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Montag, 2. Mai 2016

Er fährt ´nen 38 - Tonner Diesel für ´nen Hungerlohn.



Das vereinte, jedoch nicht geeinte Europa und die Globalisierung bringen - trotz aller Unkenrufe - dem durchschnittlich leben Menschen in diesem Staatenverbund viele Vorteile. Er kann oder zumindest konnte es vor kurzem noch, in sämtliche Mitgliedsstaaten reisen ohne dabei ständig den Personalausweis oder den Reisepass vorzeigen zu müssen. In der Euro - Zone brauch nicht einmal das Geld umtauschen und dafür überzogenen Gebühren zahlen. Demnächst kann er sogar mit seinen mobilen Telefongeräten ohne Aufschlag über alle Grenzen hinweg Gespräche führen.

Aber, es gibt daneben auch viele andere Annehmlichkeiten. So zum Beispiel sehr günstige Lebensmittel, extrem Billige Bekleidung oder preiswerte Urlaubsreisen. Dies " Wohltaten " einer hoch technisierten Gesellschaft gibt es allerdings nicht durch nur durch die eigene Wirtschaftsleistung. Sie werden überwiegend mittels Wertschöpfung durch Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte generiert.

Hierzu zählen auch die vielen Tausend Berufskraftfahrer, die sich für Hungerlöhne in jene unüberschaubare Armada von Lastkraftwagen setzen, um dort die Milliarden Tonnen an Gütern an ihre Bestimmungsorte zu transportieren. Dazu benötigen die Spediteure Personal, das möglichst kostengünstig die LKW - Armada durch die Länder bringt. Schließlich verlangt der zahlende Kunde viel. Dazu gehört neben Pünktlichkeit, ein geringer Transportpreis.

So kurven Tausende Trucker aus den Armutsländern Europas, nämlich Rumänien, Bulgarien und Polen, aus Litauen. Lettland oder Estland, aber auch aus Georgien, sechs Tage lang zu Hungerlöhnen auf den Autobahnen umher.

Ihr Zuhause ist dabei häufig das Fahrerhaus als billige Absteige in der Nähe der Autobahnen, auf dortigen Rastplätzen oder in nahe gelegenen Orten, wo die Lastwagen zu Hunderten geparkt werden. Ein Leben auf Abruf und unter unwürdigen Bedingungen. Weit ab, von der eigenen Heimat und ausgebeutet durch die heimischen Speditionen, fristen jene Lohnsklaven ihr tristen Dasein.

Über diese Art von Sozialdumping mittels befristeter Arbeitsverträge, Werkverträge, die nichts anderes sind als eine Scheinselbständigkeit oder Knebelverträge mit Strafklauseln, werden Zehntausend Hungerlöhner täglich versklavt und ausgebeutet.

Einst sangen deutschsprachige Country - Bands, wie " Truck Stop " über die angebliche Arbeitsromantik auf  den Sitzbänken der Lastkraftwagen. Da war vom Duft der großen, weiten Welt die Rede, vom unbeschwerten Leben jenseits der Werkbank, der Bänder und Bürosessel. Doch das ist längst Nostalgie. Die Realität sieht heute so aus:


https://www.pocketstory.com/der-spiegel/leben-im-laster





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