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Mittwoch, 27. Juli 2016

Heidelbeerernte




Da meint der Sommer es aber doch gut mit uns. Nach den Unwetter - Chaos - Tagen im Mai und Juni, war der Juli doch  - von einigen, lokalen Ausnahmen einmal abgesehen - richtig lieb zu dem Mitteleuropäer. Weil es im Mai aber keine Frosttage gab, es richtig plästerte und dann auch noch ordentlich warm wurde, konnten die Bäume, Sträucher und Büsche ungezügelt wuchern. Wer als Gartenbesitzer oder begrünter Grundstückseigentümer nicht seiner Passion nach einem Ziergarten mit Englischen Rasen, praktisch - quadratischen Beeten und adrett geschnittenen und wohl geformten Zier - oder eventuell Nutzgehölz, nachjagt, dem ist es wurscht, ob nun ein Baum eine nicht symmetrische Krone entwickelt hat, ein Strauch über die Wegumrandung wächst und ein Busch eher in die Breite als in die Höhe wächst.

Vor dem Hintergrund eines Naturgartens lassen sich dann prima die verschiedenen Wachstums - Blüte - und Fruchtentwicklungsphasen beobachten.

So auch bei unseren beiden Heidelbeersträuchern. Ihre Blütezeit begann in den ersten beiden  Maiwochen, nachdem sich zuvor viele, eher noch zarte Blätter entwickelt hatten.
Nach dem Ende der Blüteperiode sahen die beiden Gewächse eher unscheinbar aus. Das änderte sich dann jedoch schlagartig in den letzten Junitagen. Die so genannten Nutzgehölze entwickelten unterhalb der elliptischen Blätter, kleine Fruchtkugeln.

Im Vergleich zu dem Vorjahr waren es beinahe Unmengen. Diese grünen Kügelchen wuchsen nicht nur ständig, sondern sie färbten sich ab Mitte Juli in ein helles, dann dunkles Blau. jetzt wurde es Zeit, sie zu kosten. Nun, der Geschmack entspricht nicht jenem, den die längst in den Obstauslagen der Supermärkte kredenzten Kulturheidelbeeren, die ja bekanntlich als Kreuzung zwischen der mitteleuropäischen und eurasischen Bickbeere mit der nordamerikanischen Blaubeere, nicht nur wesentlich größer ist, sondern dann wohl ertragreicher. Schließlich muss die Plantage jene Anpflanzungen bezahlen und später unterhalten, ehe die Ernte beginnt.
Und diese ist lohnintensiv. Weshalb ein 125 bis 200 Gramm - Schälchen zwischen 1,50 € bis zu 2,50 € kosten kann.

Unsere Blaubeeren sind indes beinahe umsonst. Sie bedürfen allenfalls der leichten botanischen Pflege, indem diverse Unkräuter an ihnen entfernt und einige Kannen Regenwasser an den mit Bodendecker bewachsenen Stamm gegossen werden.

Nun, ja, Hobby ist nicht Beruf und Beruf bedeutet als Landwirt, dass Geld verdient werden muss. Und weil den Bickbeeren - so ganz nebenbei - nicht nur heilende Wirkung nachgesagt werden ( laut NABU wussten die alten Römer bereits, dass diese Beerenart gesund ist und Krankheiten lindert ), sondern es in der Tat " Diät " - Rezepte hierzu gibt, habe ich in den letzten Tagen fleißig geerntet. Deshalb gilt vermehrt das Motto:

Aus Grün mach Dunkelgrün; aus Dunkelgrün mach Blau = Blaubeere. Lecker!


Dazu der olle Fats, der " Fette " Domino und sein Klassiker " Blueberry hill " - Auch wat für den Gaumen und dat Musikherz:

   




https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelbeere

1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

na dann guten appetit! ;o)