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Dienstag, 28. Juni 2016

Euro - France 2016: Aus 24 mach 16; aus 16 mach 8 - das große Sterben beginnt.



Da sage doch noch ein Fußballfreund, dass im Nachbarland, der Grand Nation, bei der Europameisterschaft der Fußballnationalmannschaften, kein guter Sport gezeigt wird.
Nachdem aus dem 6 Gruppen alle Viertplatzierten und zudem die schlechtesten Dritten ihren Abflug vor nehmen mussten und deren Berufsspieler jetzt in den wohl verdienten Sommerurlaub starten dürfen ( die schwedische Erstliga beginnt allerdings bereits am 10. Juli mit dem letzten Spieltag der Hinrunde - http://www.weltfussball.de/wettbewerb/swe-allsvenskan/ - und unsere Nachbarn aus dem Alpenland startet am 23. Juli in die neue Saison, die türkische Süper Lig indes wird beinahe 1 Monat später, nämlich am 19. August 2016 eröffnet ), hieß es für die übrig gebliebenen Teams: Antreten zum Shoot Out!

Das wohl schwächste Spiel des Achtelfinals bestritten die Mannschaften von Wales und Nordirland. Das war eher Fußball zum Abgewöhnen. Nun, ja, alle Akteuere sind keine Freizeitkicker, die ihr sichtbares Übergewicht, zugelegt durch Alkohol und fettes Essen, nun auf dem Platz abtrainieren wollten. Im Gegenteil: Sämtliche Spieler sind Profis. Doch, dieses allein macht noch kein gutes Team aus. Und so quälten die beiden Formationen den Zuschauer mit einem Fehlpass - Festival. Am Ende hieß es 1:0 für die Waliser.
Schade nur, dass die sangesfreudigen Nord - Iren nun nicht mehr zu hören sind.

Zuvor aber, bestritten die Auswahlen von Polen und der Schweiz das erste Achtelfinalspiel. Eine Begegnung auf Augenhöhe, wie es im Kommentatoren - Kauderwelsch heißt, Polen ging in Führung durch einen Treffer von " Kuba " Blaszczykowski, ehe der Schweizer Shaqiri mit einem Kunstschuss den Ausgleich erzielen konnte. Die polnischen Nachbarn stellten nach dem 1:0 und der Halbzeitpause, aus unerklärlichen Gründen, das Fußball spielen ein. Mit Glück retteten sie sich in die Verlängerung und das Elfmeterschießen.
Das nun ausgerechnet der Ex - Gladbacher Granit Xhaka seinen Elfmeter in Form eines Flankenversuchs versemmelte, sei ihm verziehen. Der psychische Druck für den künftigen Arsenal - Akteur war wohl zu groß.
So fuhren die Eidgenossen eher unverdient in den Sommerurlaub. Eigentlich schade.

Das dritte Spiel des Samstags bestritten dann ab 21.00 Uhr die Teams von Kroatien und Portugal. Die spielstarken Kroaten mühten sich über mehr als 90 Minuten vergeblich, die Mauer - Taktik der mannschaftsdienlich agierenden Portugiesen auszuhebeln. Doch ein Erfolg war ihnen nicht beschert. So kam es, wie es häufig in solchen Begegnungen kommt: Die Portugiesen und ihr " Mega " - Star Ronaldo fuhren gegen Ende der Verlängerung eine Konter und erzielten das einzige Tor. CR 7 war nicht wieder zu erkennen. Er ordnete sich vollends den vom Trainer ausgegeben, taktischen Zwängen unter und ließ sein Ego in der Kabine. das war gut so, denn bislang hatten seine Kollegen mit der Umsetzung des CR 7 - Kults in den Vorrundenspielen wenig Glück.
Leider gelang es den kroatischen Kickern kaum, die Defensive der Portugiesen in Verlegenheit zu bringen.  Die clevere, nicht die bessere Mannschaft aus Portugal zog deshalb in die nächste K.O. - Runde.

Der Sonntag, der 26. Juni 2016, sollte der Tag der Wahrheit für die bundesdeutsche Auswahl werden. Es musste gegen die Slowenen antreten. Einige Wochen zuvor gab es ja die 1: 3 - Niederlage in der Wasserschlacht von Augsburg, die bekanntlich mit Fußball wenig zu tun hatte.

Drei Stunden vorher jedoch, bekamen es die Gastgeber aus Frankreich mit den Kickern aus Irland zu tun. Vor dem rappelvollen Rängen des Stadions in Lille gab es gleich einen herben Dämpfer für die Träume der Trikolore - Spieler. Die Iren gingen, unter dem lauten Jubel ihrer mit gebrachten, sangesfreudigen Fans, mit 1:0 in Führung. Ein Foulelfmeter brachte Irland in Front.  Dann gab es eine mächtige Gardinen - Predigt in der Halbzeit von Didier Deschamps, der kleine Wirbelwind Griezman drehte binnen 3 Minuten von der 58. bis zur 61. das Spiel,; hätte sogar einen Hattrick erzielen können und die französische Equipe ging als Sieger vom Platz, vor allem auch, weil der Ire Duffy, diesen in der 66. Minute wegen einer Roten Karte verlassen musste. Griezman gut = Ende gut???

Das durfte dann auch Bundes " Jogi " nach 80 Minuten in der Partie gegen das kleine  Slowenien konstatieren. Ehrlich gesagt: Wer hat einen einen klären Sieg der DFB - Millionäre nicht geglaubt? Nur noch Berufspessimisten aus den Reihen der AfD - Anhängerschaft, Diese strafte der FCB - Profi Jerome Boateng mit einem Gewaltschuss Lügen. Von wegen, der sympathische Jerome sei als Nachbar von kalk - weißen Bleichgesichtern nicht wohl gelitten. Wir lieben ihn doch alle, weil er ein klasse Abwehrspieler ist. Dann folgte das 2:0 durch Mario Gomes. Der Zurückberufene ließ keine Zweifel aufkommen, dass seine Nominierung bislang mehr als gerechtfertigt ist. Super Mario knipste gegen das Abwehrbollwerk aus dem hoffnungslos unterlegenen EU - Staat mit den wunderschönen Landschaften.
Nach der Halbzeit stellte Julian Draxler mit einem vehementenSchuss aus der Drehung das 3:0 Endergebnis her und setzte seiner prima Leistung , das Sahnhäubchen drauf.
Der bundesdeutsche Fußballfan durfte voll zufrieden sein. Wenngleich der Spielverlauf dann doch eher - mangels Torchancen des Gegners - wie ein typischen Einbahnstraßen - Spiel aussah.

Im Abendspiel standen sich die Teams von Ungarn und Belgien gegenüber. Eigentlich wurde vielen Ortes mit einer so genannten " engen Kiste " gerechnet. Doch die Belgier drehten richtig auf und schickten die weit unterlegenen Ungarn mit 4:0 zurück in die Puszta. Die Auswahl von Marc Wilmots zeigte gut klassigen, technisch anspruchsvollen und laufintensiven Fußball. Eden Hazard, der zunächst verschmähte Profi des FC Chelsea, wuchs über sich hinaus und entschied die Begegnung durch eine hervorragende Leistung in der 2. Halbzeit. Ungarn hatte hier nichts mehr entgegen zu setzen und schied völlig verdient aus. Dennoch waren die Mannen von Bernd Storck eine Bereicherung des Turniers.

Es folgten am Montag, den 27. Juni ab 18.00 Uhr die beiden letzten Achtelfinals. Zunächst kam es zu einem angeblich vorweg genommenen Endspiel zwischen Spanien und Italien. Nö, das wäre eigentlich des Guten zu viel gewesen, hätten sich beide Teams erst im Finale Guten Tag gesagt. Und, nö, es war kein hoch klassiges Spiel, weil die Garde der älteren Herren aus Italien und Spanien ( immerhin der Titelverteidiger und Ex - Weltmeister von 2010 ) zu oft Standfußball zelebrierten. Aber, vor allem ein Nö, weil die Iberer mit der Defensiv - Taktik der Azzuris nie zurecht kamen. Planlosen Ballgeschiebe gegen effektiv verteidigende und ihre wenigen Gelegenheit nutzende Italiener, kann nie zum Erfolg führen. So trafen die Männer aus dem Stiefelland zwei Mal; die Spanier nicht.
Der Angstgegner darf sich nun - wie bereits befürchtet - mit der Löw - Truppe messen. Open End???

Die eigentliche Fußball - Sensation, das Schmankerl, das Husarenstück schlechthin, lieferten die Mini - Isländer ab. Und dieses ausgerechnet gegen die Millionäre aus dem Mutterland des Fußballs, aus England. Wer geglaubt hatte, die pomadig aufspielenden " Super " - Kicker von ManU, Man City oder Arsenal, sie würden die Nobodys von dem kleinen Inselstaat mal eben im Vorbeigehen massakrieren, sah sich getäuscht. Klar, dass 1:0 durch die Foulelfmeter des Oldie Wayne " Straßenköter " Rooney, nach nur 4 Minuten deutete zunächst auf ein erwartetes Ergebnis dieser beiden ungleichen Gegner hin, doch bereits 2 Minuten später schlugen die wackeren " sons " zurück und erzielten mit einem exzellent vorgetragenen Angriff den Ausgleich. Was dann passierte, kann ein Fußball - Bewanderte nur mit heftigen Kopfschütteln quittieren. Der Underdog ging mit 2:1 in Führung und sah sich englischen Spielern gegenüber, die offensichtlich Blei in den Knochen hatten. Als nach 18. Spielminuten die Isländer in Führung gingen, hatte das Mutterland des Rasensports noch alle Zeit der Welt, nämlich mehr als 72 Minuten, um den Ausgleich zu erzielen und sogar das Spiel zu entscheiden. Doch: Es geschah nichts dergleichen. Tölperlhafter, von Fehlpässen, Unkonzentriertheiten und haarsträubenden technischen Fehlern begleiteter Alibi - Angriffsfussball der Engländer führte zum sensationellen Knock Out in Nizza. Vielleicht hatten die Ballsport - Millionarios schon den Urlaub gebucht?
So spielte sich Island und ihre Helden, ihre tapferen Söhne, nicht nur in die Herzen Fußball - Europas, sondern setzte einen markanten Punkt in die Fußball - Historie.
England Out!

Wie formulierte es der sehr gut kommentierende Tom Bayer richtig? " Nach dem Brexit, nun der Exit! " So is´et!

Der EM - Glotzer darf nun ab Donnerstag den Viertelfinals entgegen fiebern, die da lauten:

Polen gegen Portugal

Wales gegen Belgien

Deutschland gegen Italien

Frankreich gegen Island.


Ohne England und alledem, oder, um es in die Worte des einstigen Auswahlspielers der Three Lions, Gary Lineker zu fassen:



Seems we're desperate to get out of Europe in all ways.



  

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