Haftung für externe Links - Datenschutz

Hinweis und Belehrung

Aus gegebenen Anlass erkläre ich hier durch, dass eine rechtliche Haftung für den Inhalt externer Links - unter Anwendung der bundesdeutschen Gesetze und der Rechtsprechung - ausgeschlossen ist. Ich distanziere mich ausdrücklich von Inhalten, die mittels Verlinkung in meinen Veröffentlichungen eingebettet werden und möglicher Weise gegen Rechtsvorschriften verstoßen könnten.

Da die Verwendung von so genannten Cookies auf diesem Blog nicht erfolgt, schließe ich auch die Haftung - aus welchen Rechtsgründen auch immer - ausdrücklich aus.

Beiträge mit strafrechtlich relevanten Inhalt, wie beispielsweise Volksverhetzung, Beleidigung, üble Nachrede, Bedrohung sowie das Verwenden von verfassungsfeindlicher Symbolik, werden unangekündigt gelöscht und den zuständigen Ermittlungsbehörden zur Kenntnis geleitet.

Dienstag, 1. November 2016

Ein " Tatort " aus Bremen: Wirres Gefasel aus einer digitalen Wildnis.




Sonntagabend ist für viele Glotzer der öffentlich rechtlichen Programme traditionell " Tatort " - Zeit. Die erste Folge der unendlichen Serie heißt ja bekanntlich " Taxi nach Leipzig " und wurde am 29. November 1970, also beinahe vor 46 Jahren gesendet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort (1970)

Die 500. " Tatort " - Ausgabe nennt sich " Endspiel ". Die Folge sendete das Erste am 22. Mai 2002, wie immer um 20.15 Uhr. Sie spielt in Bremen und behandelt einen Fall im Profi - Fußball - Umfeld.
Es geht jedoch nicht um den SV Werder Bremen, sondern um den FC Bremen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Endspiel

Mehr als 14 Jahre danach, die Protagonisten des Bremer " Tatort " sind immer noch die gleichen, nämlich Inga Lürssen ( Sabine Postel ) und ihr Kollege Nils Stedefreund ( Oliver Mommsen ), darf die kleinste ARD - Tochter einen weiteren Beitrag an die Mama abliefern.

Das Produkt nennt sich " Echolot ". Gesendet wurde die 998. " Tatort " - Folge am letzten Oktobersonntag 2016 ab - wie üblich - 20.15 Uhr.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Echolot

Die Story ist schnell erzählt: Eine Frau verunglückt mit einem PKW und stirbt im Auto. Nach einigen Recherchen im Umfeld der als Unternehmerin im IT - Bereich tätig Gewesenen, stellt sich heraus, dass das Fahrzeug mittel Software - Manipulation gesteuert worden war. Demnach könnte es ein Mord gewesen sein. Das Bremer Ermittler - Duo gräbt sich bei der Klärung dieser Frage, immer weiter in die digitale Parallelwelt rund um das Unternehmen und hat dabei mehrere Mitarbeiter der Software - Firma in Verdacht. Tatsächlich stellt sich später heraus, dass die tödlich Verunglückte selbst eine Software - Änderung in dem Fahrzeug - Steuerungsprogramm vorgenommen hat.

Soweit, so undurchsichtig.

Was dem Zuschauer dabei so alles an virtuellem Schnickschnack geboten wird, könnte eher für einen SciFi - Schinken bei " Sky " geeignet sein, denn für einen " Tatort " bei der alten Tante ARD. Etwas zu viel Zukunftsvisionen aus dem breiten Umfeld der neunen Medien behindern die beiden Bremer Ermittler bei der Lösung des Falls. Denn diese ist so simpel, wie einleuchtend: Es geht um Moneten und Macht. Weil beide Motive so menschlich sind, dass auch das Eintauchen in die zukünftige Scheinwelt der Berufstätigen dabei in den Hintergrund tritt, bleibt denn auch die Feststellung: Alles bleibt irdisch. Dafür sorgt auch das meist ausgesprochene Wort in diesem Bremer " Tatort ".
Es heißt, schlicht und ergreifend: " Scheiße "!

Horst Schimanski lässt aus der " Tatort " - Ursuppe und sein Darsteller Götz George aus den Sphären über uns herzlichst grüßen.

" Kraftwerk " und " Computer World ":



 

Keine Kommentare: