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Donnerstag, 24. Juli 2014

Eric Clapton´s Baloise Session 2013 in Basel: Ein High Light für jeden Blueser.




Wenn Männer in die Jahre gekommen sind, hapert es häufig mit der Gesundheit. Die körperliche Konstitution lässt nach; bei der Mehrzahl auch das geistige Vermögen ( sofern seit der Schulzeit und den Dekaden danach überhaupt vorhanden ). Und weil, dann auch noch die Libido bedenklich nach lässt, sind medizinische Manipulationen von ASS /  Macurmar über natürliche Aufbaupräparate bishin zu Viagra als tägliche Beigabe erforderlich, um den Mann einen Mann auch weiter sein lassen zu können. Allerdings gibt der schleichende - zumeist unaufhaltsame - körperliche Verfall auch solchen medizinischen Hilfsmitteln enge Grenzen vor.

Gegen den Haarausfall kann zwar Alpecin Forte in diversen Variationen helfen. Doch gegen den Leibesumfang nicht. Da hilft nur kein Bier trinken sondern Mineralwasser und die Ernährung umstellen sowie Sport treiben. Leichter gesagt und geschrieben als getan!


Die vielen Lebensjahre fordern unisono ihren Tribut. Es gibt allerdings Ausnahmen von Männern, deren Alter nicht sofort erkennbar ist.

Bei Musikern oder Künstlern im allgemeinen fällt es allerdings schwer, diese als Ausnahmen von der Regel einzuordnen. So jedoch nicht, bei Sir Eric Clapton, den ein Außenstehender seine inzwischen 69 Lenze nicht so ohne Weiteres ansehen wird.

Dieses gilt vor allem dann, wenn er wieder einmal mehr auf Tour geht. Im letzten Jahr - wie auch in den Jahren zuvor - trat er mit einer Band, bestehend aus exzellenten Musikern, in vielen Städten dieses Erdballs live auf. So auch am 13. November 2013 in der Event Halle in Basel / Schweiz.

Das da schon in die Jahre gekommene Musiker auf der Bühne in der Event Halle zu Basel standen, fällt nur durch den äußeren Rahmen auf. Kein Schnick - Schnack, wie Light - Show, Tanz - und sonstige Verrenkungseinlagen und ( in einer Halle, wie jener, auch nur bedingt möglich )keine obligatorisches Monster - Feuerwerk. Solide, aber nicht bieder, so zeigten sich denn auch die Damen und Herren rund um Mr. Slowhand ( Clapton Is God ).
Auch das eher im gesetzteren Älter sich rekrutierende Publikum kam dem Akteuren entgegen. Dieses war unisono zu erwarten, denn Blues und Blues - Rock ist nichts für die Fast - Food - Fetischisten ab den Jahrgängen 1980 Plus. Blues wird mit viel Können, musikalischem Feingefühl und einem gerüttelt Mass an Intuition kredenzt. Ein Schrammler auf der Gitarre kann sowenig Bluesmusik spielen, wie ein Plastik - Pop - Blödel etwas von dieser versteht.

Obwohl die Bluesmusik längst ihre Anhänger gewonnen hat, sind diese in einer absoluten Minderheit. Wer jenen Stil zu hören pflegt, der zeigt sich somit eher non - konform. Denn die Einheitsbrei - Dudelei auf den viel zu vielen Rundfunkkanälen trifft vielleicht die Mehrzahl der jüngeren Generationen, jedoch nicht den guten Geschmack.
Nun, jenseits der erforderlichen Ablästerei zu den musikalischen Verblödungsmusikrichtungen, zeigten sich Sir Eric und Band in einer hervor stechenden Form.

Sicherlich sind die Dekaden, in denen der Ausnahmekünstler sein Leben den drei tragenden Säulen ( Sex, Drugs, Rock´N´Roll ) verschrieben hatte, eben längst vorbei. Doch auch hier gilt: " Wer rastet, der rostet! ".
Weshalb das Konzert des Blues-Meisters dann doch bestuhlt war, lag wohl vornehmlich an der Zusammensetzung des Publikums, das ein unterschiedliches Outfit vorwies. Neben einem Karo - Hemd - Träger saß ein älterer Herr im feinen Zwirn. Was soll´s?

Das Konzert war zudem einem im letzten Jahr verstorbenen Kollegen und langjährigen Weggefährten von Clapton gewidmet: J.J. Cale. Nicht von ungefähr stieg die Band mit einem Titel des genialen Grassroots -Sound - Interpreten ein: " Don´t Go To Strangers ".  Die Klassiker " Hoochie Coochie Man ", " Got My Mojo Working " fehlen ebenso wenig, wie " Driftin´Blues " oder auch " Layla ", als Acoustic - Teil des Auftritts. Aus dem Album " Journeyman " stammt das Stück " Pretemding " und von dem Album " Slowhand " der Titel " Wonderful Tonight ". Die bekannten Cale - Lieder " Cocaine " Since You Say Goodbye " und " After Midnight " sind in dem finalen Set eingebettet. Als Zugabe spielt Clapton´s Gruppe den Cocker - Titel " High Time We Went ". 

Ein fantastisches Konzert mit hoch karätigen Musikern. Paul Carrack (Ace, Roxy Music, Squeeze, Mike & Mechanics) spielt die Hammondorgel. Er singt zwei Stücke, den Ace-Hit "How long" und die Zugabe. Andy Fairweater-Low (Amen Corner, Fair Weather) singt den Amen-Corner-Klassiker "Gin House Blues". Chris Stainton (Joe Cocker, Grease Band), Henry Spinetti, Drums, und Dave Bronze sind die anderen. Plus zwei Backgroundstimmen.

Wenn dann noch eine hoch preisige Stereo - Anlage den tadellosen Sound 1:1 wieder gibt, schlägt das Herz des Bluesers im allgemeinen und das des Eric Clapton - Fan im besonderen auch ohne ASS, Schrittmacher und Aufbaupräparanten schneller.
Mehr davon, denn das ist, war und bleibt eben noch Musik!





01 Don't go to Strangers
02 Key to the Highway
03 I'm your Hoochie
04 Got my Mojo workin'
05 Since you said Goodbye
06 After Midnight
07 Call me the Breeze
08 Gin House 
09 How long
10 Driftin' Blues
11 Nobody knows you when you're down and out
12 Layla
13 Pretending
14 Wonderful tonight
15 Crossroads
16 Queen of Spades
17 Cocaine
18 High Time we went
19 Parchman Farm 



Eric Clapton: g, voc
Andy Fairweather-Low: g, voc
Paul Carrack: key, voc
Henry Spinetti: d
Chris Stainton: key
Dave Bronze: b
Michelle John: backing voc
Sharon White: backing voc

Na, dann: Gut´s Nächtle mit " Driftin´Blues " und dem Sir E.C::





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