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Freitag, 4. November 2016

Die Litfaßsäule: Es gibt sie immer noch.









Die Stadt Unterschleißheim bietet dem Bewohner und Besucher sehr viel Grün. Nicht im politischen Sinne, sondern in Bezug auf das Umfeld Wo in den Straßen, deren Namen eher an die deutsche Leitkultur, denn an geschichtliche Ereignisse oder herausragende Persönlichkeiten erinnern sollen und sich überwiegend Fahrzeuge im Mittelklassebereich aus dem eigenen Bundesland finden, wird es nun langsam kahl. Die Bäume lassen ihr Blattkleid fallen und geben damit die Sicht auf allerlei Flächen, Gebäude und Gegenstände frei, die in der wärmeren Zeit oft im verborgenen bleiben.

Während ich mich mit dem Pflegehund auf den exzellent ausgebauten Gehsteigen in Richtung des Berglwaldes bewege, fällt mir eine Litfaßsäule auf, die nur zur Hälfte plakatiert wurde. Eine solches Gebilde habe ich schon seit vielen Jahren, ja Jahrzehnten, aus meinem persönlichen Umfeld ausgeblendet. Es mag wohl daran liegen, dass ich sie den 1960er Jahren, als diese Aufbauten in meinem Geburtsort und den näheren Wohngebieten abgerissen wurden.

Angeblich soll es noch mehr als 50.000 dieser Werbeträger in Deutschland geben. Litfaßsäulen in Unterschleißheim, eine Rückkehr in die WiWu - Jahre? Keineswegs, denn die aufgeklebten Plakate stammten allesamt aus 2016. Leider sahen sie alle gleich aus. Doch ein Hauch von Nostalgie überkam mich schon, als ich einige von ihnen betrachtete.

Da kamen einige Erinnerungen aus meiner Kindheit zurück. Als wir mit dem Roller die Feldstraße herunter fuhren, um bei der Litfaßsäule an der Bückeburger Straße anzuhalten. Eine weitere Säule gab es gegenüber dem einstigen Ostbahnhof, in der Nähe des Kurparkeingangs. Und eine dritte an einer Straßenkreuzung im Bad Eilser Berg - Kurpark.

Mindestens fünf habe ich bei meinen Spaziergängen in Unterschleißheim gesehen.

Die meistens Litfaßsäulen wird wohl Berlin haben.
Aber, wie viele sind es?






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