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Mittwoch, 24. August 2016

Jan Fleischhauer im " SPIEGEL ": Ein Parvenü, Provokateur und Pflegefall?



Der Monat August 2016 geht nun endlich zu Ende. Sommer ist es nicht mehr richtig geworden. Auch wenn die Temperaturen vielleicht doch leicht an der  30 ° C - Grenze kratzen sollten. So ist es halt in unseren breiten Gefilden. Nichts funktioniert so richtig.

VW läuft nicht, weil der selbst herrliche Konzern die Käufer schlichtweg verarscht hat und dafür auch noch Milliarden Euro aus dem Staatssäckel bekommt,; nun von einem kleinen Zulieferer aus dem dem PEGIDA - Land Sachsen lahm gelegt wurde ( das könnte mit dem früheren Sozialismus in Reinkultur vergleichbar sein, als das Motto der dort angeblich herrschenden Arbeiterklasse hieß: " Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will! " ).
Dann ist die vermeintliche Flüchtlingskrise zwar medial abgearbeitet, jedoch nicht gelöst, denn die Asylverfahren nehmen Jahre statt Monate in Anspruch und eine effektive Abschiebung der mutmaßlich kriminellen Horden aus den " MAGHREB  " - Staaten funktioniert aus vielerlei Gründen nicht.
Und Olympia 2016, in der versifften Metropole des Chaoten - Landes Brasilien, war von der Medaillen - Ausbeute auch eher ein kräftiger Schlag ins Wasser.

Also: Rundum, alles Mist. Bald sind auch die Ferien in allen Bundesländern zu Ende und dann beginnt über viele Wochen der graue, der freudlose Alltag - bis die Herbstferien diese Tristesse unterbrechen.

Zwischenzeitlich gibt es aber dann doch mindestens zwei kleine Lichtblicke: Am kommenden Freitag beginnt die neue Spielzeit der 1. Fußball - Bundesliga und am Sonntag wird in dem nordöstlichen Teil dieses, unseres Landes, nämlich in Mecklenburg - Vorpommern der Landtag gewählt. Und da werden alle AfD - Fans ausreichend Grund zum Jubeln bekommen, denn es steht zu befürchten, dass die Deutschnationalen an die 25 % - Marke heran kommen.

Ja, die AfD. Die Partei des nationalen Chaos, der Mühsam und Beladenen, der flachliegenden Reichsbedenkenträger. Ihre auf das Feld gestreute Saat der Latrinen - Parolen geht nun auf. Ob Höcke, Petry oder Gauland, ob von Storch, Gläser, Meuthen, ob Poggenburg, Roi, Farle, sie sitzen auf vier Jahre fest im Sattel, der sie  - mit üppigem Salär aus des Steuerzahler´s Kassen gut aufgepolstert - bis nach Deutsch Südostafrika reiten lässt. Auch dort, in den einstigen Reichskolonien wird über das Deutschtum schwadroniert und die Reichsflagge gehisst, so, wie es Björn Höcke vormals in der Jauch´schen Quasselrunde mit der einsteckbaren Nationalflagge zelebrierte.

Deutschland, Deutschland über und AfD - Deutschland dann gegen alles. Gegen das Monster EU, gegen die Merkel´sche " Volksverrats - Politik ", gegen Asylanten, Bummelanten und linke Querulanten, gegen die links - versiffte Presse, die Lügenmärchen über die AfD und andere Deutschnationale in die Welt setzt, gegen die GEZ, die es zwar de jure nicht mehr gibt, und auch gegen die bundesdeutsche Geschichte, die sich als seit vielen Jahrzehnten mit dem schwer geschleppter Kriegsschuld - Komplex im Unterrichtsfach durch links - verblendete Pädagogen vermittelt wird. Schluss damit, wir sind wir und wir sind deutsch.

Just solche historischen Parallelen zieht auch der " SPIEGEL " - Provokateur mit dem Namen Jan Fleischhauer in seinem Beitrag unter dem Titel " Fürchtet euch! " ( Ausgabe 29 / 2016, S. 32 ff ), indem er die AfD - Rabulistik mit jener Vereinfachungsrhetorik der Friedensbewegung ab den 1970er Jahren vergleichen möchte. Aus den einstigen Parolen, wie " Frieden, jetzt! ", " Frieden schaffen, ohne Waffen! " oder auch " Schwerter zu Pflugscharen ", erkennt der jute Jan, irgendwelche Gemeinsamkeiten mit der heutigen AfD - Sprücheklopferei. Wie das?

Nun, in seinem " Essay " bezieht er sich auf die Hypothesen des einstigen Zukunftsforschers Robert Jungk, der vor vielen Jahren, nämlich 1977, in einem " SPIEGEL " - Essay, schlankweg behauptete, statt einer demokratisch gewählten Regierung, würde alsbald eine, aus einer faschistischen Atomdiktatur hervor gehende Priesterschaft von Atomexperten hervor gehen, die expressis verbis, die Macht an sich reißt.

Eine sehr gewagte Annahme, eines vormals anerkannten Wissenschaftlers, der - zweifelsohne - zu der Elite der einstigen BRD - Gesellschaft zählte.
Robert Jungk, geboren 1913 in Berlin, verstarb im Alter von 81 Jahren in Salzburg ( https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Jungk ). Er kann sich und seine Publikationen deshalb, mehr als 22 Jahre nach seinem Tod, nicht mehr rechtfertigen. Wohl aber diejenigen Menschen, die einst seiner Lehre folgten.

Doch die Mehrheit jener Jungk - Jünger schweigt. Zu einen, weil sich der Jungk´sche Ansatz vom faschistoiden Atom - Staat nicht bewahrheitet hat, zum anderen, weil jene Anhänger - die vornehmlich in den K - Gruppen ihre sektiererischen Spinnereien verfolgten - 4 Dekaden und mehr danach, mit vollem Wohlstandsbauch - nicht mehr darüber nachdenken wollen, warum sich diese und auch andere Polit - Phrasen, eben nicht umsetzen ließen.

Jetzt kommt aber ein Parvenü aus den, sich selbst mit Minderwertigkeitskomplexen jedweder Art bewerfenden 1960er - Jahrgängen und versucht eine Parallele zwischen der einstigen Anti - Atomkraft - und späteren Friedensbewegung und der heutigen AfD zu ziehen. Fleischhauer, geboren 1962, war zum Zeitpunkt des im " SPIEGEL " veröffentlichten Jungk - Essays zarte 14 oder vielleicht 15 Jahre alt. Ein pubertierender Junge aus einem biederen, aber linksintelektuellen, Bildungsbürger - Haushalt in Hamburg.

Jan, der nach den gestrengen Auflagen der sich voll emanzipiert gebenden Mutter, irgendwann in dieser Zeit des biologischen Körper - Umbruchs, gesagt bekam, er möge doch bitteschön seine eigene Schmutzwäsche auch selbst waschen, erlitt hierdurch eine wahren Volltreffer in seiner Persönlichkeitsentwicklung. So, wie die heutigen Mama - Hätschel noch mit 25 bis 30 Plus im Haushalt der treu sorgenden Eltern / Mutti leben, um hier sämtliche Unbill des realen Lebens, möglichst zeitverzögernd erleben zu müssen oder - im Idealfall - diesen ganz aus dem Weg zu gehen, so gab sich Klein - Jan, dem brutalen Gepflogenheiten einer gut situierten, aber vielleicht zu bequemen Mutter hin.

Der Fleischhauer, Jan, wurde trotzdem ein Abiturient, ein Student und sogar ein bekannter " SPIEGEL " - Mitarbeiter, der sich auf die eigene Fahne schrieb, es den einstigen und heutigen Linken ordentlich heimzuzahlen. So provoziert er in und mit seinen Beiträgen, jene Altersgruppen, die zu seiner Jugendzeit längst - zumindest de jure - erwachsen waren. Er wirft ihnen hierin all das vor, was er über seine bösen, linken Eltern, als Demütigungen und mehr empfunden hat.

Mit 53 / 54 Lenzen indes, sollte auch " Linken - Fresser " Jan F. endlich zur Vernunft kommen und seine, teilweise von Hasstiraden getragenen Beiträge, die oft in das märchenhafte abgleiten, endlich beenden. Seine Eltern, aus der - vermutlich - ´68er - Generation sind inzwischen alt, grau und dann - dank materiellen Wohlergehen - auch ein wenig weise geworden. Enkel hat " Uns Jan " ihnen nicht geschenkt, also sollte er es bei der x-fach veröffentlichten Kritik an ihren damaligen politischen Einstellungen bewenden lassen. Schließlich waren seine Eltern eher " linke " Sozialdemokraten und keine K - Grüppler.

Nun versucht sich Fleischhauer erneut in einer Gegenüberstellung von einstigen Politik - Strömungen mit dem heutigen Schwachsinn der AfD - Anhängerschaft. Es gibt hier aber keinerlei Parallelen. Es gibt auch nicht die Möglichkeit, die vor 3, 4 bis 5 Dekaden entstandenen gesellschaftlichen Abläufe und Entwicklungen mit jenen, nach den Jahren 2000 Plus zu vergleichen.    

Die Welt ist längst zusammen gerückt, die Unterscheidung von Ost und West zumeist aufgehoben und die Idee von einer menschlicheren Gesellschaft, einem besseren Staatsgebilde im Sinne der marxistisch - leninistischen Lehre, seit mehr als einem Vierteljahrhundert zu Grabe getragen. Sie wird in dieser praktizierten Form auch nicht über China, Nord - Korea oder gar Kuba auferstehen.

Also, was ficht den Fleischhauer, Jan, un an, nicht endlich " a Ruah´ " zu geben, die Klappe zu halten und sich einfach eines anderen Themas als den Freveltaten der Omis und Opas aus der angeblichen 68er - Generation zu widmen?

Stattdessen provoziert er in seinen Beiträgen im einst links - liberalen Flaggschiff der freien Presse Westdeutschlands, jene Protagonisten von damals durch seine dumm - dreisten Ausführungen, in dem heutigen Organ des investigativen Journalismus. So behauptet er jetzt doch tatsächlich, es gebe jene Vergleichbarkeiten von der einst - berechtigten - artikulierten " Atomangst " ab den 1970ern zu der Überfremdungsangst ( O - Ton des Schwachmaten Akif Pirincci : " Umvolkung " ). die nicht nur aus den fest geschlossenen Reihen der AfD - Anhängerschaft in die mediale Welt gesetzt wird.  

Diese grenz - debilen Ergüsse des hoch bezahlten " SPIEGEL " - Schreiberlings deuten jedoch daraufhin, dass nicht die AfD mit ihrer geschürten Angst vor dem " Asylstaat " Deutschland das einzige Problem ist, sondern solche Pflegefälle aus der breiten Garde der in den  1960ern und 70ern Geborenen, die allerlei hirnrissige Lügengeschichten absondern, um ihre Eltern und / oder ihre eigene Kindheit sowie Jugend in den Schmutz zu ziehen.

Mensch, Jan, wie weit muss ein vielleicht doch wohl erzogener Mensch intellektuell gesunken sein, um immer wieder einen solchen Dünnpfiff abzulassen.? Wer es nicht lernt, in einem gesetzteren Alter mit der Vergangenheit abzuschließen wird irgendwann zum Problemfall. Ich werfe  meinen Eltern, Nachbarn, Lehrern, Ausbildern oder Vorgesetzten beim Barras, die mich vor vielen Jahrzehnten geknechtet, gedemütigt und geärgert haben, heute nicht mehr vor, dass sie vermeintlich alles falsch gemacht hätten, um mich in ihrem Sinne  zu erziehen. Die Kinder - und Strafarbeiten, die Schläge, Prügel und Ohrfeigen, die faschistoiden Einstellungen und Worte, die Vorurteile und Hasstiraden gegen mich als Jugendlichen, habe ich längst in die Schublade der Erinnerungen gelegt und daraus gelernt, nämlich in der Weise, dass ich dieses meinem Kind und den Enkelkindern in dieser Form nie antun würde. Der verbohrte Fleischhauer hat jedoch immer noch nicht seinen Frieden mit der Vergangenheit gefunden und wird deshalb zum Pflegefall.

      
Iam tempus illi fecit aerumnas leves!

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