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Dienstag, 28. Juni 2016

Eine Nordland - Reise mit dem Wohnmobil 1988 - Teil I: Vom Flekkefjord über Evje nach Haukligrend .




Wer eine Nordland - Reise plant, vorbereitet und durchführt, der sollte einen Faktor dabei mehr als großzügig einkalkulieren: die Zeit. Nichts ist schlimmer, als die jedem mobilen Urlauber latent mit gegebene Hast und Eile. Insbesondere bei dem Bereisen der skandinavischen Länder mit dem Wohnmobil oder Caravan, sollte der Tourist seine Routen zeitlich sehr ausschweifig fest legen. Zum einen, weil die Reisewege zwar längst gut oder akzeptabel ausgebaut sind, aber dennoch mit unseren hiesigen Streckenführung nicht vergleichbar sind, zum anderen aber, weil das Land ein Fülle von atemberaubenden Landschaftseindrücken vermittelt. Wobei hier Norwegen durch die abwechselungsreichen Landstriche und den Wechsel von Meer, Bergen sowie lokalen Sehenswürdigkeiten, sich besonders hervor hebt.

So hatten wir die erste Nacht am Rande der Hafenstadt Kristiansand gut, vor allem schlafend, verbracht, ehe wir - nach einem deftigen Frühstück - den Motor zu der geplanten Fahrt zum Flekkefjord anließen. Aus dem Reiseführer, den ich mir 10 Jahre zuvor zugelegt hatte, wusste ich, dass der Flekkefjord mit dem aus den typischen Holzbauten  im Altstadtkern  zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten Südnorwegens zählt.

Die zum Fylke Vest - Agder zählende Kommune wird deshalb gemeinhin auch als Klein - Amsterdam bezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flekkefjord


Nach der Stippvisite an dem süd - westlichen Zipfel des Landes, ging es weiter über die E 39 in Richtung Evje. Die längst sehr gut ausgebaute Strecke führte uns durch mehrere Maut pflichtige Tunnel. Für das Passieren waren allerdings nur 5 Kronen, das entsprach einst etwa einer Deutsche Mark. Dafür blieb die vormals umständliche Umfahrung der Bergkette, die neben dem gleichnamigen Fjord, die Stadt umringen. Dennoch ist die E 39 alles andere, als eine einfache Route. Eine Unzahl an Serpentinen, scharfen Rechts - und Linkskurven sowie Abschnitten, die ohne Stand - oder Pannenstreifen verlaufen, kommen auf den Autofahrer zu. Hier heißt es eben: Ruhe bewahren und im 2. Gang mit 30 Km/h, die rechte Außenseite des Betonstreifens nutzend, stoisch weiter fahren. dafür entschädigt  die Natur und das Wetter war durchgängig sonnig.

Nach zirka 2 1/ 2 Stunden hatten wir den Ort Evje erreicht. Der Ort soll etwa 3500 Einwohner haben und zählt, anders als die Stadt Flekkefjord nunmehr zu der Fylke ( Provinz oder Regierungsbezirk ) Aust - Agder. In Evje legten wir eine Mittagspause ein und stärkten uns mit dem selbst gemachten Kartoffelsalat und Würstchen. Anschließend fuhren wir zu dem Fennefoss, einem Wasserfall. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Fennefoss ).
Der etwa acht Meter hohe Wasserfall des Flusses Otra ( https://de.wikipedia.org/wiki/Otra ), einem 254 Kilometer langen Fluss, der durch den Südwesten Norwegens, durch das Sedestal (  https://de.wikipedia.org/wiki/Setesdal ) bis nach Kristiansand fließt, wo er in den Skagerrak mündet, its bekannt durch die Lachszucht und das Lachs angeln
(  https://de.wikipedia.org/wiki/Evje ).


Das Wetter trübte sich ein und es begann sogar zu regnen. Doch unserer Urlaubsfreude konnte dieses keinen Abbruch tun, wir fuhren weiter in Richtung Haukligrend.

Hatten wir zunächst nur 112 Kilometer von Flekkefjord nach Evje auf der E 39 und der Straße 42 / Staatsstarße 9 zurück gelegt, so warteten jetzt weiter 174 Kilometer auf dieser Route und eine Fahrtzeit vom mehr als 3 1/ 2 Stunden auf uns.

Haukligrend, dass jetzt wieder Haukeli heißt, liegt in der Fylke Telemark und hat nur einige hundert Einwohner und zählt zur Kommune Vinje, die mit einer Vielzahl von kleinen Orten in etwa 3. 200 Einwohner umfasst. Hier besichtigen wir das Wasserkraftwerk, dass nur wenige Kilometer von dem Ortskern entfernt liegt und bereits von der Straße aus deutlich sichtbar ist ( https://de.wikipedia.org/wiki/Haukeli ).


In Haukeli treffen sich die süd - westlich verlaufende Riksvei ( Reichsstraße / Staatsstraße ) 9 und die E 139 der so genannte Haukelivegen, der in manchen Jahren wegen riesiger Schneemassen bis zu 8 Monate gesperrt bleibt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Haukelivegen ).




Wir fuhren nun auf der länst Schnee freien E 134 in Richtung Odda, wo wir einen Campingplatz mit Komfort und vor allem natürlich Duschen ausgemacht hatte,


http://images.google.de/imgres?imgurl=https://www.welt-atlas.de/datenbank/karten/karte-1-862.gif&imgrefurl=https://www.welt-atlas.de/karte_von_s%25C3%25BCdnorwegen_1-862&h=1198&w=950&tbnid=gR17XnhdBS6GMM:&tbnh=90&tbnw=71&docid=8A5ZZRMEPrCF3M&usg=__rghve_BVuV8-wgUh2UwD5UsWcug=&sa=X&ved=0ahUKEwjL9r-DiMvNAhWG0xQKHb3QBnkQ9QEIIDAA














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