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Samstag, 6. August 2016

Eine Nordland - Reise mit dem Wohnmobil 1988 - Teil XI.: Sundvall, die " Metropole des Nordens ".



Von der schwedischen Stadt Umea aus, verläuft die Europastraße 4 stringent an dem Bottnischen Meerbusen entlang. Wer landschaftliche Abwechselung, wie sie in vielen Fylken, also Regierungsbezirken des Nachbarlandes Norwegen in Hülle und Fülle geboten wird, der kommt hier nicht unbedingt auf seine Kosten. Die Strecke bis zu der, auf jener Route in Richtung Südskandinavien liegenden Großstadt Sundsvall, muss denn eher als öde bezeichnet werden. Dafür lassen sich hier ordentlich Kilometer " fressen ".

Die Mehrzahl der Nordkap(p) - Reisenden favorisieren deshalb die wesentlich kürzere Strecke über die so genannte Vogelfluglinie von Hamburg nach Kopenhagen und von dort nach Schweden ( Stockholm ). Anschließend auf der E 4 über Sundsvall, Umea, Lulea nach Töre, dem finnländischen Städtchen Aavasaksa an der schwedischen Grenze,um nach etwas mehr als 300 Kilometern nach Norwegen bis Alta einzureisen.

Wer aber denkt, er könne die mehr als 2.900 Kilometer in einer Rekordgeschwindigkeit abschrubben, der ist schief gewickelt. Auch diese, um fast 350 Kilometer kürzere ( für uns mehr als 500 Kilometer ) Strecke hat es in sich. Zum einen, weil auch die Route entlang des riesigen Bottnischen Meerbusens nicht ständig geradeaus verläuft, sondern äußerst kurvenreich ist, zum anderen, weil die Route mit Radarkontrollen ( zumeist stationäre Anlagen ) nur so gespickt ist, zum dritten, weil auch hier eine Vielzahl von Getier ( Elche, Rentiere, Auerhähne ) hinter einer Kurve lauern bzw. stehen könnten und zum vierten, weil diese, sehr bekannte Strecke von zig Tausenden Nordland - Reisenden genutzt wird.

Im übrigen gilt der Grundsatz, wonach ein echter Skandinavien - Nordland - Fan mit seiner rollenden Unterkunft nicht rast, sondern langsam und bedächtig fahrend, die wunderbare Natur genießt und dabei nicht Gefahr läuft, in eine jener Radarfalle zu tappen, um alsbald um einige Hundert Kronen / Euro erleichtert zu werden. Die ohnehin strapazierte Urlaubskasse wird damit nicht noch mehr, zudem in unnötiger Weise, belastet. Auch auf die Gefahr hin, dass die längst selbst hoch motorisierten Einheimischen ihn mittels Scheibenwischer - Vogel zeigen - Glühbirne eindrehen - Pantomimik für nicht ganz dicht erklären.

So fuhren wir denn gemütlich den Bottnischen entlang, durch    Sörmjöle, Örnskoldsvik, Docksta, Knäppa, Ullänge, Älandsbro und Härnesand in das mehr als 260 Kilometer entfernt gelegene Sundsvall.

Die mehr als 50.000 Einwohner zählende Stadt liegt direkt am Bottnischen Meerbusen und nahe des geographischen Mittelpunkts des Landes ( Eigenwerbung " Metropole des Nordens " ), der Mittelpunkt im Land der Elche liegt auf dem Flataklocken, einem Berg in der Landschaft Medelpad, westlich von Sundsvall.


https://de.wikipedia.org/wiki/Sundsvall

Ich habe hier noch die riesigen Holzmengen in Erinnerung, die auf dem Wasser zum Flössen trieben. Aber, auch den abartigen Gestank einiger Zellulose - Fabriken in der Nase, die ihre Immissionen in großen Rauchschwaden aus den Schornsteinen bliesen.

Nach dem wir an der Stadt vorbei gefahren waren, hieß es kurz vor dem Örtchen Tupptjärn und nach mehr als 5 Stunden Fahrt - Mittagspause.
Der kleine Ort liegt direkt an einem See, in einem sehr idyllischen Umfeld. Wären dort nicht die obligatorischen Mückenwolken gewesen, wir hätten uns überlegt, dort, in der Nähe der Stadt Söderhamn, Quartier zu beziehen.


https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6derhamn_(Stadt)

So aber fuhren wir noch etwas mehr als 100 Kilometer weiter, um dann auf die E 16 / 68 in Richtung Falun zu fahren. Die Strecke führt durch den Ort Hofors, der knapp 5.600 Einwohner zählt und durch die Spezialstahlproduktion in Europa bekannt ist.


https://de.wikipedia.org/wiki/Hofors


Nach mehr als 40 Kilometern erreichten wir die Stadt Falun, die über 37.000 Einwohner umfasst und vor allem durch die Gewinnung und Verarbeitung von hochwertigen Kupfer einen Namen hat.


https://de.wikipedia.org/wiki/Falun


Hinter Falun und nach mehr als 610 Kilometern und einer Netto - Fahrtzeit von 8 1/2 Stunden machten wir auf dem Campingplatz Främby / Udde Halt. Das heute sehr gut ausgebaute Ressort verfügt über einen Zugang zu einem größeren See. Das bedeutete wieder erhöhter Mücken - Alarm

Aber ein Natur liebender Tourist übersteht auch dieses unbeschadet.


" Eloy " und " Gliding into light and knowledge ":




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