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Mittwoch, 2. Juli 2014

Zum 95. Geburtstag: Ohne gelben Wagen.


Was haben  Kurt - Georg Kiesinger, Hans Filbinger, Hans - Martin Schleyer und Walter Scheel gemeinsam? Nicht viel, denn die drei erst genannten sind längst verstorben. Scheel lebt indes noch. Und auch sonst hatte das  Quartett nur eine gemeinsame Vergangenheit. Sie waren einst NSDAP - Mitglieder und damit überzeugte Nationalsozialisten.

Schaden können sie dem jetzt gesamtdeutschen Volk nicht mehr, denn ihre einstigen Funktionen als hochrangige Repräsentanten des BRD haben inzwischen andere übernommen. Doch wer glaubt, der deutsche Ungeist sei damit zu Grabe getragen worden, der irrt gewaltig. Denn das braune und rassistische Gedankengut kreucht hier und da bei den Altvorderen noch hervor. Es werden zwar immer weniger, die die Zeit des  Tausendjährigen Reichs noch miterlebt haben, doch auch aus dem Dunstkreis der noch lebenden und überzeugten Vertreter des Führerprinzips regt sich durchaus noch etwas.

Wenn am 8. Juli der einstige Bundespräsident der BRD mit dem Namen Walter Scheel im beschaulichen Bad Krozingen seinen 95. Geburtstag feiern darf, dann wird er wegen der seit Jahren fest gestellten Demenzerkrankung wohl kaum registrieren können, dass er so alt geworden ist.
Scheel lebt nämlich in einem Pflegeheim. Seniorenresidenz heißt die Einrichtung auch hier und dort. Der Name hört sich etwas nobler an, als Altersheim oder Altenpflegeheim.

Also der 4. Bundespräsident von 1969 bis 1974 ist schwer erkrankt. Deshalb kann er auch seine Aufgaben als Bundespräsident außer Dienst nie mehr wahr nehmen. Er benötigt somit weder ein eigenes Büro, noch einen Dienstwagen. Diese Privilegien und ein üppiges Salär von inzwischen mehr als 199.000 € stehen ihm eigentlich zu. Den so genannten Ehrensold darf er auch weiterhin kassieren, auch wenn er seit einigen Jahren in einem Pflegeheim lebt. Das Büro und den Dienstwagen muss er ab dem 1. August 2014 aufgeben.

Im Dienstwagen mit Chauffeur - versteht sich - fuhr ohnehin nur noch die Ehefrau des Ex - Bundespräsidenten. Und diese hat nun mit markigen Sprüchen bei unterschiedlichen Anlässen in der baden - württembergischen Provinz auf sich aufmerksam gemacht. " DER SPIEGEL " widmete diesem Treiben der dritten Frau des Ex - Bundespräsidenten Walter Scheel sogar einen Artikel. Weil Frau Barbara Scheel in Bad Krozingen nicht nur seit Jahren durch gelebtes Nassauertum bekannt und gefürchtet ist, hat sie dort schon allein deshalb keinen guten Ruf.

Frau Scheel versuchte - wie zum Beispiel der Ex - Ministerpräsident des hiesigen Freistaates - nicht nur billiger, sondern  in diversen Geschäften umsonst einzukaufen
Mit dem arroganten Spruch: " Wissen Sie nicht, wer ich bin ? ", wollte sie junge Verkäuferinnen einschüchtern und dazu bewegen, von dem Kassieren der von Frau Scheel erhaltenen Waren abzubringen.
Auch sonst ist Frau Scheel nicht gerade wohl gelitten. Oft parkte sie den Dienstwagen ihres dementen Mannes verkehrswidrig in der Fußgängerzone oder so, dass das Fahrzeug andere Menschen behinderte.

Mit flotten, braunen und rassistischen Sprüchen trat sie zudem in der Öffentlichkeit auf. Sie schwadronierte jüngst in der Laberrunde bei " Anne Will " über die vielen Ausländer in dem Pflegeheim und stellte dabei geistesabwesend fest, dass es schwierig sei, wenn  " schwarze Afrikaner " in einem deutschen Pflegeheim arbeiten würden. Häh? " Schwarze Afrikaner "? Gibt es denn auch gelbe, braune oder gar weiße?

Scheel zog auch anlässlich des 92. Geburtstags ihres Gatten mit voller Inbrunst über die heutige Jugend vom Leder. Wohl aus Wut über die Absage des damaligen Parteivorsitzenden Rösler, der sein Erscheinen allerdings zunächst angekündigt hatte. Ihre abweichende Meinung zum Realzustand der jüngeren Generationen nach ihr, gipfelte in der Quintessenz: " Was hätte denn der Führer dazu gesagt? "

Immerhin pöbelt aber Scheel nicht nur gegen die Jugend, zu der sie sich mit ihren 75 Lenzen nun wahrlich nicht mehr zählen darf, sondern auch über den Jetztzustand der Gesellschaft, der sie eine Neid - Etikette anheften möchte. Nun, ja, wer, so wie sie, wie die Kuh zur Tränke getragen wurde, einen wohl habenden Privatier angeln konnte, ohne dabei den gichtigen Finger krumm machen zu müssen, der kann über Neidhammelei treffend palavern.
Vor der Scheel ist deshalb nichts und niemand sicher. Alle Dinge in diesem Lande, in Europa und auf der Welt werden von ihr flugs bewertet - und zwar negativ.

So erhielt der Fernseh - Bruzzler Klink vor einigen Wochen von der Grande Dame eine volle Breitseite, als es ihr während eines so genannaten Gala - Fressens in einem angeblichen Nobel - Hotel in Bad Krozingen nicht mundete, titulierte die Scheel den Koch Klink als " arroganten Pinsel ".
Auch der amtierende Bundespräsident Gauck erhielt sein Fett aus der Wallachai des Ländles, als sie ihm verübelte, dass er nicht verheiratet ist, und die erhellende Erkenntnis einbrachte: " Im Osten legt man die Zehn Gebote offenbar anders aus. "

Die verbalen Schwinger der Trutsche aus der Provinz lassen sich denn eher damit erklären, dass sie zu Zeiten der vollen geistigen Fähigkeiten ihres Mannes, wohl zuviel über dessen braune Vergangenheit mit bekommen musste.


http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

wenn ich das tippe, sitzt du sicher schon mit wehender flagge vor dem bildschirm... trotzdem, ich wünsche einen schönen fussballabend, obwohl ich das seltsame gefühl habe, dass karim benzema das einzige tor des spieles in der 85. minute schießen wird. ;o)
wir werden es sehen...