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Freitag, 1. Juli 2016

Der letzte Spargel 2016.




 Es gibt das so genannte Saison - Gemüse, Einst, als mehr als die halbe Nation zu den Selbstversorgern, den Nebenerwerbslandwirten oder auch Kleinbauern gehörte, war klar abgegrenzt, wann welche Gemüsearten gepflanzt, gesät und geerntet werden konnten. Heute ist dank der industriellen Massenproduktion und den Wirtschafts - und Handelsbeziehungen zu fast allen Ländern dieser Welt, darauf keine Rücksicht zu nehmen. Da gibt es Erbsen aus Konserven, Rotkohl aus der Tiefkühltruhe oder importierte Tomaten aus holländischen Gewächshaus - Batterien nahezu rund um das Jahr.

Dennoch können einige Gemüsesorten nicht in den Wintermonaten frisch gekauft werden, weil deren künstlich - industrieller Anbau zu kostspielig wäre und es wohl auch deshalb zu wenig Abnehmer gebe. Hierzu zählt das königliche Gemüse, der Spargel oder - lateinisch - Asparagus,

Die Spargelernte ist in den mitteleuropäischen Gefilden von Anfang März bis Ende Juni möglich. Dass ab dem Johannistag, den 24. Juni eines Jahres, dann der eigentlich letzte Abstich erfolgt, kann in den Zeiten der Massenproduktion des Gemüsespargel, nur als Richtschnur gesehen werden. Je nach Wetterlage und Anbaugebiet, kann Spargel auch noch ein bis zwei Wochen danach gekauft werden. Allerdings dürfte dieser dann nicht mehr Ernte frisch sein. Trotzdem schmecken die heimischen Sorten auch in den letzten Junitagen noch.



https://de.wikipedia.org/wiki/Gem%C3%BCsespargel




https://de.wikipedia.org/wiki/Johannistag



Da hatten wir in der letzten Woche doch noch das Glück, in einem Supermarkt um die Ecke 500 Gramm des edlen Gemüses zu kaufen. Es war das  letzte, in Plastefolie eingeschweißte Bund. Nach kurzem, durchaus fachmännischem Beschauen, wanderte die Packung für knapp unter 3 Euro in den Einkaufswagen und anschließend in das Gemüsefach unseres Amerikanischen Kühlschranks.

Da lag das edle Gemüse, von zudem wahre Wunderwirkung in Bezug auf die Libido des Mannes, ausgehen sollen, dann einige Tage brach herum. Just am 1, Juli erinnerte ich mich an das letzte Bund des Belitzer Spargel. Ich kramte es aus dem Gemüsechale hervor und machte mich an die Putz - und Kocharbeit.

Nach knapp 20 Minuten lagen die Stangen im Wasser. Ich legte eine halbe Zitrone hinein, eine Prise Salz kam hinzu. Später dickte ich die zerstückelten Spargelstangen mit 2 Päckchen Fertig - oder Tütensuppe von Knorr ( Spargel - Cremeuppe ) an, fügte einige Gramm Butter und Schnittlauch ( aus dem Glas, trocken ) sowie erneut etwas Salz und Zucker hinzu - fertig!

Dass es auch dem Hackbrett nach meiner Schneide - und Putzarbeit wild aussah, tat den Kochkünsten keinen Abbruch. Schließlich gibt es frischen Spargel erst in 9 Monaten wieder. Es sei denn, der Gaumen nimmt mit der Konservenware vorlieb. Na, gut, wohl eher nicht.

Dazu: Hans . Joachim Roedelius und " Johanneslust "


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