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Dienstag, 5. August 2014

Ein Update bitte!


Die ausgefeilte Technik in den meisten, unserer bereits seit Jahren im Haushalt vegetierender Geräte hat immer wieder ihre Tücken. Ob nun der PC, das Tablett, das Smart Phone, der/das Laptop (  der Klapprechner das Notebook ), der Kaffeeautomat, der Flachbildfernseher usw. usf. Sie alle inzwischen wahre Wunderwerke der Elektronik. Mit ihren ungezählten und ungeahnten Möglichkeiten sollen sie ja eigentlich das Leben des besser situierten oder auf der materiellen Sonnenseite lebenden Menschen erheblich erleichtern.
Eigentlich!

Tatsächlich aber geben jene High Tech - Geräte vielen von uns noch mehr Rätsel auf, als sie mit ihren multiplen Funktionen zu lösen imstande wären.

So auch die nicht mehr aus dem Alltag wegzudenkenden Navigationsgeräte, liebevoll " Navis " genannt. Sie sind längst zu Daten-Monstren mutiert, die Unmengen an Bits, Bites oder Megabites aufsaugen, verarbeiten und uns während der Fahrt - wenn gewünscht - um die Augen und Ohren kloppen. Und was die nicht so alles können?
Ob nun eine aktuelle Route von unseren Geldbörsen großen Freunden berechnen zu lassen, bedarf es allerdings einiger Fähigkeiten und dazu gehöriger Informationen.

Wenn uns der Mini - Rechner nun von A nach B führen soll, dann muss zunächst A, wie auch B namentlich bekannt sein. Noch besser ist natürlich eine exakten Anschrift für B. Hat der Mini - Freund diese nicht, führt er uns nach Überall in B. Das kann unter Umständen bei einem größeren Ort, einer Stadt oder sogar einer Großstadt misslich sein.

Wenn keine Adresse für B bekannt sein sollte, wäre es sehr empfehlenswert, sich diese vor Fahrtantritt zu besorgen.

Ist eine Anschrift erst einmal eingegeben, rödelt der kleine Rechner so lange, bis er eine Strecke ausgerechnet hat. Dazu benötigt er aber auch Energie, die er über einen eingebauten Akkumulator, kurz Akku genannt, bezieht. Der aufladbare Akku sollte deshalb auch geladen sein, um sich der Funktionen und des Könnens unseres Winzlings zu bedienen.

Ist der Akku beinahe leer, kann er mittels eines Ladegeräts wieder aufgeladen werden. Hierzu benötigt der Nutzer aber einen Stromanschluss mit 220 Volt. Sinnvoll ist eine Norm - Steckdose oder - sofern der Navi - Nutzer sich im Ausland befindet, ein Adapter, der die passende Anschlüsse gewährleistet.

Zugegeben, das könnte für einen Otto - Normalverbraucher bereits zu kompliziert sein. Das Denkvermögen und der eigene Erfahrungsschatz könnten bereits an die Grenzen stoßen.

Deshalb hat die schlaue Autoindustrie ein weitere Hilfestellung für den Automobilisten kreiert: das im Fahrzeug fest eingebaute Navi. Es mag die Vorteile haben, dass frau/man es nicht zu Hause vergisst und dann genauso dumm aus der Wäsche schaut, wie ein Mitkonkurrent im täglichen Krieg auf den Straßen dieses Landes, Europas und der Welt, der ein solches Wunderding nicht besitzt.
Wenn der Mini - Rechner auf dem Schrank, dem Bett oder dem Küchentisch liegen gelassen wird, nutzt er dem Ortsunkundigen in B natürlich nüschte.

Tja, als das eingebaute Navi im rollenden Wohnzimmer des mobilen Fritzes aus Germania hat somit den Vorteil, dass es nicht vergessen werden kann. Es gab auch in den ersten Jahren der Entwicklung des Navigationshilfsmittels Bestrebungen, dem vormals üblichen Diebstahl jener damals noch sehr teuren Geräte entgegenzuwirken, in dem diverse Sicherungen eingebaut wurden. Die Konsequenzen daraus waren jedoch, dass nunmehr zunächst das Fahrzeug aufgebrochen, die Seitenscheibe eingeschlagen und das eingebaute Navigationsgerät mit Brachialgewalt aus dem Cockpit oder der Konsole heraus gerissen wurde. Schnell war der Schaden daraus höher als das gestohlene Gerät an Wert vorwies.

Dieses war insgesamt sehr misslich, denn viele Versicherungen weigerten sich einst, den Gesamtschaden zu regulieren. Dann entwickelte sich das Hilfsmittel eines Autofahrers zum Massenartikel. Die Anschaffungskosten sanken auf teilweise unter 100 €, also ein zwanzigstel der Summe, de ein Mercedes, BMW - Spinner oder VW - Michel für eine eingebaute Gurke vormals berappen musste.

Nachdem die Navis millionenfach verkauft  und zu einem Massenartikel wurden, erlahmte das Interesse von potenziellen Dieben und hauptberuflichen tätigen Banden. Es werden nun wieder ganze Schlorren im Hochpreissegment aus der reichen Republik abgeholt.

Tja, und weil das Navi immer billiger werden konnte, dessen Funktionen enorm ausgeweitet sind, bedarf es hier und da der Überprüfung des eigenen Lieblings. " Updaten " nennt sich diese Tätigkeit, die der Nutzer heutzutage auf vielfältige Weise vornehmen kann. Doch auch hier denk das Gerät nicht selbst, sondern der muss dieses tun.

Wenn ich also mit dem Fahrzeug nach Tromsö, Hammerfest oder Narvik in den Hohen Norden fahren möchte; nach Genua, Palermo oder Neapel in den tiefen Süden oder nach Cannes, Nizza oder Biarritz in den französischen Mittelmeerraum, sollte ich mich zuvor davon vergewissern, dass mein kleiner Helfer auch darauf programmiert ist. Und/oder die aktuelle Software des Navis checken. Tja, die Tätigkeit ist auch hierfür die Gleiche, wie bei einer Fahrt nach Hinterposemuckel in Germany.
Adresse dem Freund eingeben und ihm dann die Route ausrechnen lassen.

Kann der Wunderbubi dat nicht, stimmt wat mit der Software nicht!
Die Abhilfe hierfür ist so simpel, wie konsequent: Kann Freund Navi mich nicht zu meinem Traumurlaubsort navigieren, muss ich ihn dazu mittel Software - Erweiterung bringen. Im Denglsich nennt der Teutone mit mittlerem Hirnschmalzvolumen dat: " Ich muss das Navi " Updaten ".

Wer dieses Grundregeln nicht beherzigt wird sein blaues Navigationswunder erleben. In der Form nämlich, dass sich das tolle Ding irgendwann hinter einer Staatsgrenze mittenmang während der Fahrt verabschiedet und nur noch einen hellblauen Bildschirm oder eine einförmig, ocker - gelbe Straße zeigt. Ätsch! Ausgeknockt!
Da ist guter Rat teuer, denn wo her eine aktuelles Navi nehmen, wenn nicht stehlen?
Häufig findet sich des Rätsel´s Lösung auf einer Service - Seite des Herstellers, die dort " Downloads " anbietet.

Dazu muss frau/man allerdings ein mobiles, Internet fähiges Kommunikationsgerät mit sich führen. Das wiederum bringt nur den gewünschten Erfolg, wenn ein Netz vor Ort zur Verfügung steht. Also: Ohne Internet nix los!

Das gleiche Problem stellt sich, wenn das Navi nicht auf den neusten Stand ist. Die Hersteller empfehlen zwar, sich regelmäßig die angebotenen Updates herunter zu laden, um zu vermeiden, dass doch plötzlich eine Route, die als befahrbar angezeigt wird im Nirgendwo endet. Eine Straße, die längst neu gebaut wurde, nicht als solche erkannt wird oder ein Routenempfehlung am Baggersee vor einer in der tiefsten Pampa liegenden Gemeinde endet.
Auch hier sind die Tücken der Technik unergründlich.

So fuhren, fuhren und fuhren sie auf der Autobahn ( in Analogie zum " Kraftwerk " - Klassiker ). Der Weg nach dem heißen Ort im Süden unseres Nachbarlands ist weit. Die Pyrenäen nahten, der Zeltplatz auch, doch: Sie fanden ihn nicht! Ein Himmelreich, ein Königreich für ein funktionierendes Navi! Doch der Hilferuf, das Flehen und Fluchen, es half nichts.
Erlösung von dem Übel kam durch ein eigens per Mail - Anhang über den PKW - Vertragshändler gesandtes Update. Nun konnte es endlich, nach Stunden langer Irrfahrt, weiter gehen. Zeltplatz, wir kommen.

Merke: Mein Navi das ist gut, doch wo kein Update, da keine Rout´!

Na, denn, in diesem Sinne: Gut´s Nächtle mit " Onkel Herbert ": Gröllemeyer und " Mambo ", nicht No. 5, sondern France 2014. Für Parkplatz setze ich mal Zeltplatz:


  





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