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Montag, 15. August 2016

Gustav Peter Wöhler: So grausam singt er gute Lieder!



Die Meute der teil - erwerbslosen Schauspieler, Moderatoren und sonstiger, über die Zwangsgebühren alimentierter Freiberufler ist riesen groß. So groß, dass der Durchschnittskonsument die eigentlich Namenlosen zwar häufig an ihren Gesichtern erkennt und - weil die selben Fratzen in unregelmäßigen Zeitabschnitten ständig wieder kehren - sich dann irgendwie doch deren unbekannte Namen merkt. Nach dem Grundsatz: Viel hilft viel, werden sie bei den vielen Eigenproduktionen, insbesondere den öden Krimis, pro rata tempori, bei der Verteilung des Milliarden schweren Gebühren - Kuchens mit bedacht.

Aus der Horde der TV - Gesichter gibt es dann auch noch den einen oder anderen Protagonisten, der sich mit der Musik versucht. Das teutonische Freizeit - Elixier des Wein, Weib und Gesang, wird hierbei auf eine Ebene der völligen Talentfreiheit herunter gebrochen. Dieses bedeutet dann, dass nicht das Können, sondern nur der Name zählt.

Zu den Vertretern dieses unsäglichen Auswuchses niedereren Kunstgenussen zählen solche Nischen - Sänger, wie Axel Prahl, Heike Makatsch, Nora Tschirner, Uwe Ochsenknecht, Barbara Schöneberger oder auch Reinhold Beckmann. Diese Versuche, sich in die Welt der Badewannen - Sangeskünste zu begeben hat allerdings eine längere Tradition.
Vor diesen Damen und Herren ohne Stimme und frei von jedweden Talent zum Singen, haben sich solche Größen, wie Curd Jürgens, Heinz Rühmann oder Romy Schneider schon versucht. Auch bereits betagte Männer, wie Volker Lechtenbrink, Thomas Fritsch und turbo - geliftete Schabracken, wie der Kohl / CSU - Fan Uschi Glas versuchten ihre Sangeskünste in klingende Münze umzuwandeln.


http://www.swr.de/swr4/rp/musik/von-der-leinwand-auf-die-buehne-singende-schauspieler/-/id=263336/did=17126938/nid=263336/4xhbzt/

Es bliebt bei den Versuchen. Und das war, ist und bleibt auch gut so. Die ohnehin schon von viel musikalischen Schund über strapazierten Ohren des Radiohörers und TV - Glotzers sollten nicht noch weiter mit Sondermüll zugestopft werden.

Da nahm ich eher zufällig zur Kenntnis, dass der bundesdeutsche Schauspieler Gustav Peter Wöhler sich seit einigen Jahren mit der Musik versucht. Das war mir vollkommen neu. Und Wöhler, dessen Name konnte ich beim genaueren Hinsehen, nur durch das Mondsgesicht, das mir auf dem Flat - Screen entgegen grinste und seine Dritten bleckend vor einem nach oben gehaltenen Mikrophon zeigte, identifizieren. Der Name hätte mir sonst nichts gesagt. Doch so kam mir alsbald die Erleuchtung, dass er ja in irgendwelchen Krimis ab und an zu sehen war.



https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Peter_W%C3%B6hler

Der jute Justav soll doch tatsgewiss seine 6 CD binnen 10 Jahren aktuell auf den Markt geschmissen haben. Weil er diese eingespielt hat, geht er voller Tatendrang auf Reisen durch die unendlichen Weiten der bundesdeutschen Provinz. Er gastierte vor einiger Zeit im Langenauer Pfleghof, einer Location im Kaff Langenau bei Ulm / Neu - Ulm liegend, die 160 Menschen Platz bei Veranstaltungen bietet.

Vor 100 zahlenden Zuhörern gab denn uns Justav ein Konzert. Zu allem Überfluss, gefiel es dem freischwebenden Mitarbeiter der Lokal - Postille der " Süd - West - Presse " nun überhaupt nicht. Er verriss die Darbietung des kugeligen Gustav Peter Wöhler in Bausch und Bogen. Nein, der Gustav könne nicht singen. Und, nein, er sähe auch nicht wie ein Rock ´N ´- Roller aus. Und ebenfalls mit einem Nein beantwortete der Lokal - Juffie die selbst gestellte Frage, ob " Uns Gustav " überhaupt musikalisches Talent aufblitzen lassen konnte.


http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Gustav-Peter-Woehler-mit-Band-im-Langenauer-Pfleghof;art4329,3740990

Zu einer gegenteiligen Meinung kam indes der norddeutsche Kollege der "Hannoversche Allgemeine Zeitung ". Ihm gefiel Wöhler´s Auftritt denn doch. Vielleicht liegt es daran, dass der singende Schauspieler hochdeutsch spricht und nicht alt - bayrisch?


http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Gustav-Peter-Woehler-im-Beethovensaal

Wie dem auch sei, die kurzen Sequnezen in dem TV - Bericht über Wöhlers musikalisches Engagement reichten vollkommen aus, um eher dem schwäbisch - bayrischen Zwitter zuzustimmen. Wöhler kann weder singen, noch hat er ansatzweise das Talent dazu und große Lieder nachzuplärrren, konnten schon unsere Vorfahren, die Germanen, dann nämlich, wenn sie genügend Met aus dem Horn herunter gegurgelt hatten.

Grausam, wie es Menschen fertig bringen können, Pop - und Rock - Klassiker durch ihre Versuche des Nachsingens so zu verschandeln, dass sich ein Musikfreund die ernsthafte Frage stellen muss, ob es noch etwas Schlimmeres geben kann als ein verhunztes Lied?

Vielleicht doch: Menschen, die dahinter Kunst vermuten und dieses noch mit 5 Sternchen bei Amazon zum Besten geben.

Justav und eine Gloria Gaynor - Adaption " I will survive " ( zu deutsche: Ich werden überleben ), hier: " Ich überleb´s "...
Nö, ich nicht. Die eingedeutsche Fassung wird in einer auf 2 Minuten ( die können dennoch lange sein ) kastriert - sonst droht der Tinnitus:









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