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Montag, 25. Juli 2016

" Wir bitten Sie, den Betrag bis zum.... zurückzuführen. " oder: Von den Abzockmethoden der Banken.

Die Banken, die Geldinstitute, die Finanzhäuser, sie haben schon ein sehr eigenwilliges Innnenleben. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass der Kunde dort als König beworben, jedoch als Bettelmann behandelt wird. Dieses Verhalten betrifft jedoch nur für die durchschnittlichen Bankkunden mit einem Girokonto, mindestens einen Ratenkreditvertrag für das rollende Wohnzimmer oder eventuell ein Baudarlehens zu. Der ehernen Grundsatz: " Wer viel hat, der viel darf " ist hier beiden vielen Filialen der nur noch wenigen, unabhängigen Banken nach wie vor aktuell.

Weil sich jedoch in den Zeiten der Computerisierung der Welt, der Massenkommunikation mittels moderner Technologien und der Globalisierung der Finanzmärkte, mit den klassischen Aufgaben der Bank, nämlich Geld einsammeln ( von den Sparern ), Geld vergeben ( an Kunden, die dieses nicht haben ) und Geld verdien ( mit den horrenden Zinsen für das verliehene Geld ) nicht sehr viel Umsatz machen lässt, sind die Bankinstitute dazu übergegangen, die Kunden, die von ihnen eine vermeintliche Leistung erwarten, dafür ordentlich abzumelken.

Das geschieht in mannigfaltiger Weise. Der tattrigen Oma, dem nicht mehr taufrischen Opa oder auch den Dummen, die sich auf dem Markt nicht auskennen wollen, werden Gelder aus der Tasche gezogen, die auf Gegenleistungen beruhen, die gar nicht erbracht worden sind.

Wir Juristen nennen dieses Betrug; die Banker, die zumeist höllischen Respekt vor uns haben, weil unser BGH oder auch untergeordnete Gerichte den Bankern regelmäßig wegen unlauterer Geschäftsmethoden den Allerwertesten versohlen, versuchen sich in einem fachbezogenen Kauderwelsch. Das sich in Termini, wie " Kompaktkosten ", " Individual - Kontoführungsgebühren " oder " Kosten der Basiskreditkarte Silber oder Gold " Fach - Chinesisch versteht ein Außenstehender nur dann, wenn er auf die quartalsmäßige oder die jährliche Kontoabrechnung sieht.

Dort können dann schon mal zwischen 24 € bis 178,20 € je Jahr anfallen. Hinzu kommen saftige Zusatzgebühren für Einzelüberweisung von 0,70 € bis 1,90 € je Buchungsfall. Weiterhin werden von 10 € bis zu 84 € Girokartengebühr fällig. Das läppert sich.

Nun hatten die meistens Sparkassen in diesem unserem Lande ab dem 1. Juli 2016 - einige sogar bereits zu Jahresbeginn - eine sogenannte  " Preisanpassung " vorgenommen. Im Klartext heißt das, die Gebühren für alle denkbaren und auch undenkbaren Dienstleistungen werden zum Teil um 30 % erhöht.


http://www.faz.net/aktuell/finanzen/geldanlage-trotz-niedrigzinsen/banken-erhoehen-gebuehren-fuer-girokonto-vergleich-lohnt-sich-14050536.html

http://www.sz-online.de/sachsen/sparkasse-macht-das-konto-teurer-3384432.html


Da lohnt sich ein Preisvergleich im Dickicht der unterschiedlichen Konto - und Kartenarten. Und, siehe da, die Bank mit dem Basketball -  Lulatsch aus dem fernen Amerika als Werbeikone, ist die beste und billigste. Hier gilt allemal: " Geiz ist geil!"
Wir sich also nicht mehr von den Sparkassen, den Konsumentenbanken abzocken lassen möchte, sollte schleunigst das dortige Konto kündigen und zu einer Online - Bank wechseln. Da kennt die unverschämte Abmelkerei gewisse Grenzen.

http://www.girokonto-vergleich.net/vergleich.html

Hach, was waren das für wunderbare Werbeslogan, die uns die damals noch auf das Kerngeschäft fixierten Banken um die Augen und Ohren schlugen:

- " Wir bieten mehr als Geld und Zinsen " ( Volksbanken und Raiffeisenbanken )

- " Wenn´s um Geld geht " ( Sparkassen )

- " Du Papa, wenn ich groß bin, werde ich auf mal Spießer " ( LBS )

- " Für alle, die noch etwas vorhaben " ( Bank24 )

- " Ihr Ziel ist unser Weg ( Citibank )

- " Leistung aus Leidenschaft "  ( Deutsche Bank )

- " Manche Dinge ändern sich " ( Citibank )

- " Mit dem grünen Band der Sympathie " ( Dresdner Bank )

- " Raifeisenbank, meine Bnk " ( Raiffeisen Banken )

- " Targobank, so geht Bank heute " ( Targobank )

- " Steigern Sie jetzt Ihren Ertragswinkel " ( Deutsche Bank )

- " Vertrauen ist der Anfang von allem " ( Deutsche Bank )

- " Commerzbank, die Bank an Deiner seite " ( Commerzbank )

- " Wir machen den Weg frei " ( Volksbanken - Raifeisenbanken


https://de.wikiquote.org/wiki/Werbespr%C3%BCche


Und so verschwurbelt, wie die Werbebotschaften von damals und heute, ist allerdings auch das Vokabular der Banken und deren Mitarbeiter. Wer weiß denn schon, was unter:

- Abgeltungssteuer

- Ablösekredit

- Ausfallquote

- Cashpool

- Cashgroup

- Effektivzins

- Einlagensicherung

- Nominalzins

- Referenzkonto

oder ähnlichen zu verstehen ist?



http://www.finanzclix.de/glossar


Und so kann sich dennoch jeder Bankkunde immer gerne daran erinnern, dass die ach so guten und liebenswerten Banken eine besondere Eigenart aufweisen, wenn es darum geht, den Kunden zunächst nur dezent daraufhin zu weisen, dass er sein Konto überzogen oder den so genannten Dispositionsrahmen überschritten hat.

Ein netter Brief mit diesem oder ähnlichen Inhalt kam dann regelmäßig Montagsmorgens auf meinen Schreibtisch:





Die Formulierungen waren inhaltlich identisch, die Zielrichtung natürlich auch, nur das Vokabular variierte dabei leicht.

" Wir bitten Sie, die nicht geduldete Überziehung, den Überziehungsbetrag oder den Sollsaldo bis zum.... zurückzuführen ( auszugleichen ).

Oder, um es weniger dramatisch auszudrücken:

Saldo1. italienischer männlicher Vorname, Koseform: Saldino
2. schwierige Turnübung; wird beim saldieren ein Fehler gemacht, spricht man vom Saldo Mortale

http://www.familie-ahlers.de/witze/bank_lexikon.html

Tja, und wenn die Rückführung nicht möglich ist, kündigte die Bank den Vertrag über das Girokonto. Das hieß dann so:

KontolöschungFeuerbekämpfungsvorgang, wenn ein sog. Kontentrog Feuer gefangen hat

In disem Sinne: " Ein don´t want your money " von " Chicago " aus dem Album " Chicago II " ( 1971 ):



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