen, Überdosen an Medikamenten fressen oder sich hinter den nächsten Bus werfen... daran hat nicht die Brücke, sondern haben eher andere Umstände Schuld.

Möchte nicht wissen, wie sich der gemeine Niederländer verhalten hätte, wäre das Spiel aufgrund des ersten nichtgegebenen Elfmeters verloren gegangen. ;o)