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Montag, 20. Juni 2016

Demolition - Mehr als nur ein Kinofilm.


Das englische Wort  Demolition bedeutet - grob übersetzt - Abriss. Es kann aber auch Demontage, Zerstörung und Abbruch heißen, wenn dieser Begriff genutzt wird. Im deutschsprachigen Raum wird das Synonym Demolieren verwandt.

Wenn ein Kinofilm " Demolition " betitelt wird, dann sollten hierin auch Szenen vorkommen, die eben mit diesem Begriff erfasst werden. Und - tatsächlich - in dem 2016er US - Machwerk " Demolition ", in dem der exzellente Schauspieler Jake Gyllenhaal die Hauptrolle erhalten hat, geht es ordentlich zur Sache.

Sicherlich nicht in der Brutalo - Form, wie es der Ewig - Rocky und Berufskrieger Sylvester Stallone in dem ähnlich klingenden Radau - Sci - Fi - Schinken " Demolition Man " von vor 23 Jahren vorexerziert hat, in dem er mit hoch intelligenten Schießprügeln, die Welt und die sie führende, guten Vereinigten Staaten, vor der Brut des Bösen bewahren musste, aber, immerhin, auch beinahe ein Vierteljahrhundert später, lässt es das US - Kino ordentlich Krachen, Splittern und Bersten.

Gyllenhaal spielt den Wall Street - Investment - Banker Davis Mitchell, der  - natürlich jung und ebenso erfolgreich - seine Frau bei einem Verkehrsunfall verliert. In der Folgezeit verliert Mitchell zusehends den Halt in seinem Leben. Der Schwiegervater nervt ihn zudem, statt ihm eine Stütze zu sein. Mitchell folgt dennoch dem Rat seines Schwiegervaters Phil, zum Frustabbau alles auseinander zu nehmen, wessen er habhaft werden kann, um damit den inneren Druck abzubauen. Mitchell zerstört seine gesamte Hauseinrichtung und versucht damit sein sein abgestumpftes Inneres heraus zu kehren.

In dieser Zeit verzettelt er sich zudem in einer Flut von Beschwerdebriefen an eine Vertriebsfirma von Snack - Automaten, die er indirekt für den Tod seiner Frau verantwortlich machen möchte. Davis Mitchell behauptet hierin, durch die Fehlfunktion des Automaten habe seine Frau - in einer schicksalhaften Verkettung - schließlich den tödlichen Verkehrsunfall erlitten. Die Post wird in der Snack - Automatenfirma von einer Sachbearbeiterin mit dem Namen Karen Moreno bearbeitet, die selbst beinahe eine Seelenverwandte ist und die sehr persönlichen Briefe Mitchells nachvollziehen kann.

Wie es auch nicht anders sein kann, entwickelt sich eine inne Beziehung zwischen den beiden Menschen. Mitchell lernt schließlich die zunächst Unbekannte persönlich kennen. Mit ihrer Hilfe und der ihres pubertierenden Sohnes gelingt es ihm, sich wieder zu fangen. Er startet mit ihnen zusammen ein neues Leben,; nicht aber, um zuvor den Rest seiner alten Wohnungseinrichtung zusammen zu kloppen.

Nun, ja, Gyllenhaal, der bereits auf eine 25 - jährige Schauspielergeschichte verweisen kann, hat sich nicht erst seit dem Erfolgsstreifen " Brokeback Mountain, in dem er einen homosexuellen Cowboy spielt und damit an dem US - amerikanischen Unfehlbarkeitsimage der Western - Helden von einst und jetzt, kratzt, hat auch diese Rolle eines vom Schicksal Gebeutelten, hier gut ausgefüllt. Das Klischee hafte an dem Film bleibt somit ein wenig im Hintergrund. Auch die Allerweltsstory, dass ein Mensch durch den Verlust eines Partners oder Familienangehörigen vollends aus der Bahn des eigenen Lebens, dass zudem auch noch bürgerlich, bieder, aber erfolgreich gestaltet werden konnte, dürfte nicht gerade der Brüller sein. Ende gut, alles gut. Dabei kracht es aber noch einmal ordentlich im Gebälk.

Und weil ich nicht durch die Geschichte, die der MDR Aktuell - Kinofan Peter Beddies am letzten Donnerstag kurz vorstellte, zu dem Streifen recherchiert habe, sondern eher wegen der mir durchaus bekannten Musik der einstigen Rockband " Free ", dürfte das US - Machwerk, dann doch ein paar Zeile wert sein.


https://de.wikipedia.org/wiki/Demolition_%E2%80%93_Liebe_und_Leben


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https://de.wikipedia.org/wiki/Jake_Gyllenhaal


" Free " und " Mr. Big ", Live auf dem Isle of Wight - Festival 1970:





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