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Mittwoch, 20. Juli 2016

Unister kaputt?



Helle Aufregung in der sächsischen Konkurrenz - Metropole Leipzig. Nicht etwa deswegen, weil die RBler ein Testspiel gegen den einstigen DDR - Oberligaklub und jetzigen Tabellenfünfzehnten der Oberliga Nordost, den 1. FC Frankfurt mit 10:0 gewann und dabei von Schwachköpfen aus dem Umfeld des Vereins zu einem unfreiwilligen Arbeitseinsatz auf dem Rasen genötigt wurden. Auch nicht deshalb, weil die exorbitant hohen Parkgebühren auf dem dortigen Messe - und Congress Center um 10 Eurocent je angefangene 10 Minuten gesenkt werden konnten. Und schon lange nicht, weil das Gerücht, die Messestadt habe über den MDR nun endgültig ein neues " Tatort " - Ermittlungsduo bei der alten Tante ARD angemeldet, sich als reine Sommer - Ferien - Ente erwies.

Nein, es geht seit 2 Tagen um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Um viele Jobs, die in Sachsen ja bekanntlich eher rar gesät sind.

Am 14. Juli verstarb der Begründer der Firma Unister, Thomas Wagner, die von Leipzig aus diverse Internet - Portale betreibt, bei einem Flugzeugabsturz über Slowenien.
Daraufhin meldete die verbliebene Geschäftsführung bei dem Amtsgericht Leipzig die Insolvenz des Unternehmens an.

Wagner und sein virtuelles Imperium waren zu Lebzeiten nicht unumstritten. Ihm wurden einst unlautere Geschäftsmethoden und sogar ein betrugsartiges Geschäftsgebaren vorgeworfen.

Die Medien berichteten seit zirka 2012 in schöner Regelmäßigkeit über unlautere Geschäftsmethoden sowie über eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Wagner und weitere Verantwortliche in seinem Hause.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Wagner_(Unternehmer)



https://de.wikipedia.org/wiki/Unister

Neben diesen - eher unappetitlichen - Randerscheinungen seiner unternehmerischen Aktivitäten, verstand es Wagner, sich werbewirksam in das Gedächtnis der ahnungslsoen " Geiz - ist - geil " - Protagonisten und urlaubswütigen Durchschnittsmichel zu brennen. Als er einst die Fußball - Ikone Michael Ballack ( engl. , phon: Maikel Bälläck ) und später den " Dicken ", den Ex - Bayer Leverkusen - Manager  Rainer Calmund für seine Medienauftritte gewinnen konnte.
Flugs wurde die Internet - Plattform " Ab - in - den - Urlaub.de " zu Wagner´s Markenführer.

Nun, eine Geschäftsidee muss per se nicht anrüchig und das Geschäftsmodel nicht von strafbewehrten Handlung begleitet sein. Erfolgs - Geschichten in der großen weiten Welt der kapitalistischen Wirtschaftsordnungen gibt es zuhauf. Bill " Billy " Gates ist hierbei Vorreiter, Steven Jobs war auch so ein Abenteurer und die Liste lässt sich über Warren Buffett bis hin zu dem schwachköpfigen, nationalistisch und rassistischen Sprücheklopfer Donald " Duck " Trump fort setzen. Da ist Wagner nur ein kleines Licht im unendlichen Kosmos der leuchtenden Sterne.

Nun ist er nicht mehr unter uns. Und weil er in der Vierten Dimension herum geistert, können seine - wohl von ihm zu Lebzeiten - eingesetzten Bevollmächtigten mit dem Gestrüpp von Firmen, Beteiligungen und Gesellschaftsverträgen nicht viel anfangen. Bevor sich ein benannter Vertreter des Verblichenen die eigen Pfoten an der heißen Kartoffel mit dem Namen " Unister " verbrennt, wird lieber Insolvenzantrag gestellt.
Das ist auch billiger, denn die mehr als 1.100 Mitarbeiter/innen werden nun von der ARGE Leipzig bis zu 3 Monate über das gesetzlich vorgesehene Insolvenzgeld weiter verköstigt.

Hat der Insolvenzverwalter sich erst einen Überblick verschafft, wird er in einem Gutachten entscheiden, ob die Wagner´sche Chaise abgewickelt oder weiter geführt werden muss. Bis dahin kann der potenzielle Urlaubs - und Reisewütige sich bei der " Ab - in - den - Urlaub. de " - Plattform informieren.

Wäre doch gelacht, wenn sich hierfür kein Investor findet und den Wagner´schen Privatbesitz nebst Porsche für einen Appel und ein Ei übernimmt. Zu den 500 stink - reichen dieses, unseres Landes, zählte er noch längst nicht. Die aktuelle Liste endet da bei 200 Millionen Euro Privatvermögen ( https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_500_reichsten_Deutschen ). Doch er hätte hier in die Zeit abwarten können, vielleicht wäre dann noch in die Beletage der Multi - Millionäre aufgestiegen?

Nun ist " Unister " kaputt, die sächsische Strafjustiz muss sich nicht mit der Frage, ob Wagner und andere ein gigantisches Betrugssystem aufgebaut hatten, beschäftigen. Das spart Ressourcen und hilft dem Steuerzahler.


" Fiddler Of The Roof " und " If I were a rich man ":




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