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Samstag, 8. Oktober 2016

1 - 2 - 3! TUIfly! Vorbei?


Das Massenverkehrsmittel Flugzeug karrt Massen um die gesamte Welt. Weil es längst zum guten Ton gehört, innerhalb des sozialen Umfelds mit Urlaubsreisen in exotische Länder zu prahlen, zählen selbst solche Flüge längst zu der Alltagsnormalität. Weil das Normale aber dann zum Wahnsinn wird, wenn innerhalb dessen sich die Normalität abspielt, die allerdings zur Abnormität eingestuft wird, sind Streiks - gleich welcher Art - in der hoch technisierten Zivilgesellschaft heutzutage ein großes Ärgernis, ein unerwünschter Nebeneffekt der sich dem mobilen Irrsinn hingebenden Menschen.

Das blanke Chaos bricht dann aus, wenn die Massentransporteure davon betroffen sind. Bei der um ein besseres Image ständig bemühten Deutsche Bahn bricht anlässlich eines Lokführer - Streiks regelmäßig der Nahverkehrs zusammen. Quittieren die Fluglotsen ihren Dienst, kommt es in schöner Regelmäßigkeit zu einem Tohuwabohu - nicht nur - auf den Inlandsflughäfen. Legen die Piloten einen Warnstreik ein, bricht allzu häufig der Flugplan eines gesamten Tages oder sogar einer kompletten Woche zusammen.

Meldet sich dann noch das gesamte Bordpersonal ab, muss die Fluggesellschaft ihren Tätigkeit einstellen.

Letzteres geschah in dieser Woche, als sich die überwiegende Mehrheit des  
Personals der Fluggesellschaft TUIfly, arbeitsunfähig krank schreiben ließ. Hintergrund hierfür sind seit September anhaltende Verhandlungen über eine Fusion der Charter - Gesellschaft mit Air Berlin und " Niki ", der Fluggesellschaft des Ex - Formel Eins - Rennfahrers Niki Lauda.

Weil die Informationspolitik der TUIfly - GmbH offensichtlich unzureichend war, griffen die Mitarbeiter zu diesem - eher ungewöhnlichen - Mittel. Obwohl jene Aktion nicht als so genannter Arbeitskampf anzusehen und einzustufen ist, witterten die Anhänger der neo - liberalen Wirtschaftspolitik einen verkappten, jedoch als illegal bewerteten, Streik dahinter.

In den Zeiten des Vormarsches der Billig - Flieger und der Dumping - Flugpreise, werden Fusionen dieser Art keine Ausnahme bleiben. Um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben, greifen viele Airlines zu diesem letzten Strohhalm. Anderenfalls droht diesen - zumeist hoch verschuldeten - Anbietern das Aus auf dem knüppelharten Markt. Dass solche Verschmelzungen nur zu Lasten der Belegschaft gehen, die sich des oft als zu teuer tätigen Personals ganz oder teilweise entledigen, dürfte die logische Konsequenz sein.

TUIfly wird, wie die anderen Beteiligten auch, da nicht anders agieren als jene Konkurrenten weltweit auch. Es könnte sogar sein, dass die Airlines unter diesem Namen nicht mehr existieren wird. Deshalb befürchten die aktuellen Mitarbeiter, dass über die neue Gesellschaft ein modifizierter Arbeitsvertrag zu schlechteren Konditionen vorgelegt wird und / oder Entlassung vorgenommen werden.

Da jede Änderung der Beschäftigungsbedingungen in der Regel mit Einkommenseinbußen einher gehen kann, droht auch dort eine Umsetzung der marktüblichen Billig - Angebotsstrategien zu Lasten der Mitarbeiter.
Schlimmstenfalls wird es TUIfly bald nicht mehr geben.


https://de.wikipedia.org/wiki/TUIfly

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