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Donnerstag, 25. August 2016

Anstoß ist!




Noch knapp 26 Stunden, dann beginnt die 54. Spielzeit der Fußball - Bundesliga. Ab 20.30 Uhr stehen sich am Freitag, den 26. August 2016 die Mannschaften des FC Bayern München und des SV Werder Bremen gegenüber. Bis voraussichtlich zum 20. Mai 2017 darf der Fußballfreund in 34 Spieltagen mit insgesamt 306 Begegnungen, die existenziellen Fragen über Tore, Punkte, Millionen versuchen zu beantworten. Innerhalb dieses Selbstversuchs, dürften indes die Hilfestellungen der so genannten Experten durchaus angenommen werden.

Doch auch hier gilt die einst vom großen Gary Lineker in den Raum gestellte Binsenweisheit, wonach Fußball ganz einfach sei, denn 22 Mann laufen binnen 90 Minuten einem Ball hinterher und - in Anlehnung an Sir Lineker´s Geflügelte Worte - " am Ende gewinnen immer die Bayern"!

Brrrrrrh, Grrrrrrrrrrrrh, Uaaaaaaaaaagh!

Nun gibt es aber daneben noch weitere 17 Vereine, die dieses zu verhindern versuchen. Als da wären:


- BVB 09 Borussia Dortmund:

Dürfte als Bazi - Jäger Nummer Eins gehandelt werden. Musste sich einer personellen Runderneuerung für viel Euronen unterziehen. Trotzdem: Der BVB ist auch Titel - Aspirant. Deshalb: Platz 1 bis 3.

- Bayer 04 Leverkusen:

Vor vielen Jahren als " Vize - Kusen " verhohnepiepelt. Damit wären die Werksmannschaftsprofis in der anstehenden Saison hoch zufrieden. Doch: Leverkusen gurkt wohl eher im gesicherten, oberen Tabellendrittel herum und könnte an einen CL - oder EL - Platz kratzen. Platz 3 bis 5.

- VFL Borussia Mönchengladbach:

Der Verein aus der Großstadt mit dem längsten Namen in der BL. Ansonsten hat der VFL den Umbruch von der Favre´- Ära zu Andre´Schubert wohl schadlos, eher sogar glänzend, überstanden. Sollten die Gladbacher die Leistungen aus den letzten halben Jahr konservieren können, wird es vielleicht - ohne Qualifikationsspiele - zu einem CL - Platz reichen. Platz 3 bis 4.

- FC Schalke 04:

Die Gelsenkirchener zählen zwar seit Jahren zu den großen 5 in der Bundesliga, konnten aber trotzdem nicht so richtig überzeugen. Gerissen wurde weder auf nationaler - noch auf internationaler Ebene irgendetwas. Die Zeiten der großen Visionen, wie unter Rudi Assauer ,sind längst vorbei. Eher Handwerksgeselle, denn Meister - Aspirant. Platz 5 bis 7.

- 1. FSV Mainz 05:

Der Klub aus der Fassenacht - Stadt und dem Sendezentrum des Zweiten, mit dem ich nie besser gesehen habe, weil Fußballspiele leider auch von solchen Quasselköppen wie Rethy und einst Reif kommentiert wurden, hat sich gemausert. Allerdings nur in der vergangenen Saison. Weder Fisch, noch Fleisch. Also: Platz 6 bis 10.

- Hertha BSC Berlin:

Der Traditionalist, also der mindestens 10 bis 15 Jahre vor 1964 Geborene, könnte die Alte Dame aus Berlin doch ins Herz schließen. Mit Pal Dardai schien ein passender Trainer für die oft launische Diva gefunden zu sein. Doch: Ha - Ho - He ging im letzten Teil der Rückserie 2016 die Puste aus. Zudem wird es nichts mit dem europäischen Fußball in 2016 / 2017. Platz 8 bis 11.

- VFL Wolfsburg:

Die Niedersachsen und ihr Lebenselixier, der VW Konzern schwächelten und werden es wohl immer noch. Hoch ambitioniert und personell mit den dreistelligen Millionen - Etat durch Papa Winterkorn in die vorletzte und letzte Saison gestartet, kam alsbald nur heiße Luft aus den Radkappen heraus. Hecking, Allofs und Co. dürften auch aktuell auf ein Maß knapp über der Grasnarbe zusammen gestutzt worden sein. Nichts wird´s mit der internationalen Präsenz aus der Retorten - Stadt. Platz 7 bis 12.

- 1. FC Köln:

Wer die Kölner nicht mag, ist kein guter Mensch. Ihr Dialekt, der Karneval und ihre charmante Art, auch aus Krisensituationen, dann doch noch einen Gewinn zu machen, lässt sie menschlicher wirken. Der FC ist hier Religion und deshalb wird der Verein auch diese Spielzeit mit ora et labora und dank dem exzellenten Trainer Peter Stöger überleben. Platz 9 bis 12.

- Hamburger Sportverein:

Als gebürtiger Norddeutscher, einstiger Hanseat mit Verfalldatum und SVW - Fan seit 1979, müsste ich jetzt Kübel voller Hohn und Spott über den Rivalen aus der schönsten Stadt Deutschlands gießen. Nö, mach´ich net. Weil Hamburch ist Hafen und Hafen ist weltoffen und Weltoffenheit benötigt einen Erstligaverein. Auch wenn es wieder knüppelhart wird. Platz 12 bis 14.

-  FC Ingolstadt:

Die zweite Spielzeit wird immer die Schwerste. Erschwerend kommt dabei noch hinzu, dass der Trainer als Aufsteigsheld von vor einem  Jahr, den Klub den Rücken gekehrt hat und einige Spieler vor, mit und nach ihmauch. Markus Kauczinski heißt jetzt der neue " Schanzer " - Regent. Ob es dennoch reichen wird, ist eher fraglich. Platz 13 bis 16.

- FC Augsburg:

Neuer Trainer, neues Glück. In der Tat, hat sich der FCA mit viel Glück vor dem Abstieg in die Liga " Gnadenlos " retten können. Dirk Schuster wird indes nicht nur dieses - vielleicht schon verbrauchte - Glück benötigen, um die bayrischen Schwaben in der Ersten halten zu können. Der Motivationskünstler muss dabei auch alle Register seines Könnens ziehen, sonst droht die Zweitklassigkeit. Platz 13 bis 17.

- SV Werder Bremen:

Tief, ganz tief durchatmen, dann zügig Luft holen und die Daumen bei jedem der 34 Spiele ( vielleicht auch nur 30! ) drücken, an die besseren Zeiten zurückdenken und dabei hoffen, dass aus dem Hühnerhaufen namens Viererkette oder Defensiv - Verbund irgendwann, irgendwie und irgendwo, eine homogene Einheit wird. Sollte Vik(c)tor aus den ersten 10 Spielen keine 15 Punkte holen, dürfte sein Name in den Vereinsanalen Platz finden und er bei der ARGE anklopfen. Ehrlich gesagt: Der Auftritt gegen die Sportfreunde aus Lotte war eine Unverschämtheit. Abhaken, weiter arbeiten und das erste Heimspiel gewinnen. Lebenslang in Grün und Weiß! So is´et. Realistisch aber, dürfte Platz 10 bis 13 sein.

- SV Darmstadt 98:

Auch für die Lilien gilt die Fußballer - Weisheit: Dat dat Zweete Joar, immer dat Schwerste sein wird. Dirk Schuster ist fott. Wat n? Nein, ich sehe die Darmstädter nicht als den Abstiegskandidaten Nummer Eins. Wohl aber, dürfte der Klub nur mit einer soliden Hinrunde und vielen Punkten aus den Heimspielen, überhaupt eine Überlebenschance haben. Der Motor des Darmstädter Fußball - Wunders ist ausgebaut worden, aber das Getriebe in Form der Vereinsstruktur funktioniert noch. Deshalb: Platz 13 bis 16.

- TSG 1899 Hoffenheim:

Aus den einstigen Himmelsstürmern unter Ralf " Professor " Rangnick mutierte der Verein zu einer Truppe von biederen, Rucksack tragenden Grenadieren. Volle Deckung! Achtung! Sprung auf! Marsch, marsch! Von den Vereinshassern einst, als FC " Hopp " oder TSG " Hoppenheim " verspottet, weil der Milliardär aus dem Kraichgau ordentlich Moneten hinein butterte, ist hier aber seit einigen Jahren klar, dass die TSG in dieser Weise, keine ernsthafte Konkurrenz für die großen Fünf darstellt. Auch in der anlaufenden Spielzeit dürften Julian Nagelsmann´s Mannen nicht viel beschicken. Die Personaldecke ist dafür zu dünn und zeigt - bis auf einige Talente - zu wenig Qualität. Somit: Platz 12 bis 15.

-  Eintracht Frankfurt:

Tja, was kann der Fußball - Fan der Eintracht , was darf er ihr, zutrauen? Gute Frage, nächste Frage. Was ist ihr nicht zuzutrauen? Auf jeden Fall, dass die Frankfurter oben an der Spitze mitspielen. Dann wäre das breite oder das gesicherte Mittelfeld. Wohl eher, das sehr breite Mittelfeld. Nach der abgelaufenen Spielzeit konnten die Frankfurter sich nur über zwei Relegationsspiele gegen die " Clubberer "aus Nürnberg retten. Ob es in der beginnenden Saison erst gar nicht dazu oder kommen wird - noch schlimmer - erst gar nicht dazu kommt, weil die Eintracht direkt in die Zweite plumpst, lässt sich nicht vorhersagen. Dennoch tippe ich: Platz 15 bis 17.

- FC Freiburg:

Der Zweitligameister und sein Weinkönig Streich. Nach dem Abstieg, folgte der Aufstieg. Nun folgt aber auch die unbeantwortete Frage, ob die damit verbundene Euphorie im Breisgau ausreicht, um die Klasse zu halten? Einst hat der kleine Klub aus der Schwarzwald - Metropole aus wenig viel gemacht. Da regierte der Oberstudienrat Volker Finke. Dann kamen die Georgier und ihre " Willi / vilis ", jetzt kommt die Jugend und mit ihr die Hoffnung, dass deren Elan und eventuelle Unbekümmertheit, zum Klassenerhalt reicht. Ich weiß nicht, ich weiß nicht, aber hier dürfte sich die Vereinsgeschichte nicht wiederholen. Platz 15 bis 18.

- RasenBallsport Leipzig:

Das oder auch der bundesdeutsche Pendant zum Retorten - Klub aus Salzburg? Nein, aber mit viel Geld und genauso viel Professionalität ist aus dem Nichts, ein Verein aus dem Boden gestampft worden. Ein Graus für viele Traditionalisten unter den Fußball - Anhängern. Nö, warum? Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen, sondern versuchen diese umzusetzen. Und Ralf Rangnick ist durchaus ein Visionär, der mit freundlicher, finanzieller Unterstützung aus Österreich, im fernen Sachsen endlich wieder Erstliga - Fußball zeigen darf. Ich traue den " Bullen " zu, dass dieses eben keine Eintagsfliege wird. Platz 11 bis 14.


Bleibt noch, einige Worte über die Entwicklung auf dem Transfersmarkt, die TV - Übertragungen und den Fußball im allgemeinen zu sagen:

Aus tiefer Abneigung heraus, spreche ich dem rasanten Ansteig von TV - Geldern, Transferssummen und Spieler - sowie Trainer - und Managergehältern eine Überlebenschance ab. Wer die dortigen Stellschrauben überdreht, wird eines Tages einen nicht mehr funktionierenden Mechanismus vorfinden. Die ungesunden Auswüchse in England, Spanien und partiell bei Klubs mit Mäzenen in Form von Oligarchen, wird alsbald zu einem Crash führen. Irrsinnige Millionensummen für mittelmäßige Akteure, die den Klubs später finanziell das Wasser abgraben, sind keinesfalls Anreiz für Spieler, die in ihrer Entwicklung nur deshalb stehen bleiben, weil sie in den Vereinen nicht weiter gefördert werden, denn sie haben keinen Namen.

Auch die TV - Einnahmen auf nationaler und europäischer Ebene haben eine äußerst kritische Entwicklung vollzogen. Wer soll solche Summen aufbringen? Die Rechteinhaber müssen diese Gelder refinanzieren. Dieses geht nur über Werbeeinnahmen und zu erhebende Abonnenten - Beiträge. Mit zunehmender Kommerzialisierung indes, verfliegt die Freude an dem Sport für den wahren Fan, der keinen Klamauk, keine ewigen Werbeunterbrechungen und keine informelle Überfrachtung durch stundenlange Vor - und Nachberichterstattung wünscht. Fußball ist ganz einfach: Es laufen mindestens 22 Mann, drei Schiedsrichter mit, um und neben dem Ball umher, der dann innerhalb von mehr als 90 Minuten, irgendwie auf reglekonformen Weg ins Tor bugsiert werden muss und darüber berichtet für mich seit mehr als 50 Jahren immer noch: Die ARD - " Sportschau ".


        
http://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/vereine/


So ist es und so wird es auch - trotz eines grün - weiß angestrichenen Abos bei " Sky " - immer sein:

" CCS " mit " The Band Played Boogie ":



1 Kommentar:

Octapolis hat gesagt…

dann drücke ich dir die daumen, auf dass der svw nicht gleich baden gehen möge... ;o)