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Mittwoch, 30. November 2016

Donald Trump, überall?


Die Wahl zur Ernennung des 45. Präsidenten der Verneigten Staaten von Amerika warf bereits vor dem eigentlichen Ereignis lange Schatten voraus. Nicht nur, dass die beiden Kandidaten sich wechselseitig mit Schmutz bewarfen und deshalb dem US - Bürger eigentlich kein wirkliches Programm vorlegen mussten, nein, auch die Polarisierung der Anhänger war für den Betrachter ein Hollywood reifes Schauspiel. Zudem mischten die Medien kräftig mit. Auch jene, die jenseits des Großen Teichs berichteten. Nun ist das Spektakel vorbei und Trump als künftiger Präsident der USA gewählt worden.

Doch, die hiesigen Medien waschen immer noch nach. Aber, nicht nur die, sondern auch die Comedisten haben sich auf den Mann eingeschossen. Trump und seine hohlen Sprüche, die er während des Wahlkampfes absonderte, sind immer noch Thema für jene Gruppe von Künstlern, deren Aufgabe es ist, mehr oder auch weniger unterhaltsame Kleinkunst zu präsentieren. Das gelingt nicht immer, aber das Bemühen, zu versuchen, das Publikum wenigstens zum Schmunzeln zu bringen, dürfte der Rezipient den Protagonisten nicht absprechen.

Trump ist just in diesem Genre der Unterhaltungskunst ein aktuelles Thema. Nahezu überall finden sich Beiträge zu jener Witzfigur, die er im Wahlkampf gemimt hat. Der ist aber vorbei und Donald " Duck " Trump muss sich jetzt ernsthaft bemühen, eine einigermaßen seriöse Regierungsmannschaft aufzustellen. Was liegt dabei nicht näher, als sich im eigenen Hühnerstall umzusehen. So gab der US - Präsident in Wartestellung bekannt, dass er seine drei Kinder sowie den Schwiegersohn seiner Tochter Ivanka in das Berater - Team aufnehmen wird.

Aha! Es bleibt damit eigentlich alles in der Familie?

Ansonsten gibt es die befürchteten Personalien, die da sind: Alte, weiße Männer für einen alten, weißen Mann.

Diesen Fakt nahm nun der hoch stilisierte Comedy - Hengst Mario Barth auf die Schippe und kalauerte dazu in einer seiner Sendungen, sinngemäß:
Donald Trump habe eine weitere Entscheidung zu der Ämterbesetzung in der Regierung getroffen und für den Posten des Innenressorts Kim Kardashian ernannt. Damit habe er den größten Arsch im Weißen Haus.

Barth selbst ist aber auch so einer, denn er ließ über den Bunt - Blöd - Brüll - Müll - Reklame - Sender RTL sich in einer Sendung vor dem Trump Tower zeigen, wo er vormaittags vergeblich auf Demonstranten gegen den Gewählten wartete. Tatsächlich gab es die Kundgebung erst am Abend. Peinlich für Barth und peinlich für RTL. Hauptsache die Quote stimmt und die Werbeeinnahmen sprudeln kräftig, um die Gewinne zu steigern.

Ganz im Sinne des dicken Arsches Trump!





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