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Montag, 29. August 2016

Salzwedel kaputt?



Es gibt Momente, vielleicht Stunden oder auch Tage, an die sich ein inzwischen leicht in die Jahre gekommener Erdenbürger, dann und wann durchaus gerne zurück besinnt. Einige dieser Ereignisse können mit dem schulischen Werdegang zu tun haben. Andere dazu mit dem familiären Umfeld. Eine dritte, denkbare Kategorie sind eventuell Urlaubserinnerungen.

Als ich im August 1990 für eine Woche in das niedersächsische Dorf Hankensbüttel fuhr, um dort ein wenig zu entspannen, war die innerdeutsche Grenze nicht einmal ein Jahr geöffnet. Diese lag nämlich bis November 1989 nur etwa 48 Kilometer oder zirka 1 Fahrtstunde entfernt von diesem Örtchen.

Tatsächlich fuhr ich dann auf der sehr gut ausgebauten Bundesstraße 244 über Wittingen, Diesdorf und Dährne in Richtung einstige Grenze, heutige Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen - Anhalt.

Die einst so genannte Grenzregion zählte bereits vor der Wiedervereinigung zu den strukturschwachen Gebieten der BRD. Dementsprechend waren und sind sie eher dünn besiedelt. Das galt natürlich auch für die vormalige DDR - Seite. Allerdings vornehmlich deshalb, weil die innerdeutsche Grenze, als Hochsicherheitsanlage ausgebaut, eine Ansiedlung innerhalb des Sperrgebietes unmöglich machte.

In Salzwedel, der vor vielen Jahrzehnten noch blühenden Hansestadt, die sich seit 2008 diesen Zusatz wieder gegeben hat, leben heute zirka 24.500 Einwohner.


https://de.wikipedia.org/wiki/Salzwedel

Da erhielt ich heute Morgen in den Nachrichten bei MDR aktuell die Information, dass die Stadt Salzwedel faktisch pleite sei und in Erwägung zöge, den dortigen Stadtsforst zu veräußern. Pleite? Wie das? Kann eine Stadt oder Kommune eigentlich zahlungsunfähig werden?

Ja, sie kann. Und ja, es sind finanzielle Altlasten, die der Stadt zu schaffen machen und die sie in die finanzielle Notsituation gebracht haben. Wenn der Schuldendienst nicht mehr bedient werden kann, ist ein Schuldner eben nicht mehr zahlungsfähig. Das gilt auch für Gebietskörperschaften.

Doch der Landkreis, der Altmarkkreis Salzwedel, ist hiervon nicht betroffen, sondern lediglich die Stadt, die Kreisstadt eben.


http://www.az-online.de/altmark/salzwedel/schluss-schoenfaerberei-stadt-pleite-5137351.html


Einst, nämlich unmittelbar nach der Grenzöffnung sahen die Straßen der Stadt wie in einem Entwicklungsland aus. Viele Häuser waren verfallen. Dass typische DDR - Grau lugte über all hervor. Das ist nun eigentlich Vergangenheit. Doch die Zukunft scheint wohl noch trister auszusehen - zumindest für die Stadt Salzwedel selbst.

Da wird wohl die Politik mal wieder zu blauäugig gewesen sein?

Schöne Bilder aus längst vergangenen Zeiten, als Grau noch DDR war und Blau die Farbe der Zukunft. Dr. Kohl´s blühende Landschaften. Eine Fata Morgana mitten in der Altmark und in Sachsen - Anhalt?

 http://www.damals-im-wendland.de/grenzoeffnung-1989-salzwedel.htm


Dazu: Gerry Rafferty und " Can´t I have my money back ":



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